Mena-Exklusiv

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Israelkritik, „um Juden überall auf der Welt zu kränken"

Von Frederik Schindler Über „Israelkritik und die Grenzen der akademischen Diskussionsfreiheit“ wollte das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) der Freien Universität Berlin (FU) am vergangenen Mittwoch diskutieren. Zuvor hatte das Institut angekündigt, der Dozentin Eleonora Roldán Mendívil vorerst keine Lehraufträge mehr zu erteilen, da israelfeindliche Kommentare auf ihrem Blog aufgetaucht waren. Das Interesse an der Veranstaltung war sehr groß: Mehrere Hundert…

Antisemitische Verschwörungstheorien in der „Krone“

Die Kronen Zeitung veröffentlichte in ihrer gestrigen Ausgabe einen Artikel über die Nahost-Politik von US-Präsident Donald Trump. Sie gab darin wörtlich Teile einer am Dienstag veröffentlichen Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wieder – von der diese sich mittlerweile distanziert hat, weil sie vor antisemitischen Klischees nur so strotzte. In dem von der Krone abgedruckten Artikel wird behauptet, Präsident Trump sei…

Was bitte hat Trump mit Hitler zu tun?

Trumps Erlasse werden generell scharf beobachtet. Besonders das temporäre Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich-muslimischen Ländern verursacht Aufregung.

Ist „Druck von außen“ notwendig?

Sehr geehrter Herr Vieregge, in Ihrem Presse-Artikel über den USA-Besuch des israelischen Premiers Netanjahu schreiben Sie: „Die Geschichte der Nahost-Diplomatie zeigt indes, dass ohne Druck von außen kaum je Bewegung in die starren Fronten kam.“ Mich würde interessieren, worauf Sie sich bei dieser Einschätzung beziehen. Denn die drei wahrscheinlich wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte waren gerade nicht das Ergebnis äußeren…

Der schwedische Verrat

Die links-grüne schwedische Regierung, die sich selbst als „feministisch“ bezeichnet, verrät mit ihrem Kotau in Teheran die Werte der freien Welt. Am 8. März 1979 gingen mehr als 100.000 Frauen in Teheran auf die Straße. Ganz ohne WhatsApp, Twitter und Facebook versammelten sie sich am Internationalen Frauentag in der iranischen Hauptstadt, um gegen die drohenden Bekleidungsvorschriften des neuen islamischen Regimes…

Warum verlassen sich Friedensorganisationen auf „alternative Fakten“?

Von Emanuel Miller Vergangene Woche war ich beim Nachrichtensender Al Jazeera eingeladen, um über das Beduinendorf Umm al-Hiran zu sprechen. Was ich bei meinen Nachforschungen für die Fernsehsendung herausfand, hat mich zutiefst erschüttert. Aus der Haaretz hatte ich erfahren, dass die Bewohner von Umm al-Hiran 1956 von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) dorthin umgesiedelt worden waren. Und dennoch erkennt Israel nach…

Hamas-Chef in Gaza: „grausam, entschlossen, rücksichtslos“

Von Florian Markl Die Jerusalem Post bezeichnet die Wahl Yahya Sinwars zum neuen Hamas-Chef im Gazastreifen als „einen weiteren Rückschlag für das israelisch-palästinensische Verhältnis und die Hoffnung der internationalen Gemeinschaft auf Frieden“. Der neue Anführer der Islamisten, der u.a. wegen der Ermordung angeblicher Kollaborateure mit Israel zu lebenslanger Haft verurteilt wurde, sei besonders durch seine „Grausamkeit, Entschlossenheit und Rücksichtslosigkeit“ aufgefallen.…

Ein Verbot des Gebetsrufs?

