Deutschland

Deutschland 2016: Sorry, kein Bankkonto für Israelis!

„Eine Bankangestellte einer Berliner Sparkassenfiliale hat einem israelischen Bürger eine Kontoeröffnung verwehrt. Laut der englischsprachigen Webseite Ynetnews.com wollte der in Berlin lebende Israeli Yakir Avraham in der Sparkasse am Alexanderplatz ein Konto eröffnen. Als er der Mitarbeiterin am Schalter seinen israelischen Pass gab, lehnte diese eine Kontoeröffnung mit der Begründung ab, sein Land stünde unter einem Embargo.“ (Die Journalistin Corinne…

Die unausrottbare „Stürmer“-Krake: Was bitte soll an einer antisemitischen Karikatur antisemitisch sein?

Von Alex Feuerherdt Der populäre deutsche Karikaturist Dieter Hanitzsch versteht die Welt nicht mehr: „Als Protest gegen TTIP habe ich heute am ‚Sonntagsstammtisch‘ [des Bayerischen Rundfunks] diese Karikatur mit der ‚Krake TTIP‘ gezeigt. Unerwartet wurde mir von Zuschauern Antisemitismus und Verwendung von Methapern antijüdischer Nazi-Propaganda vorgeworfen. Meine Stellungnahme zu diesen Vorwürfen ist: Es erfüllt den Tatbestand der schweren Beleidigung, mir…

Kölner Bürgerzentrum proklamiert Solidarität mit Judenmord

„Am 27. Februar 2016 fand im Kölner Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine ‚Feier zum 47. Jubiläum der DFLP‘ statt. Was die DFLP ist, erklärte das Bürgerzentrum ein Tag vor der Party auf seiner Facebook-Seite so: ‚Die DFLP ist eine linke Partei, Mitglied der PLO. Sie ist mit einem Mitglied im Exekutivkommittee der PLO vertreten. Sie hat eine Vorreiterrolle bei der Entwicklung…

Humanitärer Antisemitismus

Alex Feuerherdt über die Hochburg der Wagner-Verehrung, in der stramme Israelfeinde einen Preis für Toleranz bekommen. Einmal im Jahr fällt Bayreuth ein überregionales, ja, sogar europaweites Interesse zu – dann nämlich, wenn dort im Sommer die Richard-Wagner-Festspiele stattfinden und sich allerlei eitle Prominenz ein Stelldichein gibt. Dass die oberfränkische Provinzstadt, in der es sonst eher betulich zugeht, auch in den…

Die jüdische Religion, ein Friedenshindernis?

„In mancher Weltgegend muss man Atomwaffen testen, um als Bedrohung für den Frieden zu gelten, in anderen hingegen reicht es nicht aus, seine kurdischen Mitbürger zu bombardieren, um bei Friedensplänen eine konstruktive Rolle spielen zu dürfen. Im Nahen Osten und speziell für einen Juden genügt es aber bereits, ein Stück Land zu kaufen und ein Haus darauf zu bauen, um…

"Das Verhältnis zur Frau ist ein gordischer Knoten in der Welt Allahs"

„Das Verhältnis zur Frau ist der – zweite – gordische Knoten in der Welt Allahs. Die Frau wird verleugnet, abgewiesen, getötet, vergewaltigt, eingeschlossen oder besessen. Darin zeigt sich ein gestörtes Verhältnis zur Phantasie, zum Wunsch nach Leben, zur Schöpfung und zur Freiheit. Die Frau ist die Spiegelung des Lebens, die man nicht akzeptieren will. Sie verkörpert das notwendige Begehren und…

Weniger Münch wagen!

