Von Eliahu Galil. Nach dem monatelangen Beschuss Metulas durch libanesische Hisbollah, steht die nördlichste Stadt Israels vor einer der schwersten Krisen in ihrer Geschichte.
Es ist nicht Israel, das Expansionsbestrebungen in der gesamten Region hat, sondern die Hisbollah und der Iran, die ihren radikalen Einfluss weiterhin ausüben wollen.
Die Zeiten, in denen der libanesischen Regierung die Entscheidungen und Positionen der Hisbollah aufgezwungen wurden, sind vorbei, erklärte Nawaf Salam.
Der Niedergang der libanesischen Hisbollah hat ein Führungsvakuum für die iranische Achse geschaffen, das die jemenitischen Huthi-Milizen zu füllen versuchen.
Nachdem Hisbollah-Mitglieder drei syrische Soldaten getötet hatten, kam es zu schweren Kämpfen zwischen der syrischen Armee und der libanesischen Hisbollah.
Weil das Mullah-Regime lieber die Familien von Hisbollah-Terroristen unterstützt, leidet die iranische Bevölkerung unter gravierenden finanziellen Einbußen.
Im Interview mit Mena-Watch meint der Militär-Experte Gerald Karner, dass er keine nachhaltige Stabilität in der Region sieht. Auch dem Trump-Plan traut er nicht viel zu.
Während der österreichische Rundfunk ORF schnell mit Verurteilungen Israels zur Hand ist, scheint ihn das Verhalten der Hisbollah deutlich weniger zu interessieren.