Von Jonathan S. Tobin. Desmond Tutu war nicht nur der verdiente Kämpfer gegen die Apartheid, sein Denken und Handeln war auch von antisemitischen Ressentiments geprägt.
Die Besetzungen im Kulturbereich sind für die BDS-Unterstützer im subventionierten Kulturbetrieb der Bundesrepublik ein Grund, die Sektkorken knallen zu lassen.
Elias Khoury nimmt nicht am Festival Arabofolies teil, weil dort auch eine Ausstellung über orientalische Juden zu sehen ist und eine israelische Sängerin auftritt.
Antisemitische BDS-Kampagne fordert, dass Lieferanten von koscherem Essen für Studentenkantine in Toronto nachweisen müssen, keine Verbindungen zu Israel zu haben.
Diejenigen, die jüdische Israelis boykottieren wollen, werden sich über Claudia Roth freuen, denn sie will die Zusammenarbeit mit ihnen unbedingt schützen.
Osama Abu Irshaid beschimpfte auch arabische Länder als Verräter, „die die zionistische Lobby finanzieren, damit diese unsere Arbeit ins Visier nehmen kann“.
In den USA wächst der öffentliche Druck auf Unilever, dem Treiben der Anti-Israel-Aktivisten im Vorstand des Eiscremeherstellers Ben & Jerry’s Einhalt zu gebieten.
Zuvor hatten (pro-)palästinensische Gruppen und BDS-Aktivisten den Boykott Israels gefordert und die amtierende „Miss South Africa“ zu mobben versucht.
Aktivisten der antisemitischen Israelboykott-Bewegung versuchten wochenlang, Lalela Mswane dazu zu bringen, nicht an der „Miss Universe“-Wahl in Eilat teilzunehmen.
Zuvor hatte die BDS-Unterstützerin Sally Rooney ihre Weigerung bekannt gegeben, ihren neuen Roman übersetzen, veröffentlichen und in Israel zu verkaufen zu lassen.
Mit „Antiimperialistischer Koordination“, „Dar Al Janub“, oder „Steirischer Friedensplattform“ stellt Österreich eine der Hochburgen des linken Antisemitismus dar.