Schlagwort: Islam und Islamismus

New York Times: Weihnachten feiern mit der Hisbollah

„Ein Artikel in der New York Times darüber, wie die blutgetränkten Terroristen der Hisbollah Weihnachten feiern, zieht heftige Kritik von Lesern auf sich, die sich an der Weißwaschung und Verharmlosung der iranisch unterstützten, gewalttätigen Extremistengruppe stoßen. Der Direktor des Washington Institute for Near East Policy, Robert Satloff, twitterte: ‚Das ist…

Waren Hisbollah-Führer das Ziel der israelischen Angriffe in Damaskus?

„Hochrangige Mitglieder und Führer der Hisbollah reisten während der Luftangriffe nach Damaskus, die am Dienstagabend das Gebiet westlich der syrischen Hauptstadt erschütterten. Berichten zufolge wurden sie während der Luftschläge getroffen, was Fragen danach aufwirft, um wen es sich gehandelt hat und warum sie ins Ziel genommen wurden. Newsweek berichtete am…

Türkei: Die antisemitischen Vorstellungen des Präsidenten

„Die Anschuldigung, dass sich die Juden verschworen haben, um die Gezi-Park-Proteste zu organisieren, die größten Antiregierungsproteste seit dem Machtantritt Erdogans, ist nicht neu. Der starke Mann der Türkei machte damals Anspielungen auf eine hinterlistige ‚Zinslobby‘, die hinter den Kulissen die Strippen ziehen würde. (…) Leider ist die türkische Gesellschaft besessen…

Der Fall Rushdie: Ein Todesurteil als Wendepunkt

[caption id="attachment_35840" align="alignleft" width="300"] Illegale Ausgabe einer persischen Version der „Satanischen Verse“ von Salman Rushdie. Quelle: Olaf Simons/Wikimedia Commons.[/caption] „Seit der Rushdie-Affäre gibt es einen Riss, der die Linke spaltet. Zwar gehört Religionskritik zu ihrem vornehmsten, heute aber mehr oder weniger vergessenem Erbe. Gleichzeitig begreifen viele Linke auf der Suche…

Iran: Möglicher Nachfolger von Khamenei gestorben

[caption id="attachment_35814" align="alignleft" width="223"] Quelle: Hamed Malekpour/Wikimedia Commons.[/caption] „Ayatollah Mahmoud Hashemi Shahroudi, ein hochrangiger iranischer Kleriker und ehemaliger Präsident des Obersten Gerichtshofs, starb am Montag in Teheran nach langer Krankheit, berichteten staatliche Medien. Der 70-jährige Shahroudi war ein enger Verbündeter des iranischen Obersten Führers Ayatollah Ali Khamenei und wurde von…

Irak: Weihnachten wird nationaler Feiertag

[caption id="attachment_35810" align="alignleft" width="300"] Chaldäische Kathedrale in Bagdad. Quelle: Aziz 1005/Wikimedia Commons.[/caption] „Im Irak ist Weihnachten ab sofort auch ein nationaler Feiertag. Internationalen Medienberichten zufolge griff die Regierung in Bagdad eine entsprechende Bitte des chaldäischen Patriarchen Raphael Louis Sako I. von vor wenigen Tagen auf. So gilt der 25. Dezember…

Der weihnachtliche Terror ist nur die Spitze des Eisbergs

Wer dieser Tage auf einem Weihnachtsmarkt war, hat sie ziemlich sicher gesehen. Die Poller, Zäune und sonstigen Absperrungen, die Terroristen davon abhalten sollen, die Besucher des Marktes zu überfahren. Wir werden uns an diesen Anblick gewöhnen. So wie wie wir uns daran gewöhnt haben, vor jeder Flugreise Jacken und Gürtel…

