Amnesty International und die anti-israelische „Nakba“-Propaganda
Von Alex Feuerherdt Folgt man Amnesty International, dann sind die antisemitischen Ausschreitungen im Rahmen des „Großen Rückkehrmarsches“ der Palästinenser im Gazastreifen lediglich so etwas wie ein Happening, während die israelische Reaktion darauf schreiendes Unrecht darstellt. Damit macht sich die Menschenrechtsorganisation die palästinensische „Nakba“-Propaganda zu eigen und delegitimiert den jüdischen Staat…
Wenn Besessenheit von Juden nicht als Antisemitismus gilt
„Als Abbas am Montag seine Rede hielt, erregte sie unter den Zuhörern wenig Aufsehen. Dass es in der palästinensischen Gesellschaft ein Antisemitismusproblem gibt, wird weitgehend geleugnet. In einer 2006 veröffentlichten Studie, ‚Judeophobia in Context: Antisemitism among Modern Palestinians‘ hieß es beispielsweise, Palästinenser würden ‚mit Blick auf ihren Konflikt [mit Israel]…
Atomdeal: Was, wenn der fast einhellige mediale Tenor nicht Recht hat?
„Donald Trump hat den Atom-Deal mit dem Iran, wie in seinem Wahlkampf angekündigt, einseitig aufgelöst. Dafür wird er weltweit geprügelt. Verantwortungslos, rücksichtslos und brandgefährlich sei die einseitige Auflösung des Vertrages, heißt der fast einstimmige mediale und politische Tenor. (…) [W]as, wenn Trump ausnahmsweise nicht falsch liegt? Hört man sich seine…
Bahrain gesteht Israel Recht auf Selbstverteidigung zu
„Nach den israelischen Schlägen gegen iranische Stellungen in Syrien hat ein hochrangiger Regierungsvertreter des arabischen Golfstaats Bahrain Israel das, wie er sich ausdrückte, ‚Recht‘, sich zu verteidigen, zugestanden. Außenminister Khalid bin Ahmed al Khalifa erklärte am Donnerstag auf Twitter, solange der Iran seine Streitkräfte und Raketen einsetze, um die Region…
2018 plant Autonomiebehörde 330 Millionen Euro für Terrorrenten ein
„Eine gegen die Zahlungen der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) an Terroristen gerichtete Gesetzesvorlage wurde Montagabend von der Knesset in erster Lesung verabschiedet. Die Vorlage des Verteidigungsministeriums, die von der Koalition und weiten Teilen der Opposition unterstützt wurde, würde es dem Kabinett gestatten, den Betrag, der an Terroristen gezahlt wird, von den…
Irak: Führender Kleriker verurteilt Wahlteilnahme schiitischer Milizen
„Kurz vor den irakischen Parlamentswahlen stehen die verschiedenen Fraktionen der als Volksmobilisierungseinheiten (PMU) bekannten schiitischen Milizen, die sich in der Fateh-Koalition zusammengeschlossen haben, vor großen Herausforderungen. Diese Schwierigkeiten könnten, vorsichtig ausgedrückt, schließlich zu internen Spaltungen führen und so die Aussichten der Koalition auf einen Sieg bei den Wahlen schmälern. Zum…
Huthi-Gerichtshöfe verhängen Todesstrafen im Jemen
Slogan der Huthi: „Gott ist groß! Tod den USA! Tod Israel! Verdammt seien die Juden! Sieg dem Islam!“ „Rafat kann nicht schlafen. Wenn er schläft, hat er Albträume wegen seines Sohns Akram, der seit November 2016 von den Huthirebellen gefangen gehalten wird. ‚Sein einziges Verbrechen bestand…
Warum spricht niemand von den von Arabern verübten „Nakbas“?
„Wie jedes Jahr im Mai, werden auch dieses Jahr im Mai Palästinenser weltweit 70 Jahre des ‚zionistischen Imperialismus‘ und der ihnen widerfahrenen ‚nakba‘ (Katastrophe) betrauern. Es wird wieder die fiktive Geschichte zu hören sein von den ‚weißen‘ jüdischen Europäern, die kamen und im Kontext des europäischen Kolonialismus und des weißen…
Israelische Armee greift laut „Spiegel“ aufgrund von Hörensagen an
Während iranische Attacken für den Spiegel nur kolportierter Weise stattfinden, greift Israel dagegen ganz real an.
Süddeutsche Zeitung macht angegriffenes Israel zum Aggressor
Israel wird von den im Syrien stationierten iranischen Revolutionsgarden angegriffen, die zwanzig Raketen auf israelische Militärposten auf den Golanhöhen abfeuern.
