Sollte Amerika die roten Linien überschreiten, so der Huthi-Führer, würde sich seine Miliz mit Raketen und Drohnen in den Kampf gegen Israel einschalten.
Ein Muster in der öffentlichen Debatte, das sich schon jetzt, nur Tage nach dem Terroranschlag, abzeichnet, ist die von Politikern, Journalisten und angeblichen Experten viel bemühte Täter-Opfer-Umkehr.
Seit dem brutalen Angriff gelten neue Regeln im Krieg zwischen Israel und der Hamas. Das scheint die Terrororganisation in Gaza aber noch nicht ganz verstanden zu haben.
Die staatliche iranische Berichterstattung verherrlicht das Massaker der Hamas an Israelis. Mit ihnen Mitleid zu haben, sei nichts anderes als Verrat an den Palästinensern.
Mena-Watch-Chefradakteur Alexander Gruber sprach gestern Abend im Puls-24-Interview über die antiisraelische und antisemitische Propaganda nach dem Hamas-Terrorangriff.
Wieder einmal mussten erst grausame Verbrechen an Juden geschehen, bevor in Deutschland die terroristische Hamas verboten wird. Auch das palästinensische Netzwerk Samidoun steht zur Diskussion.
Trotz aller Versäumnisse seitens der israelischen Sicherheitsbehörden wird die Geschichte zeigen, dass der größte Fehler von der Hamas selbst gemacht wurde.
Von Gerhard Werner Schlicke. Endlich werden in den USA und in Europa die zur Terrorunterstützung genutzten finanziellen Hilfen an die Palästinensische Autonomiebehörde infrage gestellt.
Ägyptische Beamte erklärten, der Grenzübergang Rafah sei am späten Montagabend geschlossen worden, nachdem Explosionen auf der Seite von Gaza die Grenzeinrichtung beschädigt hätten.