Während sein Atomprogramm in Wien Gegenstand internationaler Verhandlungen ist, kündigt der Iran zu Hause einen massiven Ausbau seiner nuklearen Kapazitäten an.
In den Atomverhandlungen gibt es kaum Fortschritte, und die Zeitspanne, bis der Iran genügend waffenfähiges Uran für eine Atombombe hat, wird immer kleiner.
Yair Lapid erklärte, dass Israel ein Atomabkommen mit Teheran nicht generell ablehne, sondern nur dann, wenn es keine Möglichkeit einer echten Kontrolle biete.
„Alle Delegationen sind sich der Dringlichkeit bewusst“, sagte EU-Gesandter Mora, der sich wenig optimistisch zeigte, dass eine Einigung erzielt werden könne.
Da die zum Test bereitstehende Rakete als Trägerrakete für Atomwaffen fungieren könnte, wird vermutet, dass der Iran Drauck auf die Wiener Atomgesprächen ausüben möchte.
Die dem Teheran Times erklärte, der Iran habe zwar nicht die Absicht habe, jemanden anzugreifen, sei aber auf jede „noch so kleine Bedrohung“ vorbereitet.
IAEO-Chef Rafael Grossi erklärte, ein Atomdeal mit Teheran müsse Änderungen enthalten, um der UNO weiterhin die Kontrolle über das iranische Nuklearprogramm zu ermöglichen.
Saudi-Arabien unterstütze zwar einen atomwaffenfreien Nahen Osten, müsse sich aber selbst nuklear bewaffnen, wenn der Iran in den Besitz der Atombombe gelange.
Die Zahl der stillgelegten Flugzeuge im Iran ist auf mehr als 170 gestiegen, weil es wegen der Sanktionen an Ersatzteilen, insbesondere für Motoren, mangelt.