Mena-Exklusiv

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Netanjahu, der Mufti und die ausgeblendete Gegenwart

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu sorgte mit einigen Aussagen über den berüchtigten Mufti von Jerusalem, Mohammed Amin al-Husseini, und dessen Beitrag zum Holocaust für Aufregung. Manches war glatt falsch, manches unhaltbar. In der Empörung über Netanjahu ging jedoch unter, womit dieser zweifellos recht hat: Al-Husseini war ein fanatischer antisemitiischer Hetzer, der die Vernichtung der Juden propagierte – und er wird…

Kein „Streit“, sondern antisemitische Lügen

Spätestens seit dem Interview mit dem ‚Außenminister‘ der Palästinensischen Autonomiebehörde hat sich in österreichischen Medien weitgehend die Erklärung durchgesetzt, für die seit Wochen in Israel grassierenden Terrorangriffe durch Palästinenser sei ein „Streit“ um den Tempelberg bzw. die al-Aksa-Moschee verantwortlich. Sollte es sich tatsächlich um einen Streit handeln, dann um einen reichlich seltsamen, in dem eine Seite ständig hetzerische Lügen propagiert,…

Berichterstattung kann auch so aussehen: Vorbild Gil Yaron

Während es wirkt, als würden sich viele Medien in einem inoffiziellen Wettbewerb darum befinden, wem zur aktuellen palästinensischen Terrorwelle gegen Juden die am meisten verzerrende bzw. die absurdeste Überschrift einfalle – unserer Ansicht nach liegt momentan der Kurier in Führung, wird aber stark von der Kleinen Zeitung bedrängt –, wollen wir ausnahmsweise einmal nicht das Elend namens Nahostberichterstattung beklagen, sondern…

Mahmud Abbas und der palästinensische Terror gegen Juden

Von Florian Markl Anders als zu Beginn des palästinensischen Terrorkriegs der Jahre 2000ff. beteiligen sich palästinensische Sicherheitskräfte bislang nicht an der Gewalt gegen jüdische Israelis. Das bedeutet aber nicht, dass die palästinensische Führung keine Mitverantwortung für die Terrorattacken der vergangenen zwei Wochen trägt. Insbesondere Mahmud Abbas hat mit seiner Hetze gegen Israel – erneut – zur Eskalation der Gewalt beigetragen.…

Palästinensische Propaganda, ungefiltert

Sehr geehrte Frau Wagner, in Ihrem heutigen Bericht im Ö1-Morgenjournal warf der ‚Außenminister‘ der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) dem israelischen Premierminister Netanjahu vor, für die aktuelle Eskalation der Gewalt verantwortlich zu sein, weil „er Juden erlaubt hat, auf dem Tempelberg vor der al-Aqsa-Moschee zu beten“. Es verwundert nicht, dass Riyad al-Maliki als palästinensischer Politiker Israel die Schuld an einem Konflikt zuweisen…

„Words matter“: Der Westen hat im Wettstreit der Ideen das Feld geräumt

Die völlige Planlosigkeit des Westens im Hinblick auf Syrien führt dazu, dass immer mehr Stimmen ihrer „Sehnsucht nach einem verlässlichen Despoten“ (Richard Herzinger) freien Lauf lassen: das iranische Regime, der Massenmörder Assad und Vladimir Putin sollen die Abwicklung des Blutvergießens in Syrien übernehmen, der islamistische Möchtegern-Diktator Erdogan soll Europas Flüchtlingsproblem entsorgen. Doch nicht nur auf der praktischen Ebene hat der…

Warum keine Erwähnung der Terroropfer?

Sehr geehrte ZiB-Redaktion,im gestrigen ZiB-Kurzbericht zu den Ausschreitungen in Jerusalem war zu hören: „In Israel nehmen die Spannungen zwischen Palästinensern und Israelis weiter zu. … In Jerusalem hat die Polizei zwei Palästinenser erschossen, die mit Messern auf Israelis losgegangen waren.“ Warum haben Sie dabei Ihren Zusehern das nicht ganz unwesentliche Detail vorenthalten, dass die beiden erschossenen Attentäter nicht bloß „mit…

„Durch massive Präsenz jüdischer Gläubiger angeheizt“: Der skandalöse Umgang österreichischer Medien mit palästinensischem Terror

