Der US-Verhandler Robert Malley wies beim Doha Forum in Katar auch darauf hin, man stehe noch nicht vor dem Abschluss eines neuen Atomdeals mit dem Iran.
Nach ähnlichen Entwicklungen in der Türkei gab es in den vergangenen zwei Monaten immer wieder Anzeichen für einen Rückgang der katarischen Unterstützung für die Muslimbruderschaft.
Das Treffen zwischen Iran und Hamas sollte die Verbundenheit zwischen den beiden Partnern vertiefen und die hetzerische Propaganda gegenüber Israel weiter schüren.
Von Shahar Klaiman. Im Zuge des Projekts soll Erdgas aus dem israelischen Leviathan-Gasfeld nach Gaza gepumpt werden, um das chronische Energiedefizit zu lindern.
Nach Jahren des Aufeinanderprallens bei mehreren Konfliktfeldern im Nahen Osten haben sich die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zuletzt wieder verbessert.
Die Vereinbarung ermöglicht es dem Golfstaat Katar, Treibstoff über Ägypten nach Gaza zu schicken, den die Hamas dann weiterverkaufen kann, um ihre Ausgaben zu decken.
Katars Außenminister betonte den humanitären Charakter der Hilfe, die im Rahmen eines 500-Millionen-Dollar-Programms für den Wiederaufbau des Gazastreifens erfolgt.
Politische Parteien sind in Katar verboten, ein Parlament gibt es nicht. Kritiker bezeichnen die Wahlen zum Schura-Rat als Imagepolitur für die Fußball-WM 2022.
Laut Abd Al-Aziz Al-Khazraj Al-Ansari hätten die Taliban bewiesen, dass man nur mit Jihad und Gewaltanwendung den Sieg erringen und seine Ziele erreichen könne.