Das Auswärtige Amt veröffentlichte sieben Tweets, in denen Mbembe gegen jede Kritik verteidigt wurde – aber nicht einen Artikel mit Argumenten seiner Kritiker.
Mit der vorsichtigen Annäherung an Israel, verliert auch die Vorstellung vom Holocaustgedenken als Propagandaveranstaltung des jüdischen Staates an Zugkraft.
Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung von Auschwitz diskutieren Beobachter der Gedenkveranstaltungen über die Frage des angemessenen Holocaustgedenkens.
Die flämische Ausgabe des de Standaard beschuldigt ‚Zionisten, die Holocaust-Karte auszuspielen‘, um Kritik an ‚ihrem Apartheid-System‘ mundtot zu machen.
Während man im wiedergutgewordenen Deutschland von der Rede des Bundespräsidenten in Yad Vashem gerührt ist und ansonsten weiter dem Volkssport „Israelkritik“ frönt, weiß man in Israel: „Nie wieder Auschwitz“ bedeutet, nie mehr Opfer zu sein.
Israel ist ein kleines Land und die Juden sind ein kleines Volk, aber vorige Woche konnte man wirklich den Eindruck bekommen, Jerusalem sei der Nabel der Welt.
Die Moral ist ein Meister aus Deutschland. Die neuen Deutschen trampeln so unbeirrt und unerbittlich durch die Welt wie ihre Großväter und Urgroßväter.