Irans Verhandlungsführer verlangt, dass die USA alle Sanktionen aufheben, dann sei auch der Iran bereit, sich wieder an das Atomabkommen zu halten. Ein Überblick.
In einem Interview sprach der Sondergesandte für den Iran mit keinem Wort davon, dass eine Rückkehr zum Atomdeal diesen „langfristiger und effektiver“ machen müsse.
Die Biden-Regierung will dem Iran einen Plan vorlegen, wie eine Rückkehr zum Atomabkommen vonstatten gehen könnte. Die Erfolgsaussichten sind noch eher bescheiden.
Mit der Installation einer Kaskade an fortschrittlichen IR-4-Zentrifugen verstößt der Iran ein weiteres Mal gegen die Bestimmungen des Atomdeals von 2015.
Obwohl sich das Regime immer wieder auf sie beruft und der Westen ihm darin Glauben schenkt, hat noch niemand die angebliche Fatwa Khameneis zu Gesicht bekommen.
Die technischen und politischen Entwicklungen seit dem Abschluss des Abkommens erschweren eine Rückkehr – und würden den Iran stärken und die USA schwächen.
Der Iran hat in Natanz eine dritte Kaskade fortschrittlicher Zentrifugen zur Urananreicherung in Betrieb genommen, was einen weiteren Verstoß gegen das Atomabkommen von 2015 darstellt.
Der iranische Präsident Hassan Rohani sagte, dass Amerika und die Welt vor der „großen Nation“ Iran knien müssten und gezwungen seien, ihre Sanktionen aufzuheben.
Laut Berichten beraten Israel, Saudi-Arabien, die VAE und Bahrain in informellen Gesprächen über eine Ausweitung ihrer Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen.
Der Iran lehnt ein von der EU vorgeschlagenes informelles Treffen mit den Vertragspartnern des Atomabkommens von 2015 und den 2018 ausgeschiedenen USA ab.