Von Ingo Elbe. Der Soziologe Peter Ullrich verharmlost in der taz die Israelboykott-Bewegung BDS, und erklärt linken und islamischen Antisemitismus ganz allgemein für vernachlässigbar.
Xavier Naidoo singt von Fäden ziehenden „Puppenspielern“ und vom allmächtigen „Baron Totschild“. Wer ihn deshalb Antisemit nennt, bekommt Ärger mit der Justiz.
Weil sie den mutmaßlichen Suizid einer 17-Jährigen zum Anlass nahm, um Cybermobbing, Doppelmoral und den Moralkodex in muslimischen Communities zu thematisieren, soll eine Pädagogin 5.000€ Strafe zahlen
Das Entsetzen über den antisemitischen Anschlag in Halle ist groß. Bleibt die Frage, warum judenfeindliche Angriffe von Islamisten deutlich weniger Empörung hervorrufen.
In mehreren deutschen Moscheen wurde dabei auf die sogenannte Sieges-Sure Bezug genommen. Es gibt Hinweise, dass dies auf Anraten der Religionsbehörde geschehen ist.
Das Video des Attentäters von Halle erinnert an Christchurch. In seinem Traktat wird noch deutlicher, dass der Antisemitismus die treibende Kraft hinter dem Angriff war.
Zuvor hatte das Außenministerium die iranischen Vernichtungsdrohungen als antiisraelisch bezeichnet. Auch auf Nachfrage wollte die Bundesregierung den Begriff Antisemitismus nicht verwenden. [caption id="attachment_48348" align="alignleft" width="300"] Merkel-Vortrag beim Zentralrat der Juden in Deutschland (Quelle: Olevy, CC BY-SA 4.0)[/caption] „Die Zionist Organization of America (ZOA) hat die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel scharf…
Von Nicolas Stockhammer. Der Angriff auf die Hallenser Synagoge steht im Kontext ähnlicher Attacken. Weitere Terroranschläge dieser Art sind zu befürchten.
Der Attentäter von Halle hat seine Morde gefilmt. Die 35 Minuten Video sind eine verstörende Dokumentation rechtsextremen Gedankenguts und polizeilichen bzw. staatlichen Versagens.