Der Antisemitismusskandal auf der documenta hat dem künstlerisch verantwortlichen Kollektiv Ruangrupa nicht geschadet, im Gegenteil: Zwei Mitglieder erhielten sogar eine Gastprofessur.
Von Andreas Benl. Während sich im Zuge der Proteste ganz neue Konstellationen ergeben, können sich die üblichen Verdächtigen hierzulande keine Alternative zur antisemitischen Ordnung in Teheran vorstellen.
Zahlreiche Organisationen und Einzelpersonen appellieren an Hamburgs Ersten Bürgermeister und die Zweite Bürgermeisterin, die Zusammenarbeit mit dem IZH zu beenden.
Bevor die documenta zu Ende geht, gibt es einen weiteren Tiefpunkt: Die gerechtfertigte Kritik von Wissenschaftlern nennt das Kuratorenkollektiv Ruangrupa »rassistisch« und einen Zensurversuch. Eine kleine Bilanz des Grauens.
Bei seinem Besuch in Deutschland gab Premierminister Lapid Beweise weiter, welche die illegalen Aktivitäten des iranischen Regimes bezüglich seines Atomprogramms belegen.
Ein Auszug aus dem Working Papers #005 des Centrum für Antisemitismus- und Rassismusstudien (CARS) zum Thema Israel-Boykottbewegung BDS und documenta fifteen
Noch ein halbes Jahr zuvor sprach kaum jemand von Palästinensern. Das änderte sich mit dem Massaker von München – einem überaus erfolgreichen Terroranschlag.
Von Steve Rosenberg. Obwohl gerade elf israelische Sportler ermordet worden waren, wurden die Olympischen Spiele im München 1972 ohne Unterbrechung fortgesetzt.
Wie schon früher rufen Aktivisten der antisemitischen BDS-Bewegung dazu auf, das Festival Pop-Kultur in Berlin zu boykottieren, weil die israelische Botschaft eine Band unterstützt.
Mena-Watch sprach mit dem dem Direktor des American Jewish Committee Berlin, Remko Leemhuis, über Abbas‘ jüngste Holocaustrelativierung und das deutsche Verhältnis zur Fatah.
Schon seine Doktorarbeit, die Mahmud Abbas 1982 in Moskau verfasst hat, strotzt vor antisemitischen Verleumdungen und macht den Zionismus für den Holocaust verantwortlich.
Die Aussagen von Mahmoud Abbas auf der gemeinsamen Pressekonferenz mit dem deutschen Kanzler Olaf Scholz riefen in palästinensischen Medien begeisterte Zustimmung hervor.