Mena-Exklusiv

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Obamas Millionen-Abschiedsgeschenk für die Palästinenser

Sehr geehrter Herr Herrmann, in Ihrer Reportage über den amerikanischen „Rostgürtel“ zitieren sie eine Republikanerin, die sich über die Mainstream-Medien beschwerte: „Nur damit beschäftigt, Trump mit Dreck zu bewerfen, hätten sie nicht einmal darüber berichtet, dass Obama an seinem letzten Amtstag der PLO mal eben so 250 Millionen Dollar überwiesen habe.“ Sie entgegneten darauf, dass sie „die Sache mit dem…

Die Israelhasserin, die für einen jüdischen Friedhof sammelt

Von Thomas Eppinger „Sag was darüber“, lautete die freundliche Aufforderung eines geschätzten Facebook-Freundes, die ich heute morgen im Posteingang fand. Verlinkt war ein Bericht des britischen Independent über die erfolgreiche Kampagne einer „pro-palästinensischen Aktivistin“, die in nicht einmal zwei Tagen über 100.000 Dollar für die Instandsetzung eines kürzlich verwüsteten jüdischen Friedhofs gesammelt hatte. Im Zuge einer Welle antisemitischer Ausschreitungen waren…

Was der „Standard“ für „die Realität“ in Israel hält

Von Florian Markl „Ich wollte den Nahost-Konflikt beiseitelassen“, sagt der Regisseur Michael Pfeifenberger im Kurier-Interview, „weil er immer wieder missbraucht wird für Ressentiments – nicht nur gegen Israelis, sondern gegen Juden im Allgemeinen. Nach dem Motto: Ich habe ja nichts gegen die Juden, aber schaut einmal hin, was sie in Israel machen.“ In Kürze kommt Pfeifenbergers jüngster Film „Desert Kids“…

Stoppt Europa die Zuwanderung von Muslimen?

Von Thomas Eppinger Europa wird nicht umhin kommen, sich der Frage zu stellen, in welchem Ausmaß die weitere Zuwanderung von Muslimen von der Mehrheitsgesellschaft akzeptiert wird. Die Empörung über Donald Trumps angeblichen „muslim-ban“ hielt in Europa sehr viel länger als der zugrunde liegende Erlass, der die Einreisebestimmungen in die USA für Angehörige aus sieben Staaten mit vorwiegend muslimischer Bevölkerung verschärft…

Zwanghafte Dämonisierung Israels

Von Stefan Frank und Alex Feuerherdt Der Karikaturist Horst Haitzinger hat erneut eine Karikatur veröffentlicht, die sich einer antisemitischen Bildsprache bedient. Zudem enthält sie Anspielungen auf die Shoa, die gegen Israel gewendet werden. Juden mit Gift in Verbindung zu bringen – sei es im wörtlichen Sinn (wie bei den „Brunnenvergiftern“) oder im übertragenen (Juden „vergiften“ die Gesellschaft, die Kultur, die…

Nächste palästinensische Terror-Feier in Berlin

Von Felix Balandat Unterstützer der „Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas“ (DFLP) wollen am Donnerstag, den 23. Februar, in Berlin den 48. Gründungstag der militanten Palästinenserorganisation feiern. Veranstaltungsort im Stadtteil Friedrichshain ist wieder einmal der Franz-Mehring-Platz 1 (FMP1), bekannt als Verlagsgebäude Neues Deutschland – dort wollten zuletzt die palästinensische Terrororganisation PFLP sowie die Hamas-Sympathisanten der „Palästinensischen Gemeinschaft Deutschlands“ (PGD) Veranstaltungen durchführen.…

Das Kopftuch als Banner des Islamismus

Von Thomas Eppinger Die seit kurzem wieder aufgeflammte Debatte um ein Verbot der Vollverschleierung und ein Kopftuchverbot für Staatsdienerinnen ist von Heuchelei geprägt. Selbstverständlich muss man die Vollverschleierung verbieten und das Kopftuch so weit es geht zurückdrängen. Vorweg: Kopftuch, Niqab oder Burka sind im Islam kein religiöses Gebot und kommen im Koran nicht vor. Jede Form der Verschleierung ist ein…

