Im Rahmen von Razzien zur Drogenbekämpfung konnte Syrien – zum Teil in Kooperation mit dem Irak – bedeutende Captagon-Produktions- und -schmuggelnetzwerke zerschlagen.
Ende April gab das irakische Innenministerium bekannt, eine Reihe von Auslandsoperationen zur Zerschlagung von Schmuggelnetzwerken durchgeführt zu haben.
Milizen im Süden Syriens haben die Captagon-Produktionsstätten des Assad-Regimes übernommen und die drusische Region zu einer Hochburg des Drogenhandels gemacht.
Die Anti-Drogen-Behörde hat in Zusammenarbeit mit der Direktion für innere Sicherheit östlich von Damaskus zwölf Millionen Pillen der Droge Captagon beschlagnahmt.
Während der Assad-Herrschaft stieg Syrien zu einem der größten Captagon-Produzenten weltweit auf. Nun scheint die Produktion in den Sudan abgewandert zu sein.
Schätzungen zufolge haben regimenahe Netzwerke in Syrien in den vergangenen drei Jahren mindestens sieben Milliarden Dollar am Captagon-Schmuggel verdient.
Jordanien hat in Syrien Militärschläge gegen Ziele der vom Iran unterstützten Milizen, darunter die libanesische Hisbollah, durchgeführt, was Fragen zu den Gründen für diesen Schritt aufwirft.
Nach mehreren Treffen jordanischer und syrischer Beamten zur Eindämmung des illegalen Drogenhandels, ist Jordanien mit den Ergebnissen nach wie vor unzufrieden.