Von Kazem Moussavi. Die iranische Politik, die der Vorstellung vom Krieg als »göttlichem Segen« folgt, geht zurück auf die Ideologie des Gründers der Islamischen Republik.
Von Erfan Fard. Die Islamische Republik ist ein revolutionäres System, das dadurch besteht, dass es Krisen schürt und Instabilität zu einem Instrument des eigenen Überlebens macht.
Von Arno Tausch. Wie konnte Irans heutiger Außenminister mit seiner Apologie der islamischen Theokratie an einer britischen Universität promoviert werden?
von David Wurmser. Das iranische Regime wird von einer Riege Apokalyptiker geführt, für die Chaos und Tod eher Prüfungen ihres Glaubens sind als der Grund für eine geordnete Kapitulation.
Nach der Islamischen Revolution versprachen die Mullahs den Iranern kostenlose Versorgungsleistungen, doch heute stellen sie astronomische Rechnungen für Gas und Strom aus.
Wie Mena-Watch berichtete, hat die Wiener Dokumentationsstelle Politischer Islam eine neue Studie zur iranischen Theokratie präsentiert, die den brandgefährlichen Einfluss des Mullah-Regimes dokumentiert.
Das Todesurteil gegen Salman Rushdie sei Ausdruck der islamischen Strafe für den Abfall vom Glauben, und der Khomeini sei das ausführende Organ des göttlichen Gesetzes gewesen.
ORF-Korrespondent Karim El-Gawhary behauptet, das iranische Regime habe sich vom Todesurteil gegen Salman Rushdie distanziert – eine irreführende Fehlinformation.
Um zu behaupten, der Iran habe sich vom Todesurteil gegen Salman Rushdie distanziert, muss man ein sehr selektives historisches Gedächtnis haben und Tatsachen ausblenden.
Rushdie war für sein Buch Die Satanischen Verse von Irans Führer Khomeini zum Tod verurteilt worden. Jetzt stach ihm ein Angreifer mehrfach in den Hals.
Im Jahr 1979 führte Irans Revolutionsführer Khomeini den Al-Quads-Tag ein, an dem jährlich am letzten Freitag des Ramadans zur Vernichtung Israels aufgerufen wird.