Kein Ende der Proteste im Iran

Von Thomas von der Osten-Sacken Die Massenproteste in der iranischen Provinz Khuzestan gehen unvermindert weiter. (Eine Bildstrecke über finden Sie hier.) Trotz massiver Einschüchterungen und Drohungen seitens der Polizei gingen in Ahvaz erneut Tausende auf die Straße. Wie der „Nationale Widerstandsrat Iran“ (NCRI) berichtet, hat das Regime aus Angst vor den Demonstranten inzwischen Milizen der gefürchteten Bassiji nach Ahvaz verlegen…

Massenproteste gegen Umweltzerstörung im Iran

Von Thomas von der Osten-Sacken Weitgehend unbemerkt von internationalen Medien kommt es im Iran immer wieder zu Demonstrationen und Protesten gegen das Regime, zuletzt während der Beisetzung des kürzlich verstorbenen ehemaligen Präsidenten Rafsanjani in Teheran. Vor allem in der mehrheitlich von Arabern besiedelten Provinz Ahvaz, die im Iran offiziell Chuzestan heißt, ist der Unmut groß. Seit Jahrzehnten beklagen sich vor…

Israelkritik, „um Juden überall auf der Welt zu kränken"

Von Frederik Schindler Über „Israelkritik und die Grenzen der akademischen Diskussionsfreiheit“ wollte das Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft (OSI) der Freien Universität Berlin (FU) am vergangenen Mittwoch diskutieren. Zuvor hatte das Institut angekündigt, der Dozentin Eleonora Roldán Mendívil vorerst keine Lehraufträge mehr zu erteilen, da israelfeindliche Kommentare auf ihrem Blog aufgetaucht waren. Das Interesse an der Veranstaltung war sehr groß: Mehrere Hundert…

Antisemitische Verschwörungstheorien in der „Krone“

Die Kronen Zeitung veröffentlichte in ihrer gestrigen Ausgabe einen Artikel über die Nahost-Politik von US-Präsident Donald Trump. Sie gab darin wörtlich Teile einer am Dienstag veröffentlichen Meldung der Deutschen Presse-Agentur (dpa) wieder – von der diese sich mittlerweile distanziert hat, weil sie vor antisemitischen Klischees nur so strotzte. In dem von der Krone abgedruckten Artikel wird behauptet, Präsident Trump sei…

Was bitte hat Trump mit Hitler zu tun?

Trumps Erlasse werden generell scharf beobachtet. Besonders das temporäre Einreiseverbot für Menschen aus sieben mehrheitlich-muslimischen Ländern verursacht Aufregung.

Ist „Druck von außen“ notwendig?

Sehr geehrter Herr Vieregge, in Ihrem Presse-Artikel über den USA-Besuch des israelischen Premiers Netanjahu schreiben Sie: „Die Geschichte der Nahost-Diplomatie zeigt indes, dass ohne Druck von außen kaum je Bewegung in die starren Fronten kam.“ Mich würde interessieren, worauf Sie sich bei dieser Einschätzung beziehen. Denn die drei wahrscheinlich wichtigsten Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte waren gerade nicht das Ergebnis äußeren…

Der schwedische Verrat

Die links-grüne schwedische Regierung, die sich selbst als „feministisch“ bezeichnet, verrät mit ihrem Kotau in Teheran die Werte der freien Welt. Am 8. März 1979 gingen mehr als 100.000 Frauen in Teheran auf die Straße. Ganz ohne WhatsApp, Twitter und Facebook versammelten sie sich am Internationalen Frauentag in der iranischen Hauptstadt, um gegen die drohenden Bekleidungsvorschriften des neuen islamischen Regimes…

Warum verlassen sich Friedensorganisationen auf „alternative Fakten“?

Von Emanuel Miller Vergangene Woche war ich beim Nachrichtensender Al Jazeera eingeladen, um über das Beduinendorf Umm al-Hiran zu sprechen. Was ich bei meinen Nachforschungen für die Fernsehsendung herausfand, hat mich zutiefst erschüttert. Aus der Haaretz hatte ich erfahren, dass die Bewohner von Umm al-Hiran 1956 von den Israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) dorthin umgesiedelt worden waren. Und dennoch erkennt Israel nach…