Österreich

Hofierung des Iran trotz klarer Worte von Kurz zu Rohani

Von Thomas Eppinger „Aufgrund unserer Geschichte hat Österreich eine ganz besondere historische Verantwortung. Der Kampf gegen Antisemitismus und auch die Unterstützung für Israel sind für uns zentral. Ich möchte daher in diesem Zusammenhang festhalten, dass es aus unserer Sicht absolut inakzeptabel ist, wenn das Existenzrecht Israels in Frage gestellt wird oder wenn zur Vernichtung Israels aufgerufen wird. Genauso haben wir…

Hassan Rohani: Das lächelnde Gesicht des Terrorregimes zu Gast in Wien

Ob es eine „Reise ins Herz Europas“ (Kronen Zeitung) ist, die Irans Präsident Hassan Rohani dieser Tage bei seinen Besuchen in der Schweiz und in Österreich unternimmt, sei dahingestellt. Sicher ist aber: In den Herzen europäischer Politiker und Journalisten ist für das lächelnde Gesicht des iranischen Terrorregimes nach wie vor ein prominenter Platz reserviert. Von Florian Markl Hinrichtung von Schriftstellern,…

Buchvorstellung und Diskussion: „Vereinte Nationen gegen Israel“

Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen derart am Pranger wie Israel. Die Unesco und der UN-Menschenrechtsrat beispielsweise haben den jüdischen Staat in ihren Resolutionen häufiger verurteilt als alle anderen Länder dieser Welt zusammen. Auch die Generalversammlung der Uno beschäftigt sich in ihren Diskussionen weitaus öfter mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten als etwa mit Syrien, Nordkorea oder…

Grazer Gericht: Verbrennen einer Israel-Flagge ist Verhetzung

„Die Fortsetzung des Nahostkonflikts in der Steiermark war gestern Gegenstand eines Prozesses am Grazer Straflandesgericht. (…) Vor vier Jahren zog – wie in ganz Europa – auch durch Graz eine ‚Pro Gaza‘-Demonstration, um gegen israelische Angriffe auf Palästinenser zu demonstrieren. Da passierte es: ‚Mehrere Personen standen auf dem Hauptplatz, hüpften mit einer israelischen Fahne herum, lachten und schnitten Grimassen‘, sagt…

Al-Quds-Tag: Antisemitische Kundgebung in Wien

[caption id="attachment_30737" align="alignleft" width="300"] Al-Quds-Marsch in Wien 2016[/caption] „Kleine Buben in Uniform waren bei der Al-Quds-Tag-Kundgebung im Vorjahr in Wien zu sehen. ‚Zionismus ist Faschismus‘ wurde skandiert. Al-Quds bedeutet auf Arabisch Jerusalem. Der jährliche Aktionstag am letzten Samstag des Ramadan wurde vom Iran ausgerufen – Ziel ist die Befreiung Jerusalems von den Juden. Jahr für Jahr wird in vielen Städten…

Österreich erwägt Verweigerung des Landerechts für Kuwait Airways

„Eigentlich soll Kuwait Airways von Juni an Flüge von und nach Wien anbieten. Wie die Austria Presse Agentur und der Standard berichten, erwägt die österreichische Regierung jedoch Strafmaßnahmen gegen Kuwait Airways. Nathan Gelbart, der als deutscher Anwalt des Lawfare Project einen israelischen Passagier vertritt, der Kuwait Airways verklagt hat, weil diese sich aufgrund seiner Staatsbürgerschaft weigerten, ihn zu befördern, erklärte…

Buchpräsentation in Wien: „Vereinte Nationen gegen Israel“

Vor Kurzem ist im Berliner Verlag Hentrich & Hentrich das Buch „Vereinte Nationen gegen Israel. Wie die UNO den jüdischen Staat delegitimiert“ erschienen. Die Mena Watch-Mitarbeiter und -Autoren Alex Feuerherdt und Florian Markl widmen sich darin ausführlich der Obsession, mit der sich die Vereinten Nationen mit Israel beschäftigen. Kein anderes Land steht bei den Vereinten Nationen so oft am Pranger…

Kein nukleares Wettrüsten wegen Israel

Sehr geehrter Herr Frey, in ihrem Standard-Kommentar über Trumps Nuklearpolitik schreiben Sie, diese könne „nur das Wettrüsten im Nahen Osten anheizen, zu dem auch Israel viel beigetragen hat“. Sofern sich dies auf ein atomares Wettrüsten bezieht, zeigt der Blick auf die vergangenen Jahrzehnte, dass schlicht das Gegenteil zutraf. Allgemein geht man davon aus, dass Israel seit den späten 1960er-Jahren über…

„Salzburger Nachrichten“: Irrtümer über den Iran-Deal

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten, in ihrem Überblick über den sogenannten Iran-Deal sind Stephanie Pack-Homolka mehrere Irrtümer unterlaufen. Mehrfach schreibt sie über das in Wien „unterzeichnete“ Abkommen und spricht von „Unterzeichnern“. Tatsächlich wurde in Wien überhaupt nichts unterzeichnet. Das sogenannte Wiener Abkommen an sich ist nicht mehr als eine vereinbarte Willensbekundung der Verhandlungsparteien. Auch deshalb ist das Abkommen, wie…

Trump für etwas kritisieren, das der gar nicht gesagt hat

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung, Karl Doemens schreibt in seinem Bericht über den amerikanischen Ausstieg aus dem sogenannten Iran-Deal, dass US-Präsident Trump in seiner Rede behauptet habe, „die USA seien sich mit ihren Verbündeten einig, dass der Iran-Deal untauglich sei“, und setzt dem entgegen, dass sowohl der französische Präsident als auch die deutsche Kanzlerin Trump dazu ermahnt hätten, das…

„Nichts Neues“ über Irans Atomwaffenprogramm?

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten, in seinem Artikel über die Enthüllungen des israelischen Premiers Netanjahu über das iranische Atomprogramm verweist Michael Wrase auf den ehemaligen Generalsekretär der Internationalen Atomenergiebehörde Hans Blix. Der sei der Meinung, in Jerusalem sei „nichts Neues“ bekanntgegeben, sondern lediglich bestätigt worden, „dass der Iran im Jahr 2003 tatsächlich an der Entwicklung von Atomwaffen gearbeitet habe.“…

Entebbe 1976: Nicht Israelis, sondern Juden wurden ausgesondert

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung, Luigi Heinrich schreibt in seinem Artikel über den Film „7 Tage in Entebbe“ über die von deutschen und palästinensischen Terroristen durchgeführte Entführung eines Air-France-Fluges im Juni 1976: „Die israelischen Geiseln an Bord sollten gegen palästinensische Gefangene ausgetauscht werden.“ Das ist gleich in zweierlei Hinsicht falsch: Erstens wurde nicht nur die Freilassung von Palästinensern gefordert,…

Ruf nach Beseitigung Israels in der „Kleinen Zeitung“

Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung, da haben Sie sich ja etwas Besonderes einfallen lassen: Ausgerechnet am 70. Jahrestag der Gründung Israels boten Sie einem Vertreter der Palästinenser die Gelegenheit, die Vernichtung Israels zu propagieren. Denn genau das tat Salah Abdel Shafi, der seit einigen Jahren den Titel „Botschafter“ tragen darf, in seinem Gastkommentar: Neben der für Leute wie ihn…