Schlagwort: Antizionismus

Was dem Chefkorrespondenten des Deutschlandradios schlagartig klar zu werden schien

Von Stefan Frank Man stelle sich vor, Deutschlandradio würde über homosexuellenfeindliche Äußerungen oder über rassistische Diskriminierung von Schwarzen berichten – und würde denjenigen, die Homophobie und Rassismus kritisieren, vorwerfen, „die Diskursräume wirklich eng“ zu machen, also die Meinungsfreiheit einzuschränken. Etwas Vergleichbares tut der Chefkorrespondent des Deutschlandradios im Hauptstadtstudio Berlin und…

Das Zentrum für Antisemitismusforschung kooperiert erneut mit einem Israelhasser

Der Berliner Senat hat Fördermittel für ein Kulturprojekt bewilligt, bei dem das Theater eines bekennenden Israelhassers eine wesentliche Rolle spielt. Zuvor hatte ausgerechnet das Zentrum für Antisemitismusforschung für eine Art Unbedenklichkeitsbescheinigung gesorgt. Nicht zum ersten Mal fällt das ZfA durch eine fragwürdige Politik auf. [caption id="attachment_30892" align="alignleft" width="350"] Al-Quds-Marsch in…

„Wir benötigen neue Strategien im antiisraelischen Informationskrieg“

Leo Sucharewicz ist Kommunikationspsychologe und Experte für politische Psychologie, politische PR und Kommunikationsstrategie. Er gründete die „I Like Israel“-Bewegung, den jährlichen Israeltag und die ILI News. 2015 entwickelte er im Auftrag der Jüdischen Gemeinde München ein umfassendes Generalkonzept zur professionellen Bekämpfung der antisemitischen und antiisraelischen Tendenzen in Deutschland. Als Mitbegründer…

Wo „fucking Jews“ als legitime Israelkritik gilt

[caption id="attachment_37764" align="alignleft" width="300"] Kaveh Kolardi (Quelle: Screenshot Youtube)[/caption] „Der norwegische Generalstaatsanwalt entschied am Dienstag, dass die Aussage eines norwegischen muslimischen Rappers, der während eines Konzerts, ‚fucking Jews‘ sagte, keine antisemitischen Hassrede sei, sondern eine legitime Kritik an Israel. Der Zwischenfall ereignete sich im Juni 2018, als der aus dem…

Lustige Antisemiten. Eine Belgienkritik

Während „Israelkritiker“ ein richtiger Beruf geworden ist, herrscht ein eklatanter Mangel an Belgienkritikern. Diese Marktlücke will gefüllt werden.

Die Antisemiten rufen nicht mehr „dreckiger Jude“, sondern „dreckiger Zionist“

[caption id="attachment_37265" align="alignleft" width="300"] Der Philosoph Alain Finkielkraut wird von Gelbwesten antisemitisch attackiert.[/caption] „Als der französische Philosoph Alain Finkielkraut vergangene Woche von einigen französischen Gelbwesten angegriffen wurde, schwiegen viele Linke. Vor allem jene, die sich öffentlich als Fürsprecher der Gelbwesten hervorgetan hatten oder sich gar an die Spitze der Bewegung…

Die arabische Rezeption der Shoah

Bereist man die arabische Welt, so kann man mühelos Geschäfte finden, in denen Bücher wie „Mein Kampf“ oder die „Protokolle der Weisen von Zion“ verkauft werden. Auch stößt man auf Läden, die den Namen „Hitler“ tragen – selbst wenn darin lediglich Alltagskleidung verkauft wird und im Grunde also eigentlich kein…

Auf einer Seite mit Hassan Nasrallah, Louis Farrakhan und David Duke

„Im Jahr 2002 soll Hassan Nasrallah, der Generalsekretär der Hisbollah, eine Rede gehalten haben, in der er darauf hingewiesen hat, dass die Schaffung des Staates Israel seinen Anhängern die Mühe erspart habe Juden an ‚allen Enden der Welt‘  zu jagen Die libanesische Terroristengruppe hat prominente Anhänger im Westen und einige…

CNN entlässt Universitätsprofessor wegen Antisemitismus

Von Tina Adcock Marc Lamont Hill wurde vom Ebony Magazine als einer der 100 einflussreichsten farbigen Amerikaner ausgezeichnet. Er erhielt seinen Doktortitel, mit Auszeichnung, von der University of Pennsylvania und sein Forschungsfokus liegt auf der wechselseitigen Einflussnahme auf Kultur, Politik und Bildung zwischen der USA und dem Nahen Osten. Hill ist…

Veranstaltung in Tübingen: BDS als „Neuformulierung der Judenfrage“

Am kommenden Donnerstag wird Florian Markl auf Einladung des Jungen Forums der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Tübingen zu Gast sein, um über die Israel-Boykottbewegung BDS zu referieren. Aus dem Ankündigungstext: „Ihren Selbstdarstellungen zufolge sei die Israel-Boykottbewegung BDS 2005 als Reaktionen auf einen Aufruf der „palästinensischen Zivilgesellschaft“ entstanden, trete bloß für die…

Die angeblich katastrophale Gründung Israels – Update

Vorige Woche brachte der Standard einen Gastkommentar, in dem John Bunzl sich den von ihm gewohnten Angriffen auf Israel und die Legitimität des jüdischen Staates hingab. Heute hat der Standard eine gekürzte Version der Replik darauf von Florian Markl veröffentlicht. Die ungekürzte Version auf Mena Watch: Die angeblich katastrophale Gründung…

Ein offener Brief an die österreichische Antisemitismuskonferenz

Von Tina Adcock In Österreich fand am 21. November 2018 eine Antisemitismuskonferenz statt, zu der auch das Kommen von Israels Premierminister Benjamin Netanjahu angekündigt worden war. Dieser sagte seine Teilnahme wegen der politischen Spannungen in seinem Land zwar kurzfristig ab, sendete allerdings eine Videobotschaft, in der er unter anderem davon…

Die angeblich katastrophale Gründung Israels

Sehr geehrte Standard-Redaktion, John Bunzl nimmt die dieser Tage in Wien stattfindende Konferenz „Europa jenseits von Antisemitismus und Antizionismus“ zum Anlass, in seinem Gastkommentar einmal mehr gegen Israel vom Leder zu ziehen und zu behaupten, dass der jüdische Staat im Grunde selbst daran schuld sei, gehasst zu werden. So offen…