Am Scheideweg: Wie Jesiden mit sich selbst um ihre Zukunft ringen
Von Holger Geisler [caption id="attachment_35660" align="alignleft" width="350"] Jesidische Flüchtlinge (© Thomas von der Osten-Sacken)[/caption] Die Barbaren des IS, selbsternannte Gotteskrieger, überfielen im August 2014 das Hauptsiedlungsgebiet der Jesiden, töteten rund 10.000 Männer und ältere Frauen und entführten fast 8.000 Frauen und Kinder mit dem erklärten Ziel, die Jesiden zu vernichten. Das gleichwohl einfache wie perfide Ziel dieses Genozids bestand darin,…