Schauplatz

Mahmud Abbas und der palästinensische Terror gegen Juden

Von Florian Markl Anders als zu Beginn des palästinensischen Terrorkriegs der Jahre 2000ff. beteiligen sich palästinensische Sicherheitskräfte bislang nicht an der Gewalt gegen jüdische Israelis. Das bedeutet aber nicht, dass die palästinensische Führung keine Mitverantwortung für die Terrorattacken der vergangenen zwei Wochen trägt. Insbesondere Mahmud Abbas hat mit seiner Hetze gegen Israel – erneut – zur Eskalation der Gewalt beigetragen.…

Palästinensische Propaganda, ungefiltert

Sehr geehrte Frau Wagner, in Ihrem heutigen Bericht im Ö1-Morgenjournal warf der ‚Außenminister‘ der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) dem israelischen Premierminister Netanjahu vor, für die aktuelle Eskalation der Gewalt verantwortlich zu sein, weil „er Juden erlaubt hat, auf dem Tempelberg vor der al-Aqsa-Moschee zu beten“. Es verwundert nicht, dass Riyad al-Maliki als palästinensischer Politiker Israel die Schuld an einem Konflikt zuweisen…

Wer hat wen angegriffen? Anatomie einer ganz „normalen“ Meldung

Der Standard berichtet in einem kurzen Artikel über die palästinensischen Terrorattacken von gestern. Das hebt ihn immerhin von anderen Medien ab, die über einen weiteren Tag des Terrors gegen Juden kein Wort verlieren. Trotzdem ist der Standard-Bericht symptomatisch für die Unfähigkeit oder den Unwillen, im Grunde simple Sachverhalte auszudrücken, wenn es um die aktuelle palästinensische Terrorwelle geht. Sehen wir uns…

Putins Claqueure: Jubel für die russische Intervention in Syrien, absurde Anklagen gegen den Westen

Obwohl die Bombardements syrischer Rebellen durch russische Kampfflugzeuge sich zum überwältigenden Teil nicht gegen den Islamischen Staat richten und den Krieg weiter eskalieren, bejubeln Putins Claqueure in Medien und Politik den russischen Beitrag zur „Befriedung Syriens“. Statt diejenigen zu benennen, die in den vergangenen fast fünf Jahren für den Tod Hunderttausender Menschen und die Zerstörung Syriens verantwortlich waren, ist keine…

Das ohrenbetäubende Schweigen der „Palästina-Solidarität“

Tagtäglich werden israelische Juden Opfer von palästinensischen Terrorattacken. Aus den Reihen der vermeintlich Palästina-Solidarischen ist nicht nur keine Verurteilung des palästinensischen Terrors zu vernehmen, sondern dieser wird teilweise sogar legitimiert. Auf Audiatur Online erklärt Alex Feuerherdt, warum das so ist: Nicht von der Sorge um das Wohl der Palästinenser wird die Palästina-Solidarität angetrieben, sondern – darin eins mit den Terroristen…

Vormarsch des IS: „Trotz“ und „ungeachtet“ der russischen Bombardements?

„IS-Miliz trotz russischer Angriffe auf Vormarsch“, lautet die Überschrift eines Artikels im heutigen Kurier, in dem zu lesen ist: „Ungeachtet der russischen Luftangriffe hat der IS am Freitag seinen größten Geländegewinn seit Monaten erzielt. Die Terrormiliz habe bei Aleppo mehrere Dörfer von rivalisierenden Aufständischen erobert.“ (Fast wortgleiche Meldungen fanden sich auch in anderen Medien, so etwa in der Presse.) Damit…

„Kultur des Friedens und der Koexistenz“: Palästinenserin nennt Baby nach Judenmörder

Die Palästinenser treten für eine „Kultur des Friedens und der Koexistenz“ ein, erklärte PLO-Chef Mahmud Abbas unlängst vor der Generalversammlung der Vereinten Nationen. Wie diese in der Praxis aussieht, zeigte jetzt eine palästinensische Frau, die ihr Neugeborenes nach jenem Attentäter benannte, der am vergangenen Samstag in Jerusalem zwei Juden ermordet und einige weitere verletzt hat, darunter ein zwei Jahre altes…