Kaum ein Tag vergeht, an dem Palästinenser keine mörderischen Terrorangriffe auf israelische Juden begehen. In österreichischen Medien wurde die Gewaltwelle kaum erwähnt, über Anschläge nicht berichtet und blieben jüdische Terroropfer unerwähnt. Der Vergleich mit der Berichterstattung über einen mutmaßlich von Israelis begangenen Terroranschlag auf Palästinenser vor wenigen Wochen zeigt das skandalöse Ausmaß der medialen Verzerrung, in der palästinensischer Terror verschwiegen…

Vetrauensbildende Maßnahmen? – Update

Vor rund eineinhalb Wochen wandten wir uns mit einer Zuschrift an Barbara Ladinser, die in einem Beitrag im Ö1-Abendjournal behauptet hatte, es liege nach dem Abschluss des Wiener Abkommens jetzt am iranischen Regime, „die versprochenen vertrauensbildenden Maßnahmen zu setzen, um auch Israel die Angst zu nehmen und zu beruhigen.“ Weder, so unsere Kritik, habe das Mullah-Regime derartige Schritte „versprochen“, noch…

Vertrauensbildende Maßnahmen?

Sehr geehrte Frau Ladinser,im gestrigen Ö1-Abendjournal führten Sie im Interview zum Abschluss des Atomdeals mit dem Iran in Bezug auf die Kritik Israels an diesem Abkommen aus: „Und Israel, das von iranischen Hardlinern immer wieder als Staat genannt wird, den es zu vernichten gilt, fühlt sich zu Recht bedroht. Es wird jetzt am Iran liegen, die versprochenen vertrauensbildenden Maßnahmen zu…

MENA-Dossier: „David oder Goliath?“ Zur Kritik an einer Ö1-Sendereihe

Am vergangenen Montag wies MENA in einer Presseaussendung auf die massive Kritik an der „unerträglichen Verfälschung der Geschichte“ hin, die Ariel Muzicant, Vizepräsident des Europäischen Jüdischen Kongresses und ehemaliger Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde, an einer Sendereihe auf Ö1 übte. In „David oder Goliath?“ sei ein „einseitiges, grotesk verzerrendes und Israel diffamierendes Bild“ gezeichnet worden. Wie in der Presseaussendung angekündigt, legt…

MENA-„Analysen 2014/2015“ zum Download bereit

Am vergangenen Dienstag präsentierte MENA im Presseclub Concordia in Wien die druckfrischen „Analysen 2014/2015. Fakten – Hintergründe – Perspektiven“. Ein Bericht über den höchst instruktiven Vortrag unseres Gastredners Jonathan Spyer erschien in der Presse (23. April 2015) und ist auch online zu finden, Interviews mit Spyer erschienen in den Salzburger Nachrichten (23. April 2015) und im Online-Standard. Jetzt stehen die…

Grund und Folge

Sehr geehrte Frau Newrkla,in Ihrem heutigen Beitrag im Ö1-Mittagsjournal zur angedachten Aufkündigung der Sicherheitskooperation mit Israel seitens der Palästinensischen Autonomiebehörde führten Sie aus, dass dieser Schritt eine Reaktion auf die Einbehaltung palästinensischer Steuergelder durch die Behörden in Jerusalem sei. Mit diesem Auszahlungstopp, so meinten Sie, wolle Israel die Palästinenser für ihren Gang vor den Internationalen Strafgerichtshof zur Rechenschaft ziehen: „Die…

MENA-Dossier: Nuklearer Iran. Die Gefahr eines schlechten Deals und die Illusion möglicher Abschreckung

Am 20. Juli läuft die Frist ab, die letzten November im Interimsdeal von Genf zwischen dem iranischen Regime und den P5+1 festgesetzt wurde, um ein Abkommen zur Beendigung des Atomstreits mit dem Iran zu verhandeln. Aus diesem Grund hat MENA ein Dossier erarbeitet, in dem das Genfer Abkommen einer kritischen Analyse unterzogen, vor den Gefahren eines faulen abschließenden Deals gewarnt…

Der ewige Aggressor Israel

Von Florian Markl Manchmal ist die Berichterstattung über Israel dermaßen grotesk, dass einem fast die Worte fehlen. Aktuellstes Beispiel: Am Morgen stellte Israel nach einer ägyptischen Initiative seine Militäreinsätze gegen Stellungen der islamistischen Hamas im Gazastreifen ein. Die wollte von einer Unterbrechung ihres Terrorkrieges jedoch nichts wissen und feuerte weiter Raketen auf den jüdischen Staat. Nachdem es stundenlang nicht auf den…