Zuvor waren Berichte aufgetaucht, marokkanische Geheimdienste hätten die israelische Spionage-Software „Pegasus“ eingesetzt, um Politiker auszuhorchen.
Weil er in einem Interview mit der israelischen Schauspielerin Gal Gadot u.a. sagte, er würde gerne Hebräisch lernen, wurde Simo Benbachir „Verrat an der palästinensischen Sache“ vorgeworfen.
Betrachtet man Meldungen über das marokkanisch-israelische Verhältnis aus den letzten Wochen, könnte man erstaunt sein über die scheinbaren jähen Widersprüche.
Um die Hilfsgelder zu erhöhen greift die gegen Marokko kämpfenden Polisario zu Zwangsmaßnahmen, mit denen sie Bevölkerungszahl in den Flüchtlingslagern vergrößern möchte
Amazigh (Berber) in Marokko wollen den Tag der Normalisierung mit der Beziehungen mit Israel zu einem jährlichen Feiertag im politischen Kalender des Landes machen.
Von Joel C. Rosenberg. Warum die Biden-Administration an Donald Trumps Entscheidung festhalten sollte, die marokkanische Souveränität über die Westsahara anzuerkennen.
Streitpunkt zwischen Rabat und Berlin ist unter anderem die deutsche Kritik an der amerikanischen Anerkennung marokkanischer Souveränität über die Westsahara.
Marokko sendet Signale, dass die kürzlich verkündete Normalisierung mit Israel tatsächlich mit herzlicheren Beziehungen zwischen beiden Ländern einhergehen könnte.
Damit ist Marokko seit August das vierte Land, das – neben den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain und dem Sudan – seine Beziehungen zu Israel normalisiert.
Die Polisario-Miliz, die für die Abspaltung der von Marokko besetzten Westsahara kämpft, hat im November das Ende des Waffenstillstands von 1991 verkündet
Die Normalisierung der Beziehungen mit „der zionistischen Entität“ fördere die Verletzung der „palästinensischen Rechte“, erklärte Marokkos Premierminister.