Warum der Ausstieg aus dem Atomvertrag mit Iran richtig ist
Von Thomas Eppinger Es hätte so schön sein können. Wir machen blendende Geschäfte mit Iran, das Land blüht auf und entwickelt sich zu einem verlässlichen Partner im globalen Sicherheits- und Wirtschaftssystem. Alles was war ist vergessen, war nie so gemeint oder falsch übersetzt, und Hassan Rouhani ist im Grunde seines…
#TAMAM: Ein Sager, den Erdogan nicht mehr loswird
„Der Hashtag #TAMAM, türkisch für ‚es reicht‘, hat innerhalb weniger Stunden nach den Bemerkungen des türkischen Präsidenten Erdogan die Schwelle von einer Million Tweets erreicht und ist auf Twitter noch immer das am häufigsten abgerufene Thema. Der von Anhängern Erdogans geschaffene Hashtag ‚Devam‘, türkisch für ‚mach weiter‘, brachte es unterdessen…
Tunesien: Sparprogramme könnten zu politischer Krise führen
„Tunesien wird oft als die einzige Erfolgsgeschichte des Arabischen Frühlings von 2011 gepriesen. Doch läuft es Gefahr, durch Austeritätsmaßnahmen lahmgelegt zu werden, von denen Kritiker meinen, sie gefährdeten das demokratische Experiment in dem Land. Wissenschaftler und Ökonomen warnen seit Jahren davor, dass die wirtschaftlichen Schwierigkeiten Tunesiens den politischen Fortschritt in…
„Salzburger Nachrichten“: Irrtümer über den Iran-Deal
Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten, in ihrem Überblick über den sogenannten Iran-Deal sind Stephanie Pack-Homolka mehrere Irrtümer unterlaufen. Mehrfach schreibt sie über das in Wien „unterzeichnete“ Abkommen und spricht von „Unterzeichnern“. Tatsächlich wurde in Wien überhaupt nichts unterzeichnet. Das sogenannte Wiener Abkommen an sich ist nicht mehr als eine…
Trump für etwas kritisieren, das der gar nicht gesagt hat
Sehr geehrte Redaktion der Kleinen Zeitung, Karl Doemens schreibt in seinem Bericht über den amerikanischen Ausstieg aus dem sogenannten Iran-Deal, dass US-Präsident Trump in seiner Rede behauptet habe, „die USA seien sich mit ihren Verbündeten einig, dass der Iran-Deal untauglich sei“, und setzt dem entgegen, dass sowohl der französische Präsident…
Wenn ein Tag gut gewählt war für die Erklärung Trumps, dann der 8. Mai
Von Thomas von der Osten-Sacken Dass der US-Präsident ausgerechnet am 8. Mai dieses Statement zum Iran abgibt, mag Koinzidenz sein. Die Reaktionen aus Deutschland sind es nicht. Während man noch irgendwelche „Nie-Wieder-Rituale“ durchhechelt, ist das Entsetzen groß. Man mag von Trump halten, was man will, er benennt das Kind beim…
Rückzug aus Iran-Atomdeal: Parlamentarier verbrennen US-Flagge
„Nach Präsident Donald Trumps Bekanntgabe seines Rückzugs aus dem Atomabkommen zündeten iranische Abgeordnete Mittwochabend im Parlament eine amerikanische Fahne aus Papier an und riefen ‚Tod für Amerika!‘ Die Abgeordneten, darunter ein schiitischer Kleriker, hielten die brennende Fahne hoch, während ihre Kollegen sich ihren Parolen anschlossen. Zudem verbrannten sie ein Blatt,…
Iran: Satellitenbilder zeigen Aktivitäten in Atomanreicherungsanlage
„Auf neuen Satellitenbildern, die am Donnerstag veröffentlicht wurden, sind ungewöhnliche Aktivitäten an der unterirdischen Atomanreicherungsanlage des Iran in Fordow zu sehen. Die Aufnahmen wurden am 29. April von Satelliten des Unternehmens ImageSat International (ISI) gemacht. Darauf ist zu sehen, dass das Eingangstor zu den Tunneln der Anreicherungsanlage geöffnet ist, was…
Terrororgansiation Hisbollah gewinnt die Wahlen im Libanon
„Reuters berichtete am Montag, die vom Iran unterstützte Terrorgruppe Hisbollah, die das Land politisch und militärische kontrolliert, habe bei den ersten Parlamentswahlen im Libanon seit neun Jahren zugelegt und einen ‚entscheidenden‘ Wahlsieg errungen. Vorläufigen Ergebnissen vom Montag zufolge dürfte eine aus der Hisbollah und ihren Verbündeten bestehende Koalition die Mehrheit…
Erdogan versucht, durch Beihilfezahlungen Wähler zu gewinnen
„Es ist zwar üblich, dass türkische Regierungen vor den Wahlen den Geldhahn aufdrehen, um Wählern im Allgemeinen und Rentnern, Mindestlohnempfängern, Bauern und Kleinunternehmern im Besonderen wirtschaftliche Vergünstigungen anzubieten. Die Anreize, die diese Woche im Vorfeld der entscheidenden Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vom 24. Juni bekannt gegeben wurden, suchen in der jüngeren…
Im Iran gehen Proteste und Streiks gegen das Regime weiter
„Nach dem Verbot des Nachrichtendienstes Telegram und dem Durchgreifen gegen die jüngsten Proteste bemühen Iraner sich um neue Wege, auf denen sie ihrem Unmut über die Regierung Luft machen können. Bildern zufolge, die einen Tag nach dem Verbot des beliebten Nachrichtendienstes Telegram in den sozialen Medien weite Verbreitung fanden, haben…