Mena-Exklusiv

Alle News, aktuelle Beiträge und Reportagen dieser Kategorie wurden von renommierten Autoren exklusiv für Mena-Watch verfasst und sind auf keiner anderen Seite im Netz zu lesen.

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Stabilität im Nahen Osten – bis zum bitteren Ende

Wer das Erdgeschoss eines Gebäudes, dessen oberste Stockwerke längst aufgrund von Baufehlern und notorischen Wartungsmängeln eingestürzt sind, als stabile Konstruktion bezeichnet, würde von der Architektenbranche vermutlich nicht sonderlich ernst genommen. Wenn der Hausinhaber der Ruine dann auch noch drohte, das verbleibende Erdgeschoss inklusive der darin wohnenden Mieter in die Luft zu jagen, wenn man versuchen sollte, ihm das Haus zu…

Sitzungen auf dem Tempelberg?

Sehr geehrte Standard-Redaktion, sehr geehrter Herr Frey, alle Achtung: In den vergangenen Wochen wurden in österreichischen Medien allerhand unwahre und direkt der palästinensischen Propaganda entnommene Behauptungen über angebliche israelische Machenschaften betreffend den Tempelberg verbreitet. Aber keine war so absurd, wie die von Anat Hoffman im Interview mit Eric Frey: „Der Innenausschuss der Knesset hat 18 seiner 40 Sitzungen dort [am…

Zweierlei Maß: Auspeitschungen im Iran

Dem zu einer mehrjährigen Haftstrafe und 1000 Peitschenhieben verurteilten saudi-arabischen Menschenrechtsaktivisten Raif Badawi wurde der Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments verliehen. Gleichzeitig wurde Saudi-Arabien aufgefordert, Badawi freizulassen. Mit der Preisverleihung, so die Europaabgeordnete Ulrike Lunacek, zeige das EU-Parlament, „dass es im Einsatz für Menschenrechte zu keinen faulen Kompromissen bereit ist. … Geostrategische handels- und energiepolitische Interessen dürfen nicht mehr wiegen als…

Netanjahu, der Mufti und die ausgeblendete Gegenwart

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sorgte mit einigen Aussagen über den berüchtigten Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, und dessen Beitrag zum Holocaust für Aufregung. Manches war glatt falsch, manches unhaltbar. In der Empörung über Netanjahu ging jedoch unter, womit dieser zweifellos recht hat: Al-Husseini war ein fanatischer antisemitiischer Hetzer, der die Vernichtung der Juden propagierte – und er wird…

Kein „Streit“, sondern antisemitische Lügen

Spätestens seit dem Interview mit dem ‚Außenminister‘ der Palästinensischen Autonomiebehörde hat sich in österreichischen Medien weitgehend die Erklärung durchgesetzt, für die seit Wochen in Israel grassierenden Terrorangriffe durch Palästinenser sei ein „Streit“ um den Tempelberg bzw. die al-Aksa-Moschee verantwortlich. Sollte es sich tatsächlich um einen Streit handeln, dann um einen reichlich seltsamen, in dem eine Seite ständig hetzerische Lügen propagiert,…

Berichterstattung kann auch so aussehen: Vorbild Gil Yaron

Während es wirkt, als würden sich viele Medien in einem inoffiziellen Wettbewerb darum befinden, wem zur aktuellen palästinensischen Terrorwelle gegen Juden die am meisten verzerrende bzw. die absurdeste Überschrift einfalle – unserer Ansicht nach liegt momentan der Kurier in Führung, wird aber stark von der Kleinen Zeitung bedrängt –, wollen wir ausnahmsweise einmal nicht das Elend namens Nahostberichterstattung beklagen, sondern…

Mahmud Abbas und der palästinensische Terror gegen Juden

Von Florian Markl Anders als zu Beginn des palästinensischen Terrorkriegs der Jahre 2000ff. beteiligen sich palästinensische Sicherheitskräfte bislang nicht an der Gewalt gegen jüdische Israelis. Das bedeutet aber nicht, dass die palästinensische Führung keine Mitverantwortung für die Terrorattacken der vergangenen zwei Wochen trägt. Insbesondere Mahmud Abbas hat mit seiner Hetze gegen Israel – erneut – zur Eskalation der Gewalt beigetragen.…

