Der Iran scheint nicht mehr in der Lage zu sein, die zahllosen Demonstrationen aus eigener Kraft niederzuschlagen und holt sich Hilfe befreundeter ausländischer Milizen.
Laut Michel Aoun diente der Drohnenangriff als erfolgreiche Abschreckung, um die Verhandlungen über die Seegrenze zugunsten des Libanons positiv zu beeinflussen.
Um die iranischen Drohnenlieferungen zu schützen, erklärt die schiitische Terrormiliz, für jeden israelischen Luftschlag werde sie einen Angriff auf US-Ziele in Syrien starten.
Nach langwierigen Verhandlungen schließen heute Israel und der Libanon ein Abkommen, das Möglichkeiten für die Gasexploration im Mittelmeer eröffnet, aber auch Tücken enthält.
Am Donnerstag ist es dem Parlament zum dritten Mal in Folge nicht gelungen, einen neuen Präsidenten für das Land zu wählen. Das Land droht in ein konstitutionelles Vakuum zu stürzen.
Von David Isaac. Hochrangige Sicherheitsanalysten stehen der Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon skeptisch gegenüber. Sie befürchten, dass die Hisbollah von dem Abkommen profitieren könnte.
Eigentlich waren die Rahmenbedingungen des Abkommens über die Seegrenze und die gemeinsame Gasförderung zwischen Israel und dem Libanon schon fertig ausverhandelt.
In wessen Fantasiewelt der Holocaust nicht mit Sicherheit existiert, für den ist es einfach, alles, was ihm nicht ins Konzept passt, als Erfindungen von Regimegegnern abzutun.
Das Abkommen zwischen der Hisbollah und dem Iran sei vielmehr ein rein politischer Deal, erklärte Laury Haytayan, der die Abhängigkeit des Libanon nur noch weiter verstärken werde.
Sollte sich das Parlament bis zum 31. Oktober nicht auf ein neuen Präsidenten einigen können, hätte der Libanon weder eine voll handlungsfähige Regierung noch ein Staatsoberhaupt.