Von Rebecca Schönenbach. Wenn das deutsche Entwicklungsministerium erklärt, es würden »keine Mittel an de-facto-Autoritäten« wie Taliban oder Hamas fließen, dann klingt das schöner als es ist.
Über Palästinenser soll laut Sarah El Bulbeisi nur als Opfer gesprochen werden, über Juden nur als Täter, den Antisemitismusvorwurf findet sie schlimmer als den Antisemitismus.
Palästinensische Terroristen hätten ebenso viel Aufmerksamkeit und Achtung verdient wie ihre jüdischen Opfer, findet Sarah El Bulbeisi, alles andere sei »anti-palästinensischer Rassismus«.
Als zivilgesellschaftliches Signal gegen die antisemitischen Ausfälle, die seit dem 7. Oktober bedrohlich zunehmen, wurde der 10. Juli zum bundesweiten »Tag der Solidarität mit Juden und Israel« bestimmt.
Maya Zehden im Gespräch mit dem Polizeipräsidenten von Mittel-Hessen, Torsten Krückemeier, über Veränderungen der Sicherheitslage seit dem 7. Oktober 2023. Seit 1. September 2023 ist Torsten Krückemeier Polizeipräsident für 1,2 Millionen Menschen in Mittelhessen. In dieser Position ist er mit 44 Jahren der Jüngste in Deutschland. Bei der Konferenz der European Jewish Association (EJA) war er eingeladen, um zur Sicherheitssituation…
Im Gespräch mit Peter Huemer denkt Niklas Frank, der Sohn von Hans Frank, dem NS-Generalgouverneur von Polen, über die Abrechnung mit seine Vater nach, über die Vergangenheit und die Gegenwart.
Torsten Lambeck. Der Hannah-Arendt-Preis wurde vor dreißig Jahren ins Leben gerufen, um »politisches Denken« zu honorieren. Auffällig oft werden Israelkritiker honoriert.
In deutschen Rundfunkanstalten wird das klassisch antisemitische Klischee der jüdischen Kriegstreiber bemüht und die palästinensische Terrorpolitik ignoriert.
Im Gespräch mit Maya Zehden erläutert Rebecca Schönenbach, dass Integration sich um Individuen bemühen und Menschen nicht via Religion kollektivieren sollte.
Von Thomas Land. Den vorerst letzten Akt der Offene-Briefe-Schreiberei bildet ein Statement, in dem eine generelle Straffreiheit für antiisraelische Demonstranten gefordert wird.
Am 16. Mai fand in Berlin die symbolische Eröffnung des »Platz der Hamas-Geiseln« statt, der am frühen Abend von Familien der Entführten eingeweiht wurde.
Verfolgt man die deutschen Medien, könnte man den Eindruck gewinnen, das iranische Regime wäre ein unschuldiges Opfer, das nichts anderes will, als in Frieden gelassen zu werden.