Sehr geehrte Kurier-Redaktion, in einer Kurzmeldung im heutigen Kurier ist zu lesen, dass in Israel ein Gesetz auf den Weg gebracht wurde, das „Lautsprecherdurchsagen an Gotteshäusern von 23 Uhr bis 7 Uhr früh untersagen soll“. Daraufhin behaupten Sie: „Sollte das Parlament in Jerusalem mitspielen, wäre der Ruf des Muezzin bei Sonnenaufgang künftig verboten.“ Bei allem Respekt: Verfügt der Verfasser dieser…

FU Berlin: Endgültiges Aus für antiisraelische Dozentin?

Von Alex Feuerherdt Zu Beginn dieses Jahres kündigte das Institut für Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin an, eine Dozentin, die wegen israelfeindlicher Aktivitäten in die Kritik geraten war, vorerst kein Seminar mehr leiten zu lassen. Man wolle erst die Vorwürfe gegen sie prüfen. Nun geht die Angelegenheit in ihre entscheidende Phase. Die Unterstützer der Lehrbeauftragten fahren dabei schwere Geschütze auf,…

Außenministerium: Keine Treffen mit „Führung der Hamas“

Vor rund einem Monat stellten wir anlässlich eines Zeitungsberichtes über die angeblich guten Beziehungen der islamistischen Terrorgruppe Hamas zu europäischen Regierungen einige Fragen an Außenminister Sebastian Kurz. Heute erreichte uns die Antwort aus dem Außenministerium (den vollständigen Brief finden Sie hier), in der es heißt: „Österreich und die gesamte Europäische Union verurteilen mit Nachdruck gegen unbeteiligte Zivilisten gerichtete Angriffe palästinensischer…

Kein Terroranschlag, sondern eine „Schießerei“

Von Florian Markl Im israelischen Petah Tikvah eröffnet ein Palästinenser mit einer Maschinenpistole das Feuer auf einen Bus und verletzt mehrere Menschen. Daraufhin stürmt er in ein Geschäft, einzig eine Ladehemmung seiner Waffe verhindert dort weiteres Blutvergießen. Der Mann flüchtet, wird aber von einigen Passanten gestellt. Bevor sie ihn überwältigen können, sticht er mit einem Schraubenziehen um sich und verletzt…

Hinrichtungsregime als Wissenschaftspartner Österreichs?

Von Dr. Kazem Moussavi [caption id="attachment_17315" align="alignleft" width="350"] (Zur Vergrößerung auf Bild klicken)[/caption] Österreich instrumentalisiert Wissenschaften und Kultur, um Geschäfte mit dem iranischen Holocaustleugner-Regime salonfähig zu machen. Natürlich spricht im Prinzip nichts gegen eine progressive wissenschaftliche Kooperation mit Menschen aus dem Iran. Die Realität ist jedoch, dass die Wissenschafts-Projekte österreichischer Universitäten und des Österreichischen Akademischen Austauschdienstes (OeAD) darauf basieren, sich…

Wann ein Einreiseverbot nicht auf Empörung stößt

Von Florian Markl Seid al-Hussein ist empört. Der UN-Hochkommissar für Menschenrechte ist mit dem von Donald Trump verhängten temporären Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich muslimischen Ländern ganz und gar nicht einverstanden: „Die Menschrechte verbieten eine Diskriminierung allein aufgrund von Nationalität“. Auch der Völkerrechtsprofessor Wolfgang Benedek von der Universität Graz wettert gegen Trumps umstrittene Maßnahme. In einem Leserbrief in der…

Israel will 100 syrische Kriegswaisen aufnehmen

Von der Redaktion Times of Israel Die Kinder erhalten ein vorübergehendes Bleiberecht, das nach 4 Jahren in eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung übergeht, und sie werden in arabisch-israelische Familien integriert. In Übereinstimmung mit einem am Mittwoch gefassten Beschluss von Innenminister Arje Deri sagt Israel 100 Kriegswaisen aus Syrien den Flüchtlingsstatus zu. Nach Auskunft des Fernsehsenders Channel 10 soll den Kindern ein vorübergehender…