„Words matter“: Der Westen hat im Wettstreit der Ideen das Feld geräumt

Die völlige Planlosigkeit des Westens im Hinblick auf Syrien führt dazu, dass immer mehr Stimmen ihrer „Sehnsucht nach einem verlässlichen Despoten“ (Richard Herzinger) freien Lauf lassen: das iranische Regime, der Massenmörder Assad und Vladimir Putin sollen die Abwicklung des Blutvergießens in Syrien übernehmen, der islamistische Möchtegern-Diktator Erdogan soll Europas Flüchtlingsproblem entsorgen. Doch nicht nur auf der praktischen Ebene hat der…

„Durch massive Präsenz jüdischer Gläubiger angeheizt“: Der skandalöse Umgang österreichischer Medien mit palästinensischem Terror

Kaum ein Tag vergeht, an dem Palästinenser keine mörderischen Terrorangriffe auf israelische Juden begehen. In österreichischen Medien wurde die Gewaltwelle kaum erwähnt, über Anschläge nicht berichtet und blieben jüdische Terroropfer unerwähnt. Der Vergleich mit der Berichterstattung über einen mutmaßlich von Israelis begangenen Terroranschlag auf Palästinenser vor wenigen Wochen zeigt das skandalöse Ausmaß der medialen Verzerrung, in der palästinensischer Terror verschwiegen…

Warum keine Erwähnung der Terroropfer?

Sehr geehrte ZiB-Redaktion,im gestrigen ZiB-Kurzbericht zu den Ausschreitungen in Jerusalem war zu hören: „In Israel nehmen die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis weiter zu. … In Jerusalem hat die Polizei zwei Palästinenser erschossen, die mit Messern auf Israelis losgegangen waren.“ Warum haben Sie dabei Ihren Zusehern das nicht ganz unwesentliche Detail vorenthalten, dass die beiden erschossenen Attentäter nicht bloß „mit…

Analyse im Abseits: Die Wiener Zeitung über das Scheitern des Oslo-Friedensprozesses

Sehr geehrte Redaktion der Wiener Zeitung, in seiner heutigen „Analyse“ des Scheiterns des sogenannten Oslo-Friedensprozesses („Paukenschlag aus dem Abseits“) schreibt Michael Schmölzer: „Israel versucht eine Zwei-Staaten-Lösung mit allen Mitteln zu verhindern“. Um diese Behauptung plausibel erscheinen zu lassen, erwähnt er den Ausbau bestehender Gemeinden, die er missverständlich als „den Bau jüdischer Siedlungen“ bezeichnet. Mit keinem Wort erwähnt er aber die…

Keine Preisfrage: Was ist geschehen?

Wenn die Österreichische Presseagentur (APA) eine Meldung mit dieser Überschrift ausschickt: …dann weiß der geübte Leser, was geschehen ist: Palästinensische Terroristen haben wieder einmal Israel attackiert. Der palästinensische Terrorismus allein ist der APA selbstverständlich keine Meldung wert gewesen.

Wochenbericht, 21.9. bis 27.9.2015

In dieser Ausgabe: I. Wer ist schuld am Syrien-Desaster? Die US-„Hochfinanz“ und andere übliche Verdächtige II. Die Illusion von Stabilität und die Sehnsucht nach verlässlichen Despoten III. Allgemeiner Überblick I. Wer ist schuld am Syrien-Desaster? Die US-„Hochfinanz“ und andere übliche Verdächtige Die Flüchtlingskrise hat den Krieg in Syrien wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Immer mehr Politiker fordern im…

Missing Link: Der geleugnete Antisemitismus

Debatten über die aktuelle Flüchtlingskrise kranken hierzulande daran, dass illusionsbeladene Wunschträumer und Panikmacher es gleichermaßen verhindern, dass über reale Probleme gesprochen wird. Auf der einen Seite erweckt der Zeitungsboulevard den Eindruck, Österreich werde gerade von Tausenden IS-Terroristen unterwandert, und fantasiert ein FPÖ-Politiker über eine „arabische Invasion“, die uns von der „arabischen Halbinsel“ her überrolle, wenn er syrische Kriegsflüchtlinge meint, die…

Missing Link: Was ein Redakteur der New York Times hätte tun müssen

Die Fakten der Geschichte sind schnell erzählt: Ein Israeli befand sich auf dem Heimweg von einer Feier zum jüdischen Neujahr, als sein Wagen von palästinensischen Terroristen mit Steinen attackiert wurde, er die Kontrolle über das Auto verlor und beim Aufprall auf einen Pfosten getötet wurde. Für die New York Times (NYT) nahm sich eine ‚Journalistin‘ des Vorfalls an, die vor…