Der Iran riskiert, eine neue Krise auszulösen, wenn er nicht mit der UN-Atomaufsichtsbehörde zusammenarbeitet, sagte deren Leiter am Dienstag letzter Woche.
Statt über das Ende des ohnehin zahnlosen Atom-Abkommens zu jammern, sollte der Westen endlich der Realität des iranischen Atomwaffenprogramms ins Auge sehen.
Die Atomenergiebehörde der Vereinten Nationen teilte mit, dass der iranische Schwerwasserbestand für Reaktoren die im Abkommen mit den Weltmächten festgelegte Grenze überschritten habe.
Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEO) hat an einem Ort im Iran Uranpartikel gefunden, der von den iranischen Behörden nicht deklariert worden war.
Die Islamische Republik wird mit der Anreicherung von Uran auf bis zu fünf Prozent beginnen. Ein weiterer Verstoß gegen die Bestimmungen des Atomabkommens von 2015.
Neben weiteren iranischen Verstößen gegen das Atomabkommen wurde ein Zwischenfall bekannt, der sich vorige Woche in Natanz zugetragen hat: Eine IAEO-Inspektorin wurde kurzzeitig festgehalten.