Katar und die Türkei sollen den Löwenanteil der palästinensischen Mörder aufnehmen, die von Israel im Rahmen des Geiseldeals mit der Hamas freigelassen werden.
Nach dem Waffenstillstand im Gazastreifen bedankte sich der Islamische Dschihad beim katarischen Sender al Jazeera für dessen Unterstützung gegen Israel.
Zugleich pries der in Katar lebende Hamas-Führer Khalil al-Hayya das Massaker vom 7. Oktober 2023 als »Quelle des Stolzes« für Generationen von Palästinensern.
Mena-Watch-Korrespondent Ben Segenreich sprach heute im Puls-24-Interview über die komplexen Bestimmungen des Waffenstillstandsdeals zwischen Israel und der Hamas.
Berichten zufolge hat Katar sowohl Israel als auch der Hamas einen endgültigen Vertragsentwurf vorgelegt, die Zustimmung der Terrorgruppe steht aber noch aus.
Von Schachar Kleiman. Während sich die Welt an Syriens neuen Führer zu gewöhnen beginnt, sind nicht alle von der pragmatischen Fassade des islamistischen Milizführers überzeugt.
Von Ben Cohen. Für die Türkei und Katar ein Nettogewinn. Für den Iran und seine palästinensischen und libanesischen Stellvertreter ein Nettoverlust. Für Israel ist die Entscheidung noch nicht gefallen.
Laut einem aktuellen Bericht wird der Kampf gegen das iranische Regime der Hauptschwerpunkt der Nahostpolitik des designierten US-Präsidenten Donald Trump sein.
Von Ruth Wassemann Lande. Der Nahe Osten bräuchte ein starkes Vis-à-vis gegenüber dem Islamismus, der sich über die Region verbreitet hat und aktuell fast unkontrolliert agieren kann.
Von Yaakov Lappin. Obwohl Katar die Hamas-Führer auf Druck der USA ausgewiesen haben dürfte, gibt es keine Anzeichen dafür, dass Doha seine Rolle als Unterstützer beenden wird.
Nachdem die Hamas auch den jüngsten Vorschlag eines Geiseldeals abgelehnt hatte, soll Katar auf Druck der USA die Ausweisung der Hamas-Führung verfügt haben.