Algeriens Vertreter bei der Organisation für Islamische Zusammenarbeit erklärte, Israel versuche durch Normalisierungsbakommen, den Nahen Osten zu kontrollieren.
Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune sagte außerdem, sein Land wolle die „palästinensische Sache“ in den Mittelpunkt des Gipfeltreffens der Arabischen Liga stellen.
Die algerischen Sicherheitsbehörden erklärten, sie hätten Anschläge vereitelt, die von einer Separatistengruppe mit ausländischer Hilfe geplant worden seien.
Fethi Nourine wurde vom Internationalen Judoverband bestraft, weil er sich in Tokio zurückgezogen hatte, um nicht gegen den Israeli Tohar Butbul antreten zu müssen.
Von Ariel Ben Solomon. Die im Zuge der Abraham-Abkommen erfolgte US-Anerkennung der marokkanischen Souveränität über die Westsahara hat die schwelende Rivalität der beiden Staaten befeuert.
Als Grund nennt Außenminister Lamamra unter anderem den Marokkobesuch von Israels Außenminister, auf dem Lapid sich feindlich gegenüber Algerien geäußert habe.
Nachdem das Verhältnis bereits wegen der Westsahara schlecht war, verlangte Marokkos Botschafter nun „Selbstbestimmung“ für die Amazigh-Minderheit in Algerien.
Die Parlamentswahlen in Algerien waren von Manipulationsvorwürfen und Wahlboykott überschattet. Gewonnen hat das Militär, das der wahre Machthaber im Land ist.
Solange die islamische Welt sich nicht selbstkritisch mit ihren hausgemachten Problemen auseinandersetzen möchte, wird sie weiter den „verschwörerischen Juden“ als Feindbild brauchen.
Um die Hilfsgelder zu erhöhen greift die gegen Marokko kämpfenden Polisario zu Zwangsmaßnahmen, mit denen sie Bevölkerungszahl in den Flüchtlingslagern vergrößern möchte