Der designierte iranische Botschafter Mohammad Reza Shibani wurde zur Persona non grata erklärt und aufgefordert, den Libanon bis Ende des Monats zu verlassen.
Mit ihren Angriffen auf Israel spekuliert die Hisbollah auf die Neuverhandlung eines für sie günstigeren Waffenstillstands zwischen Beirut und Jerusalem.
Selbst nach dem schweren Schlag gegen den Iran und trotz ihrer aggressiven Rhetorik ist das derzeitige Handeln der Hisbollah von der Logik des Überlebens bestimmt.
Die libanesischen Streitkräfte benötigen nach Angaben der Regierung mindestens vier Monate für die nächste Phase der Entwaffnung der Hisbollah im Südlibanon.
Der libanesische Außenminister wurde heftig kritisiert, darauf hingewiesen zu haben, dass Israel das Recht hat, gegen die Aufrüstung der Hisbollah vorzugehen.
Von Joshua Marks. Das Militär gab bekannt, dass es die erste Phase eines fünfstufigen Plans zur Entwaffnung aller nichtstaatlichen bewaffneten Gruppen im Libanon abgeschlossen hat.
Für Beiruts Außenminister zählt die iranische Regionalpolitik zu den Hauptursachen für die Instabilität nicht nur im Libanon, sondern im gesamten Nahen Osten.
Ein Beamter des israelischen Nationalen Sicherheitsrats traf sich mit libanesischen Vertretern, um über eine wirtschaftliche Zusammenarbeit zu verhandeln.
Von Shachar Kleiman. Angesichts der ihr zugefügten Schläge spielt die Hisbollah auf Zeit und setzt darauf, dass die demografischen Trends im Libanon zu ihren Gunsten verlaufen.
Der Libanon kommt seiner Verpflichtung zur Neutralisierung der Hisbollah nur bedingt nach, denn die Terrorgruppe rüstet schneller auf, als sie entwaffnet wird.
Die USA und Ägypten unternehmen intensive Anstrengungen, um zu verhindern, dass der Libanon in eine erneute Konfrontation zwischen Israel und der Hisbollah abgleitet.