Angesichts der militärischen Eskalation fordert die Türkei „internationale Solidarität“ und droht, Flüchtlinge nicht mehr an der Weiterreise nach Europa zu hindern.
Während die UNO in Syrien nicht viel mehr macht, als konsequenzlose Berichte zu veröffentlichen, hat die EU entschieden, die Situation im Land gleich gänzlich zu ignorieren.
Die Vereinten Nationen sprechen von „alarmierenden Nachrichten“ aus der Provinz im Nordwesten Syriens, wo die Angriffe des Regimes unvermindert anhalten.
Im Libyenkonflikt zeichnet sich eine neue Gefahr ab: Von der Türkei bezahlte syrische Söldner in Libyen sollen desertiert und nach Italien übergesetzt sein.
Die Streitkräfte des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad nahmen Zivilisten ins Visier, die versuchten, vor den Kämpfen in der Provinz Idlib zu fliehen.
Beobachter befürchten, dass Erdogan gezielt arabische Syrer in der ehemals kurdisch dominierten Region ansiedelt, um so die ethnische Zusammensetzung zu ändern.