Mena-Exklusiv

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Blüten des Israelhasses: „Kein Tischtennis gegen Israel“

Von Alexander Gruber Die iranische Zeitung ParsToday  titelte kürzlich, dass das Herrenteam der Islamischen Republik sich weigern würde gegen seine Gegner aus Israel anzutreten: „Bei der Tischtennis-Weltmeisterschaft 2017 in Düsseldorf hat das iranische Herren-Team sich geweigert gegen das israelische Team zu spielen. Nachdem das iranische Herrenteam seine Gegner aus Italien und Vietnam besiegen konnte, hätte es in der dritten Runde…

Hat der Libanon Angst vor israelischen Frauen?

Von Alexander Gruber „Der Libanon hat sich seit Ehud Baraks Beirut-Einsatz im Fummel nicht mehr so sehr vor einer israelischen Frau gefürchtet“, twitterte kürzlich die Haaretz. Die israelische Tageszeitung machte sich damit über den Verbot des Hollywoodstreifens „Wonder Woman“ in seinem nördlichen Nachbarland lustig, indem sie auf eine Aktion israelischer Eliteeinheiten anspielte. An dem Einsatz, mit dem Israel 1973 auf…

Hisbollah jetzt stärker als die meisten Nato-Staaten

Gab es da nicht einmal eine UN-Resolution, derzufolge die Hizbollah entwaffnet werden sollte? Und bei deren Umsetzung Deutschland eine wichtige Rolle spielen sollte? Eine Dekade später: „Ein ehemaliger israelischer UN-Botschafter hat in einem am Montag im Wall Street Journal veröffentlichten Gastkommentar festgestellt, dass die vom Iran unterstützte Hisbollah-Terrorgruppe ‚inzwischen über eine größere militärische Stärke verfügt, als die meisten NATO-Mitgliedsstaaten‘. Die…

Hilft Beten gegen die Bomben des IS-Terrorismus?

Wir kennen ihre Namen nicht. Wir wissen nicht was sie gemacht haben an jenem Freitagmorgen, auf dem Weg zu einem Kloster nahe dem ägyptischen al-Minja, das nach Samuel dem Bekenner benannt ist. Ein Bus mit koptischen Pilgern, ein Kleinbus mit Kindern, ein kleiner Truck mit Arbeitern. Vielleicht waren sie noch schläfrig von der Nacht, vielleicht erzählten sie einander die alltäglichen…

Gar nicht moderat, wenn es um Juden geht

Von Stefan Frank Nach dem Terroranschlag von Manchester kamen sie in den britischen Medien als Vertreter und Stimmen der moderaten und friedfertigen Muslime zu Wort: Fawzi Haffar und Dr. Siema Iqbal. Doch in der Vergangenheit sollen sie u.a. über Twitter antisemitische Kommentare verbreitet haben. Das schreibt die in New York erscheinende Wochenzeitung Jewish Press unter Berufung auf die in Manchester…

So werden palästinensische Journalisten eingeschüchtert

Von Bassam Tawil. Sieben palästinensische Journalisten sind die jüngsten Opfer des andauernden harten Vorgehens der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) gegen die Medien. Die Repressionsmaßnahmen sollen kritische Stimmen unter den Journalisten zum Schweigen bringen und andere davon abhalten, Nachrichten zu verbreiten, die die Palästinenser im Allgemeinen und vor allem die palästinensische Führungsriege in ein schlechtes Licht rücken. Nach Ansicht von Präsident Mahmoud…

99,9 Prozent friedliebende Muslime?

Von Florian Markl Nach dem Selbstmordattentat in Manchester setzten sogleich die üblichen Mechanismen der Verharmlosung des Islamismus ein. Der Bürgermeister der Großregion Manchester etwa erklärte: „Wir stehen zusammen gegen den Terror, mit den 99,9 Prozent friedliebenden Muslimen unter uns.“ Es mag beruhigend sein, der Behauptung Glauben zu schenken, dass nur einer unter eintausend Muslimen in Großbritannien als nicht „friedliebend“ zu…

