Von Andrew Bernard. Die Entmachtung des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad und seines Regimes öffnet der drusischen Gemeinschaft auf den israelischen Golanhöhen neue Türen.
Nach Assads Sturz haben sich die Islamischen Revolutionsgarden und pro-iranischen Milizen in Syrien großteils auf die irakische Seite der Grenze zurückgezogen.
Die Eliyahu-Hanavi-Synagoge in Damaskus – oder das, was von ihr übrig ist – kann nach über einem Jahrzehnt inmitten eines Kriegsgebiets nun wieder gefahrlos besucht werden.
Russischen Berichten zufolge soll Anfang dieser Woche in Moskau ein Anschlag auf den gestürzten syrischen Machthaber Baschar al-Assad verübt worden sein.
Der Sturz des Regimes von Baschar al-Assad in Syrien hat schwerwiegende Auswirkungen auf den Nahen Osten, insbesondere auf das unmittelbare Nachbarland Libanon.
Während die islamistischen Milizen mit einem zwei Jahre dauernden Kampf um die Macht in Syrien gerechnet hatten, brach das Assad-Regime binnen weniger Tage zusammen.
Assad ist zwar gestürzt, doch die Zukunft Syriens bleibt angesichts der Art der derzeitigen De-facto-Behörde und ihrer Herkunft aus Islamismus und Terror ungewiss.