Marokko: Gedenken an Terroropfer

[caption id="attachment_35786" align="alignleft" width="300"] Ermordet im Marokko aufgefunden: Louisa Vesterager Jespersen und Maren Ueland.[/caption] „In der marokkanischen Hauptstadt Rabat versammelten sich mehrere hundert Menschen vor den Botschaften von Dänemark und Norwegen. Sie legten Blumen nieder und zeigten rote Schals auf denen ‚Nein zum Terrorismus‘ stand. Die Leichen der 24-jährigen Dänin…

Die Gewöhnung an den Terror: Niemand ist Straßburg

„Erinnert sich noch jemand? Es gab einmal ‚Je suis Charlie!‘. Es gab ‚Je suis Nice‘, ‚Je suis Paris‘ und ‚Je suis Bruxelles‘. In den Sozialen Medien waren diese Sätze als Hashtags allgegenwärtig. Millionen ersetzen in den Jahren 2016 und auch noch 2017 ihre Profilbilder durch Grafiken mit diesen Sätzen. Das…

Was passiert am Tag eins nach Khamenei?

„Wenn der Staat schwach ist oder Regierungen zusammenbrechen, rebellieren unruhige Minderheiten an der Peripherie. Es gibt zahlreiche Anzeichen dafür, dass die iranischen Sicherheitskräfte ihren Griff auf die iranische Gesellschaft verlieren. Nicht nur dauern die wirtschaftlichen Proteste an, die vor fast einem Jahr begonnen haben, sondern in den vergangenen Monaten sind…

USA wollen sich so schnell als möglich aus Syrien zurückziehen

„Das US-Militär bereitet sich darauf vor seine Truppen aus Syrien abzuziehen, war mittwochs aus Quellen zu vernehmen, die mit diesen Angelegenheit vertraut sind: ein Schritt, der eine abrupte Wende der amerikanischen Militärstrategie im Nahen Osten markiert. Es hieß, dass US-Beamte damit begonnen haben, ihre Partner im Nordosten Syriens über ihre…

Am Scheideweg: Wie Jesiden mit sich selbst um ihre Zukunft ringen

Von Holger Geisler [caption id="attachment_35660" align="alignleft" width="350"] Jesidische Flüchtlinge (© Thomas von der Osten-Sacken)[/caption] Die Barbaren des IS, selbsternannte Gotteskrieger, überfielen im August 2014 das Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden, töteten rund 10.000 Männer und ältere Frauen und entführten fast 8.000 Frauen und Kinder mit dem erklärten Ziel, die Jesiden zu vernichten.…

Der Islamische Staat ist nicht besiegt, sondern er transformiert sich

„Während seine letzten Kämpfer in Ostsyrien Widerstand leisten, gibt sich die Gruppe des Islamischen Staates in eine neue, aber nicht weniger gefährliche Untergrundform, warnen Experten. Auch als ISIS oder Islamischer Staat im Irak und in Syrien bekannt, war die Gruppe schon lange bereit, das Territorium, auf dem sich einst ihr…

Lebensgrundlagen zerstört: Keine Rückkehrmöglichkeit für Jesiden

„Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International sieht noch keine Rückkehrmöglichkeit für viele vertriebene Jesiden. In einem Bericht werfen die Aktivisten dem sogenannten ‚Islamischen Staat‘ (IS) die systematische Zerstörung der Lebensgrundlagen der Minderheit vor. Die Islamisten hätten Brunnen und Bewässerungsanlagen vergiftet und zerstört, Ackerland und Obstgärten vernichtet, Vieh und Landmaschinen gestohlen sowie weite…

Flucht vor Erdogan: Türkei droht Braindrain

„Ahnenforschung ist derzeit eine beliebte Beschäftigung in der Türkei. Nicht aus Neugier oder wissenschaftlichem Interesse, sondern aus ganz praktischen Gründen: Viele Türken suchen nach Vorfahren aus heutigen EU-Staaten – weil sie auswandern wollen. (…) Der Grund heißt Recep Tayyip Erdogan. ‚Diese Regierung mischt sich mit ihrer islamischen Ideologie immer stärker…