Palästinensische Propaganda, ungefiltert

Sehr geehrte Frau Wagner, in Ihrem heutigen Bericht im Ö1-Morgenjournal warf der ‚Außenminister‘ der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) dem israelischen Premierminister Netanjahu vor, für die aktuelle Eskalation der Gewalt verantwortlich zu sein, weil „er Juden erlaubt hat, auf dem Tempelberg vor der al-Aqsa-Moschee zu beten“. Es verwundert nicht, dass Riyad al-Maliki als palästinensischer Politiker Israel die Schuld an einem Konflikt zuweisen…

„Words matter“: Der Westen hat im Wettstreit der Ideen das Feld geräumt

Die völlige Planlosigkeit des Westens im Hinblick auf Syrien führt dazu, dass immer mehr Stimmen ihrer „Sehnsucht nach einem verlässlichen Despoten“ (Richard Herzinger) freien Lauf lassen: das iranische Regime, der Massenmörder Assad und Vladimir Putin sollen die Abwicklung des Blutvergießens in Syrien übernehmen, der islamistische Möchtegern-Diktator Erdogan soll Europas Flüchtlingsproblem entsorgen. Doch nicht nur auf der praktischen Ebene hat der…

Warum keine Erwähnung der Terroropfer?

Sehr geehrte ZiB-Redaktion,im gestrigen ZiB-Kurzbericht zu den Ausschreitungen in Jerusalem war zu hören: „In Israel nehmen die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis weiter zu. … In Jerusalem hat die Polizei zwei Palästinenser erschossen, die mit Messern auf Israelis losgegangen waren.“ Warum haben Sie dabei Ihren Zusehern das nicht ganz unwesentliche Detail vorenthalten, dass die beiden erschossenen Attentäter nicht bloß „mit…

„Durch massive Präsenz jüdischer Gläubiger angeheizt“: Der skandalöse Umgang österreichischer Medien mit palästinensischem Terror

Kaum ein Tag vergeht, an dem Palästinenser keine mörderischen Terrorangriffe auf israelische Juden begehen. In österreichischen Medien wurde die Gewaltwelle kaum erwähnt, über Anschläge nicht berichtet und blieben jüdische Terroropfer unerwähnt. Der Vergleich mit der Berichterstattung über einen mutmaßlich von Israelis begangenen Terroranschlag auf Palästinenser vor wenigen Wochen zeigt das skandalöse Ausmaß der medialen Verzerrung, in der palästinensischer Terror verschwiegen…

Vetrauensbildende Maßnahmen? – Update

Vor rund eineinhalb Wochen wandten wir uns mit einer Zuschrift an Barbara Ladinser, die in einem Beitrag im Ö1-Abendjournal behauptet hatte, es liege nach dem Abschluss des Wiener Abkommens jetzt am iranischen Regime, „die versprochenen vertrauensbildenden Maßnahmen zu setzen, um auch Israel die Angst zu nehmen und zu beruhigen.“ Weder, so unsere Kritik, habe das Mullah-Regime derartige Schritte „versprochen“, noch…

Vertrauensbildende Maßnahmen?

Sehr geehrte Frau Ladinser,im gestrigen Ö1-Abendjournal führten Sie im Interview zum Abschluss des Atomdeals mit dem Iran in Bezug auf die Kritik Israels an diesem Abkommen aus: „Und Israel, das von iranischen Hardlinern immer wieder als Staat genannt wird, den es zu vernichten gilt, fühlt sich zu Recht bedroht. Es wird jetzt am Iran liegen, die versprochenen vertrauensbildenden Maßnahmen zu…

MENA-Dossier: „David oder Goliath?“ Zur Kritik an einer Ö1-Sendereihe

Am vergangenen Montag wies MENA in einer Presseaussendung auf die massive Kritik an der „unerträglichen Verfälschung der Geschichte“ hin, die Ariel Muzicant, Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses und ehemaliger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, an einer Sendereihe auf Ö1 übte. In „David oder Goliath?“ sei ein „einseitiges, grotesk verzerrendes und Israel diffamierendes Bild“ gezeichnet worden. Wie in der Presseaussendung angekündigt, legt…

MENA-„Analysen 2014/2015“ zum Download bereit

Am vergangenen Dienstag präsentierte MENA im Presseclub Concordia in Wien die druckfrischen „Analysen 2014/2015. Fakten – Hintergründe – Perspektiven“. Ein Bericht über den höchst instruktiven Vortrag unseres Gastredners Jonathan Spyer erschien in der Presse (23. April 2015) und ist auch online zu finden, Interviews mit Spyer erschienen in den Salzburger Nachrichten (23. April 2015) und im Online-Standard. Jetzt stehen die…