Schlagwort: Flucht und Migration

„Auschwitz on the beach“: Eine Analogie, die keine sein soll

Von Mena Watch Diese Woche wies Mena Watch in einem Artikel auf die skandalöse Performance „Auschwitz on the beach“ hin, die nächste Woche auf der Documenta in Kassel aufgeführt werden soll. Auch andere Organisationen zeigen sich empört. Die „Informationsstelle Antisemitismus Kassel“ erklärte in einer Stellungnahme:  „Die documenta 14 lädt zu…

Hisbollah vertreibt syrische Flüchtlinge und Kämpfer aus Nordlibanon

„Die Umsetzung einer im Juli mit der Hisbollah unterzeichneten Vereinbarung wurde am Montag mit dem Abtransport von ungefähr 2500 vertriebenen Zivilisten und syrischen Aufständischen mit ihren Familien aus den nordlibanesischen Bergen abgeschlossen. Unter den Abtransportierten befanden sich 2000 zur aufständischen Saraya Ahl al-Sham-Gruppe gehörende Zivilisten und Kämpfer, die in eine…

Auf der Flucht in ein Kriegsgebiet ertrunken

Von Thomas von der Osten-Sacken Manchmal stößt man auf Meldungen, die das ganze Elend wie in einem Brennglas fassen. 2017 sieht das so aus: „Ein Schleuser soll vor der Küste Jemens für den Tod von bis zu 50 Migranten verantwortlich sein. In einem Bericht der Internationalen Organisation für Migration (IOM)…

„Gewalt gegen geflüchtete Frauen war lange ein Tabuthema“

„MiMi, so heißt das Projekt. Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen. Es wird von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), gefördert. Träger ist das Ethnomedizinische Zentrum in Hannover. Eine Einrichtung, die Anfang der Neunzigerjahre die Arbeit eigentlich mit dem Ziel aufnahm, die Gesundheit von Flüchtlingen zu fördern. ‚Gesundheit ist der…

Palästinensische Flüchlinge, die niemanden interessieren

[caption id="attachment_22697" align="alignleft" width="300"] Palästinensische Flüchlinge in Athen[/caption] „Hunderte Flüchtlinge aus den Palästinensergebieten sind inzwischen in Griechenland. Sie fliehen vor den schwierigen Lebensbedingungen in ihrer Heimat und dem Terror der Hamas. Am Umverteilungsprogramm der EU dürfen sie nicht teilnehmen. (…) Das Büro der palästinensischen Gemeinde in Athen. Khaled Khalil Jaber…

UNRWA: Friedenshindernis Vereinte Nationen

Von Thomas Eppinger Die ungefähr fünf Millionen „palästinensischen Flüchtlinge“ gibt es aus einem einzigen Grund: weil eine eigene UNO-Behörde sie anders definiert als alle anderen Flüchtlinge auf der Welt. Über 60 Millionen Menschen sind heute auf der Flucht. Um mehr als 17 Millionen von ihnen kümmert sich der UNHCR (United…

Es gab keine israelische Vertreibungspolitik gegen die Palästinenser

„Ich kenne das Narrativ der Palästinenser – es ist ein Narrativ von Vertreibung und Diskriminierung, von historischem Unglück und von ihnen durch keinerlei eigenes Verschulden widerfahrender, nimmerendender Ungerechtigkeit. In diesem Narrativ hat die eine Partei immer recht und die anderen, darunter an erster Stelle die Zionisten, sind stets die Bösen.…

Die „Naqba“, die niemanden interessiert

„Im März 2017 fand mal wieder eine dieser UN-Sitzungen statt, in denen es vor allem darum ging, den Staat Israel als einen Apartheitsstaat darzustellen, der ethnische Säuberung und Landraub betreibt. Unter anderem konnte man von den verschiedenen Rednern Dinge hören, wie: Palästinensische Autonomiebehörde: ‚Israel nutzt die schlimmste Art des Missbrauchs, der…

Es ist Zeit, das Palästinenser-Flüchtlingshilfswerk aufzulösen

 „Im Juni verblüffte Ministerpräsident Benjamin Netanyahu viele mit der Forderung, die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) solle aufgelöst werden. Während der allwöchentlichen Kabinettssitzung bemängelte Netanyahu, dass ‚in verschiedenen UNRWA-Institutionen jede Menge antiisraelische Verhetzung stattfindet. Daher schreibt die Existenz der UNRWA und mitunter leider auch ihre Arbeit das palästinensische…

G20-Ausschreitungen: Die Reaktion arabischer Flüchtlinge

„Arabische Flüchtlinge, die die gegen die G20 gerichtete Randale in Hamburg von der relativen Sicherheit eines Falafel-Ladens aus beobachteten, erklärten am Samstag, die Randalierer, die ihre tolerante Wahlheimat zerstörten, seien verrückt. Zudem wunderten sie sich über die Zurückhaltung der Polizei. ‚Wenn Leute sich in Ägypten so verhielten, würden sie erschossen’,…

Differenzierung zwischen Antisemitismus und Antizionismus unmöglich

„Es gibt die alte Bauernweisheit ‚Angriff ist die beste Verteidigung‘; und so reagieren die Islamfunktionäre auf den Vorwurf Antisemitismus: Sie behaupten, dies sei ein Ausdruck von Islamophobie. Der Islam lehne jede Gewalt ab und wenn Muslime Krieg führten, dann nur defensiv. Doch im Koran werden Muslime an 25 Stellen aufgefordert,…

Der Krieg gegen Israel ist der Krieg gegen die Juden

„Wir haben in letzter Zeit jede Menge über den Krieg gehört, den mehrere arabische Länder vor fünfzig gegen Israel führten. Allerdings führten ebenjene Länder in der gleichen Woche einen weiteren Krieg, über den wir mehr oder weniger gar nichts gehört haben: einen Krieg gegen die Juden. Selbst im Juni 1967,…

Libyen stellt für Migranten notwendiges Übel dar

„Italiens Küstenwache steht vor einem unruhigen Sommer. In den kommenden Monaten dürften täglich mehrere tausend Migranten die gefährliche Überfahrt von Libyen in das rund 300 Kilometer entfernte Italien versuchen. Mehr als 54 000 Migranten sind seit Jahresbeginn bereits an Italiens Küste angekommen, 45 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des…

EU will Soldaten nach Libyen schicken

„Am Donnerstag dürften die Innenminister der EU bei ihrem Treffen in Brüssel auch darüber sprechen, was man noch unternehmen kann, um im Transitland Libyen die Grenzen zu kontrollieren. Schon jetzt gibt die EU Millionen aus, um das chaotische Land zu stabilisieren: 120 Millionen Euro für 37 Projekte zum Aufbau eines…

Iran ändert Route des angestrebten Korridors zum Mittelmeer

„Der Iran hat den Verlauf eines Landkorridors zum Mittelmeer, den er für sich zu sichern hofft, geändert, da Regierungsbeamte im Irak und in Teheran befürchten, die verstärkte militärische Präsenz der USA im Nordosten Syriens werde den ursprünglich geplanten Verlauf unmöglich machen. Der Korridor ist um 225 km nach Süden verlegt…