Trump im Nahen Osten: Stillos, aber die richtige Botschaft

Von Thomas Eppinger Mit der ersten Auslandsreise des amerikanischen Präsidenten gewinnt die künftige Nahostpolitik Donald Trumps erste Konturen. In Saudi-Arabien stärkt Trump die sunnitischen Staaten gegenüber dem Iran, dem erbitterten Gegner der USA. In Israel setzt er den Friedenprozess auf die Agenda, und Abbas besucht er in Betlehem statt in Ramallah, wobei er mit keinem Wort die Zweistaatenlösung erwähnt, den…

Warum wollte Nasser Israel zerstören? Zur Vorgeschichte des Sechs-Tage Krieges. Teil III

[caption id="attachment_20310" align="alignleft" width="350"] Propagandacartoon: „Nasser treibt die Juden ins Meer“[/caption] „Es ist Zeit, die Demagogien zu beenden – Krieg mit Israel ist unmöglich!“ So lautete im März 1965 die Botschaft des tunesischen Präsidenten Habib Bourguiba an die arabische Welt. Die palästinensischen Araber sollten einen moderaten und flexiblen Ansatz verfolgen, einschließlich der Anerkennung des jüdischen Staates in den vom UN-Teilungsbeschluss…

„Beschneidung“ von Mädchen: Ein religiöses Gebot?

Thomas von der Osten-Sacken Muslimische Gelehrte behaupten die „Sunnat“-Beschneidung von Mädchen sei keine Genitalverstümmelung (FGM) und müsse aus religiösen Gründen erlaubt bleiben. In immer mehr Industrieländern wird die Verstümmelung weiblicher Genitalien (FGM) unter Strafe gestellt. Und nicht nur das: Seit einiger Zeit findet eine, wenn auch sehr punktuelle Strafverfolgung statt. So wurden kürzlich in Detroit (USA) zwei Ärzte und eine…

Mahmud Abbas: Doppelmoral gegenüber Terror

Von Florian Markl Bei einem gemeinsamen Auftritt mit US-Präsident Donald Trump äußerte sich Mahmud Abbas, Vorsitzender der Palästinensischen Autonomiebehörde im dreizehnten Jahr seiner vierjährigen Amtszeit, zum Terroranschlag in Manchester: „Ich will den schrecklichen Terroranschlag verurteilen, der heute in der britischen Stadt Manchester stattgefunden und Dutzende unschuldige Opfer hinterlassen hat. Ich sende mein warmes Mitgefühl an die britische Premierministerin, die Familien…

Warum Israels Siedlungen nicht das Problem sind

In Europa wird die Ansicht, dass die israelische Siedlungspolitik illegal ist und ein gewaltiges Friedenshindernis darstellt, von einer großen Mehrheit geteilt. Dabei gibt es gute Gründe, diese vermeintliche Selbstverständlichkeit zu hinterfragen. Einige Anmerkungen zu einem beständigen Vorwurf gegen den jüdischen Staat. Das Europäische Parlament hat vor wenigen Tagen wieder einmal Israel verurteilt, nämlich für dessen Siedlungspolitik im Westjordanland. Es ist…

Vernichtung Israels, „wenn‘s nicht anders möglich ist“

Von Florian Markl In einem Kurier-Artikel behauptet Erich Waldmann, der Imam der schiitischen Imam-Ali-Moschee in Wien, der alljährliche, vom iranischen Regime ins Leben gerufenen Al-Quds-Marsch ziele nicht auf die Zerstörung Israels ab: „Wir fordern einen Abzug Israels aus den besetzten Palästinenser-Gebieten und gleiche Rechte für Juden, Christen und Muslime in Palästina.“ Was davon zu halten ist, zeigt ein Blick zurück…

Vom Jubelperser zum Prügeltürken: 50 Jahre uralter Naher Osten

Von Oliver M. Piecha Sie hielten die sprichwörtlichen Baulatten in ihren Händen, mit denen sie auf Demonstranten einschlugen, manche benutzten auch Totschläger; und ihr Beruf war so dunkel wie ihre Anzüge: Jubelperser, Mitglieder des furchtbaren Savak, des iranischen Geheimdienstes. Sie sollten glückliche staatstreue Iraner spielen, die ihrem Herrscher zujubeln und zugleich Proteste unterbinden. „Jubelperser“, dieser Begriff fand in der Folge…