Die jüngste Reise des türkischen Präsidenten Erdoğan wirft Fragen nach den Gründen für den Wandel der türkischen Politik gegenüber den Golfstaaten auf.
Obwohl die Kundgebung im Vorfeld verboten wurde, veranstalteten mutige Aktivisten der türkischen LGBTQ-Gemeinschaft in Istanbul den jährlichen Gay Pride March.
Der Zustand der Opposition zeige, wie knapp die Türkei bei den Präsidentschaftswahlen einer Katastrophe entkommen sei, höhnte Erdogan in Richtung der unterlegenen CHP.
Die Muslimbruderschaft macht eine schwierige Zeit durch, nachdem Erdoğan seine Bemühungen um eine Annäherung an die arabischen Länder intensiviert hat.
Während ausländische Staatsoberhäupter dem Präsidenten zum Wahlsieg gratulierten, hielt Erdogan in seiner Siegesrede den polarisierenden Ton gegenüber seinen Rivalen aufrecht.
Knapp vor der Stichwahl erklärte der türkische Präsident Erdoğan seine »besondere Beziehung« zu Putin und betonte die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit Russland.
Der im ersten Wahlgang gescheiterte Sinan Ogan gab seine Unterstützung Erdogans bekannt, womit dessen Sieg bei der bevorstehenden Stichwahl wahrscheinlicher wird.