Während für sie das Abendland unterzugehen scheint, wenn BDS nicht mehr öffentlich gefördert wird, schreien sie bei antisemitischen Aufmärschen nicht gar so laut auf.
Die Israelboykottbewegung BDS war prominent auf der Demonstration in Berlin vertreten, auf der offen zu Judenhass und der Vernichtung Israels aufgerufen wurde. Jüdisches Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus Obwohl angesichts der Lage in Israel und Gaza mit Ausschreitungen auf den diesjährigen pro-palästinensischen Kundgebungen zum „Nakba-Tag“ zu rechnen gewesen ist,…
BDS-Verteidiger haben immer wieder gefordert, zwischen Antisemitismus und Israelhass zu differenzieren und darauf verwiesen, dass die Boykott-Kampagne friedlich sei.
Während die Sanktionierung von BDS noch die Meinungsfreiheit bedrohen sollte, herrscht bei der Bombardierung israelischer Städte nun verdächtiges Schweigen.
Statt gegen den verwurzelten Antisemitismus vorzugehen sorge sich die JDA darum, wie man Israel kritisieren könne, ohne als Antisemit zu gelten, sagt Longerich.
Wie man einen Essay schreibt, allgemeine Zustimmung bekommt, und doch so tut, als sei man Außenseiter. Sandra Kreislers Replik auf Wieder-mal-einen-jüdischen-Alibi-Kronzeugen in der ZEIT.
Sympathisanten der antisemitischen Israelboykott-Bewegung BDS haben in Köln Stolpersteine geschändet, die an jüdische Opfer des Nationalsozialismus erinnern.
Katja Maurer von Medico International lobt die JDA, weil diese die Bestreitung von Israels Existenzrecht – wie Maurer es tut – für nicht antisemitisch erklärt.
Thomas Thiel hat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung eine Rezension des Buchs „Die Israel-Boykottbewegung“ der Mena-Watch-Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl verfasst.