Der türkische Weg zur Atomenergie birgt ein nicht zu unterschätzendes Risiko
Von Noa Lazimi. Die Türkei will die Nukleartechnologie für zivile Zwecke nutzen, aber die Infrastruktur, die sie aufbaut, könnte den Weg für militärische Anwendungen ebnen.
Trotz Verbot: Vierjährige Mädchen werden in Irakisch-Kurdistan genital verstümmelt
Wie Aktivisten berichten, weisen dutzende Fälle darauf hin, dass die Genitalverstümmelung von Mädchen in Irakisch-Kurdistan weiterhin praktiziert wird.
Lexikon: Intention zum Völkermord?
Im neuen Lexikonbeitrag widmen wir uns den unredlichen Versuchen, eine israelische Absicht zum Völkermord mit einigen Zitate zu belegen.
Palästinensische Bildungsreform: Abbas log über Treffen mit UNESCO
Von David Bedein. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat trotz wiederholter Zusagen gegenüber europäischen Gebern ihr Hass und Hetze lehrendes Bildungssystem nicht reformiert.
Frankreichs Justiz: Juden aus dem Fester zu werfen, ist kein Antisemitismus
Ähnlich wie bei Sarah Halimi wurde der Mord an René Hadjadj trotz antisemitischer Vorgeschichte nicht als Hassverbrechen eingestuft, weil der Täter psychische Probleme hatte.
USA-Iran-Verhandlungen: Teheran erklärt, weiterhin Uran anzureichern
Während US-Präsident Trump vor schweren Folgen warnt, erklärte Irans Außenminister Araghchi, sein Land werde niemals auf die Urananreicherung verzichten.
Von den USA geführte Anti-IS-Koalition begrüßt Syrien offiziell als ihr 90. Mitglied
Im November war Syrien der internationalen Koalition gegen den IS beigetreten. Nun nahm es erstmals offiziell an einem Treffen des Bündnisses in Saudi-Arabien teil.
Das Töten im Schatten der Stille: Bericht über ein systematisches Massaker im Iran
Von Negar Jokar. Die iranischen Proteste wurden auf schreckliche Weise niedergeschlagen. Das Ziel der Repression war nicht die Zerstreuung der Menschenmengen, sondern zu töten.
»Feminismus, der vor islamistischer Gewalt schweigt, ist kein Feminismus«
Im Interview sprechen Regula Stämpfli und Isabel Rohner, deren Podcast 2025 als bestes Medium für feministischen Journalismus ausgezeichnet wurde, über ihre Arbeit.
Schließt Saudi-Arabien sich der »Achse der Bruderschaft« an?
Während Saudi-Arabien die Muslimbruderschaft im eigenen Land verbietet, stärkt Kronprinz Mohammed bin Salman die islamistische Organisation im Ausland.
Hamas lehnt erneut US-Forderung nach Entwaffnung ab
Die Diskussion über die Entwaffnung seiner Gruppe sei ein Versuch, die Palästinenser zum Opfer eines Völkermordes zu machen, sagte Hamas-Führer Khaled Mashal in Doha.
Israel erneuert gute Beziehungen zu Lateinamerika
Nach einer Phase der Hinwendung zu Israels Feinden durch südamerikanische Länder ist seit einiger Zeit ein politischer Wandel in den Beziehungen zu verzeichnen.
Israelberichterstattung: »Keine Lügen, sondern Framing«
Die deutsche Journalistin Sarah Maria Sander dekonstruiert das für Unkundige leicht zu übersehende Framing in der Berichterstattung über den Nahen Osten.
Trump: Hamas wird vernichtet, wenn sie sich nicht entwaffnet
Während dank ihm zum ersten Mal seit 3.000 Jahren Frieden im Nahen Osten herrsche, widerspricht die Hamas Trumps Erklärung, sie habe ihrer Entwaffnung zugestimmt.
»Ohne Carolin kann ich mein früheres Leben nicht weiterführen«
Im Gespräch mit Elisa Mercier beschreibt Sonja Bohl-Dencker, wie der Verlust ihrer am 7. Oktober 2023 von der Hamas ermordeten Tochter Carolin ihr Leben prägt.
Veränderte regionale Dynamik bremst Normalisierung zwischen Saudis und Israel
Von Shimon Sherman. Jüngste Entwicklungen haben den zuvor so monolithisch erscheinenden Block der Golfstaaten gespalten und Saudi-Arabien veranlasst, sich Katar und der Türkei anzunähern.
Palästinensische Autonomiebehörde zahlt trotz Reformversprechen Terrorrenten aus
Von David Isaac. Eine israelische NGO hat herausgefunden, dass Familien von Terroristen, die außerhalb der PA-Gebiete leben, ihre Zahlungen aus dem Märtyrerfonds in voller Höhe erhalten haben.
Massenproteste, Traumata und (etwas) neue Hoffnung
Thomas von der Osten-Sacken im Gespräch über Kurdistan, Syrien, den Iran und den Irak im Januar 2026.
Rojava zwischen Krieg und Hoffnung
Im Mena-Talk spricht Paushali Lass mit Jasmin Arémi über die Lage im nordostsyrischen Rojava, wo die kurdische Selbstverwaltung unter massivem Druck steht.
Gedenken ohne Gedächtnis
Im Jahr 2026 scheint man alles über Juden und Israel sagen zu können, was man denkt, und ist noch stolz darauf, endlich die vermeintliche »Wahrheit« auszusprechen.
Wie werden die Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran ausgehen?
Die Flexibilität des Irans in der Atomfrage beruht auf der Tatsache, dass das Land nach dem zwölftägigen Krieg über kein funktionierendes Atomprogramm mehr verfügt.