Die Beziehungen zwischen Saudi-Arabien und dem Libanon sind auf dem Tiefpunkt. Hintergrund des Streits ist die Rolle der Hisbollah im kollabierenden Zedernstaat.
Jean-Marie Kassab sagte in einem Interview, dass er das umstrittene Gebiet gerne den Israelis schenken würde, wenn es im Gegenzug dazu Ruhe und Frieden gebe.
Nasrallah gibt sich nicht mehr damit zufrieden, dass die Hisbollah eine dem Libanon untergeordnete Fraktion sein soll, dennoch sind seine Angaben von Prahlerei bestimmt.
Analysten verweisen darauf, dass der Gewaltausbruch just in eine Zeit fiel, in der die USA wegen Irans Verzögerung bei den Atomverhandlungen ungeduldig werden.
Hassan Nasrallah behauptete, 100.000 Kämpfer unter seinem Kommando zu haben, schwor aber, dass diese sich nicht in einen Bürgerkrieg hineinziehen lassen werden.
Der Chef des Heimatfrontkommandos sagt, die Zahl der Raketen in einem solchen Konflikt würde die im Mai von der Hamas abgefeuerten um ein Fünffaches übertreffen.
Naftali Bennet bezog sich dabei auf die gewaltsamen Zusammenstöße mit der Hisbollah in Beirut und wünschte dem Libanon und Irak, sich aus dem iranischen Würgegriff befreien zu können.
„Niemand steht über dem Gesetz“, sagte Patriarch Bechara Boutros Al-Rai, nach einem Schusswechsel zwischen Hisbollah und nicht identifizierten Angreifern in Beirut.