Mena-Exklusiv

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Das unheilbar gute Gewissen von Pax Christi

Von Alex Feuerherdt Nach einer antiisraelischen Veranstaltung seiner Organisation, auf der Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde Linz rüde unterbrochen und zum Schweigen aufgefordert wurden, hat der Präsident von Pax Christi Österreich sein Amt niedergelegt. Dass dieser überraschende Schritt zu einem Umdenken bei der katholischen Friedensbewegung führen wird, muss man jedoch bezweifeln – der verbliebene Vorstand reagierte jedenfalls gänzlich uneinsichtig auf die…

Was aus dem Giftgasangriff Assads zu lernen ist

Von Thomas von der Osten-Sacken Kurz sah es im August 2013 so aus, als ob die USA, unterstützt von einigen Europäern, es ernst meinten mit Obamas „roter Linie“: Das syrische Regime hatte in den Ghoutas erneut Giftgas eingesetzt, diesmal waren 1500 Menschen auf einen Schlag zu Tode gekommen. Wie die Geschichte weiterging, ist bekannt. Die militärische Strafaktion blieb aus, stattdessen…

Peter Pilz und die „Kauft nicht bei Juden“-Bewegung

Von Thomas Eppinger Seit dem Scheitern seiner Kandidatur für den vierten Listenplatz der Grünen nährt Peter Pilz die Hoffnung vieler auf eine neue linke Liste für die kommende Nationalratswahl in Österreich. Pilz hat sich in der Vergangenheit einen Namen als gut vernetzter „Aufdecker“ gemacht, der immer wieder mit zugespielten Informationen über vermeintliche oder tatsächliche Skandale an die Öffentlichkeit trat. Dass…

Aus der Beobachtungsstelle Wilder Westen: „Das Gelobte Land“

Von Thomas Eppinger Darf man sich über Juden lustig machen? Man kann diese Frage auf zwei Arten beantworten. Im Stil von Radio Eriwan: „Im Prinzip nein, es sei denn, es ist lustig.“ Oder ganz ernsthaft: Natürlich nicht. Man macht sich nicht über jemanden lustig. Aber man kann mit ihm über seine Schrullen und Eigenheiten lachen. Dann lacht man nicht über…

Ein Faktencheck zum „Faktencheck“ des WDR

Von NGO Monitor Am 8. Juni 2017 gab der öffentlich-rechtliche WDR bekannt, er werde eine Dokumentation über Antisemitismus in Europa nicht ausstrahlen, weil sie angeblich gewissen journalistischen Standards nicht genüge. Eines der Hauptthemen der Dokumentation ist der Antisemitismus von NGOs, die sich angeblich für die Menschenrechte einsetzen und deren Aktivitäten durch europäische Regierungen finanziert werden. Aufgrund massiven öffentlichen Drucks gab…

WDR: Die Kaltherzigkeit der Ertappten

Der WDR und Arte haben den derzeit besten und wichtigsten Film zum Antisemitismus in Europa nach langer Weigerung schließlich ausgestrahlt – und sich dabei massiv und auf bizarre Weise von ihm distanziert. Anders, als die Sender behaupten, hatte das jedoch weder journalistische noch handwerkliche Gründe, sondern handfeste politische. Zur Rekapitulation und Einordnung eines veritablen Skandals. Am Ende wurde sie dann…

WDR-„Faktencheck“: Recht auf Einspruch nur für Israelhasser

Mit seinem sogenannten „Faktencheck“ zu Joachim Schröders und Sophie Hafners Film „Auserwählt und Ausgegrenzt: Der Hass auf Juden in Europa“ hat der WDR für Belustigung gesorgt. Manche sagen: Hätte das Nürnberger Kriegsverbrechertribunal so gearbeitet, Julius Streicher wäre nicht verurteilt worden. Was nun Streicher betrifft, so wissen wir nicht, wie man beim WDR über ihn denkt; er ist einer der wenigen…

Al Jazeera: Propagandakanal für Islamisten

Der in Katar ansässige Satellitensender Al Jazeera feierte im vergangenen November sein zwanzigjähriges Bestehen. Der Deutschlandfunk schrieb damals über das Jubiläum: „Zwischen 1996 und 2003 war Al Jazeera der einzige arabische Nachrichtensender – das in Zeiten, wo bestimmte Themen eine große Rolle gespielt haben. Das ist die palästinensische Intifada, das ist der Irak-Krieg 2003, das sind die Anschläge vom 11.…

Betreutes Fernsehen

Nun ist sie also doch noch ausgestrahlt worden, die WDR/ARTE Dokumentation, die sich erlaubt, wohlwollend auf den israelischen Staat zu blicken, anstatt das palästinensische Narrativ wiederzukäuen. Und weil Ausgewogenheit für die deutschen Öffentlich-Rechtlichen offenbar bedeutet, nach einem Film über den „Hass auf Juden in Europa“ auch die Israelhasser gebührend zu Wort kommen zu lassen, ließ man nach der Ausstrahlung bei…

Über die Delegation des Antisemitismus in den Nahen Osten

Interview mit Tilman Tarach Die Dokumentation „Auserwählt und ausgegrenzt“ über Antisemitismus in Europa beschäftigt längst schon Menschen und Medienlandschaft über die deutschen Grenzen hinaus. Nachdem der Sender ARTE es abgelehnt hatte, den in seinem Auftrag produzierten Film auszustrahlen, kursiert er dank eines Leaks durch die Bild-Zeitung inzwischen im Internet. Schließlich hat sich der WDR bereit erklärt, ihn am morgigen Mittwoch…

Fastenbrechen mit dem „irakischen Rambo“

Von Thomas von der Osten-Sacken Der Offizier der schiitischen Imam-Ali Brigaden im Irak, Ayyoub Faleh al-Rubaie, nennt sich selbst Abu Azrael und ist als „irakischer Rambo“ bekannt, der berühmt wurde, als er 2015 erklärte, er würde die Jihadisten des Islamischen Staates zu Mehl verarbeiten. Über seinen Werdegang schreibt die Seite watson.ch: „Seine ersten Kampferfahrungen sammelte er im Aufstand gegen die…

US-Airforce schießt syrisches Kampfflugzeug ab

Von Thomas von der Osten-Sacken Zum ersten Mal im syrischen Bürgerkrieg hat am Sonntag die US-Luftwaffe ein syrisches Kampflugzeug abgeschossen, das in der Nähe der Stadt Taqba Einheiten der Syrian Democratic Forces (SDF) angegriffen hatte. Erst kürzlich war Taqba vom Islamischen Staat befreit worden. Die SDF werden von der kurdischen YPG angeführt und sind enge Verbündete der USA. Seit der…