Am Donnerstag ist es dem Parlament zum dritten Mal in Folge nicht gelungen, einen neuen Präsidenten für das Land zu wählen. Das Land droht in ein konstitutionelles Vakuum zu stürzen.
Von David Isaac. Hochrangige Sicherheitsanalysten stehen der Vereinbarung zwischen Israel und dem Libanon skeptisch gegenüber. Sie befürchten, dass die Hisbollah von dem Abkommen profitieren könnte.
Eigentlich waren die Rahmenbedingungen des Abkommens über die Seegrenze und die gemeinsame Gasförderung zwischen Israel und dem Libanon schon fertig ausverhandelt.
In wessen Fantasiewelt der Holocaust nicht mit Sicherheit existiert, für den ist es einfach, alles, was ihm nicht ins Konzept passt, als Erfindungen von Regimegegnern abzutun.
Das Abkommen zwischen der Hisbollah und dem Iran sei vielmehr ein rein politischer Deal, erklärte Laury Haytayan, der die Abhängigkeit des Libanon nur noch weiter verstärken werde.
Sollte sich das Parlament bis zum 31. Oktober nicht auf ein neuen Präsidenten einigen können, hätte der Libanon weder eine voll handlungsfähige Regierung noch ein Staatsoberhaupt.
Je näher eine mögliche Einigung über die Förderrechte eines Naturgasfeldes zu kommen scheint, desto lauter macht sich Hisbollah-Anführer Hassan Nasrallah bemerkbar.