Von Alex Feuerherdt Der Israel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung zieht anlässlich der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen einmal mehr gegen den jüdischen Staat vom Leder. Was er dabei als Kritik und gute Ratschläge ausgibt, ist wie so oft nichts anderes als der Versuch, jüdische Souveränität in Frage zu stellen. Unter den deutschen Israel-Korrespondenten ist Peter Münch von der Süddeutschen Zeitung zweifellos einer derjenigen, die…

Ein genialer deutscher Nahostexperte entdeckt den Pluralismus des Islamischen Staates

Was bislang in das Ressort der deutschen Friedensbewegung fiel, kommt mehr und mehr im Mainstream an: die Forderung, der Barbarei des Islamischen Staates mit internationaler Anerkennung zu begegnen, da anders ein Frieden in Syrien nicht zu erreichen sei. So formulierte der ehemalige ORF-Korrespondent Friedrich Orter im ZiB24-Interview am 5. Februar 2016: „Nur eines muss man ja auch bedenken: Wer immer…

Flüchtlingskrise: Biedermann Steinmeier als Brandstifter

Anfang Februar reiste der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier nach Teheran und Riad, um die Spannungen zwischen beiden Ländern zu mindern, den syrischen Friedensprozess zu fördern und die Flüchtlingsbewegung zu stoppen. Es sei zwar nicht notwendig, erklärte der Außenminister, „sich den beiden Nachbarländern als Vermittler aufzudrängen“, doch komme „Deutschland derzeit eine Maklerrolle zu“, da beide Großmächte befangen seien: Die USA unterstützten…

Die antisemitischen Stereotype der Süddeutschen Zeitung

„Titled, ‚Israel suffers for its cycle of revenge,‘ an article last week by the newspaper’s Israel-based correspondent, Peter Münch, quoted from an interview with Said Zidani, a Palestinian philosophy professor at Al-Quds University in Jerusalem, in which he said Palestinians murder Israelis not only out of ‚desperation but [as] an act of resistance…‘ According to the article, Zidani’s remarks did…

Warum Flüchtlinge nichts mit dem Holocaust zu tun haben

„Faktisch hat [die Holocaust-Überlebende, Anm.] Ruth Klüger eine historische Verbindung zwischen den in Deutschland verfolgten und aus Deutschland vertriebenen Juden und den heute nach Deutschland strömenden Flüchtlingen gezogen. Ja, Deutschland hat aus seiner Geschichte gelernt. Und indem die Kanzlerin mit einer schlichten und zugleich heroischen Geste die Grenzen aufmachte, beglich sie quasi eine alte Schuld. Sie machte an den Schutzsuchenden…

"Deutschland hat keinen einzigen Syrer gerettet, sondern es hat eher Tote auf dem Gewissen"

„Deutschland hat keinen einzigen Syrer vor dem Tod gerettet. Im Gegenteil: Deutschland hat trotz bester Absichten eher Tote auf dem Gewissen. Die Sache ist völlig aus dem Ruder gelaufen. Viele Menschen haben Merkels Worte als Einladung verstanden und sich danach überhaupt erst auf den gefährlichen Weg gemacht, haben ihre Ersparnisse geopfert und ihr Leben dubiosen Schleppern anvertraut. … Es muss…

"Köln war ein Pogrom"

(Kommentar von Henryk M. Broder) „Wie es sich für ein Pogrom gehört, gab es Täter, Opfer und Zuschauer. Die Täter waren rücksichtslos, die Opfer hilflos und die Zuschauer haben zugeschaut. Es ist irrelevant, ob es echte Vergewaltigungen oder ‚nur‘ sexuelle Nötigungen im Sinne des § 177 StGB waren. Ein Mensch, der Spießrutenlaufen muss, dabei angefasst, bedrängt, geschlagen und verhöhnt wird, erlebt…

Die Hamas ist „fast“ antisemitisch. Und beim Deutschlandfunk arbeiten fast nur Deppen

Von Henryk M. BroderAm 25. Januar 2016 sendete der Deutschlandfunk den Bericht „Zehn Jahre Hamas in Palästina“ von Peter Philipp. Der Bericht wird auf der Internetseite des Deutschlandfunks mit diesen Worten angekündigt:„Am 25. Januar 2006 gewann die islamistische Hamas die Wahlen in Palästina. Die Bewegung ist Sprössling der konservativ-religiösen Muslimbrüder. Sie vertritt eine fast antisemitische Ideologie und entwickelte sich schnell…

Niederlage für die Süddeutsche Zeitung – Update

Die Jerusalem Post berichtete in ihrer Ausgabe vom 24. Jänner 2016 unter Bezug auf unseren Artikel „Niederlage für die Süddeutsche Zeitung“ ebenfalls über die Beanstandung der Süddeutschen Zeitung durch den deutschen Presserat: „German paper refuses to fully correct report demonizing Israel“