Mena-Exklusiv

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Wo liegen eigentlich Bethlehem und Jaffa?

Von Florian Markl Die Haltung der Europäischen Union und vieler anderer Kritiker zur Frage der Anerkennung Jerusalems als israelischer Hauptstadt erweist sich bei näherem Hinsehen als historisch unbegründet und inkonsistent. Zuweilen stützt sie sich nämlich auf Begründungen, die sie in anderen gleichgelagerten Fällen ignoriert. Durchgängig ist daran nur eines: der willkürliche Bezug auf angebliches internationales Recht, das freilich jeweils so…

Erdbebenhilfe nach Art der Ayatollahs

Das Erdbeben, das Mitte November die iranisch-irakische Grenzregion erschütterte, war das bislang schwerste des Jahres 2017. Vor allem die kurdischen Gebiete des Nordwestiran sind  betroffen. Über 500 Menschen starben, Tausende sind schwer verletzt, ganze Ortschaften liegen mehr oder weniger in Trümmern. Von Seiten der iranischen Regierung gab es bislang wenig Unterstützung, vor Ort vermutet man, Teheran hat wenig Interesse, Hilfe…

Jerusalem: Von der Zerstörung einer antisemitischen Illusion

Die Ankündigung von Donald Trump, die amerikanische Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen, bedeutet vor allem eines: die Anerkennung der Realität. Nicht etwa trotzdem, sondern genau deshalb fallen die Reaktionen so heftig aus: bei Palästinensern und Arabern, aber auch bei europäischen Politikern und Medien. Denn sie müssen sich von einer lang gehegten Illusion verabschieden. Es ist bezeichnend: Als die…

Abschiebungen nach Syrien: Eine Gespensterdebatte

Von Oliver M. Piecha Die Meldung klang, so deutlich sollte man das ruhig sagen, bizarr: „Die Innenminister von CDU und CSU wollen einem Medienbericht zufolge von kommendem Sommer an wieder syrische Staatsbürger in ihre Heimat abschieben.“ Bayern und Sachsen hatten also bei der aktuellen bundesdeutschen Innenministerkonferenz einen Antrag eingebracht, der darauf zielte, Abschiebungen nach Syrien wiederaufzunehmen, „sobald es die Sicherheitslage…

Das Tabu des arabischen Sklavenhandels und Rassismus

Von Thomas von der Osten-Sacken [caption id="attachment_26233" align="alignright" width="200"] Quelle: U.S. Navy photo by Mass Communication Specialist 2nd Class Jesse B. Awalt[/caption] Die Bilder von Sklavenmärkten in Libyen, auf denen Flüchtlinge aus dem subsaharischen Afrika feilgeboten werden, sind inzwischen um die Welt gegangen. Die Händler sind teilweise Milizionäre irgendwelcher Brigaden, die gleichzeitig von Europa, vor allem Italien, finanziert werden, um…

Teddy Kollek wäre außer sich

Sehr geehrte Frau Bischofberger, Sie schreiben in der heutigen Kronen Zeitung über den aus Österreich-Ungarn stammenden Teddy Kollek, der von 1965 bis 1993 Bürgermeister von Jerusalem war. Zurecht heben sie Kolleks Bemühen um ein friedliches Miteinander hervor. Dann schreiben Sie: „Trump hat mit seinem Entschluss, Jerusalem als Hauptstadt auszurufen, Öl ins Feuer gegossen. Und es ist kein Teddy Kollek mehr…

Der „zündelnde Chaosstifter“ Trump

Sehr geehrte Redaktion der Salzburger Nachrichten, Ihr Bericht über die Anerkennung Jerusalems als israelische Hauptstadt durch US-Präsident Donald Trump enthält mehrere Behauptungen, die nicht unwidersprochen bleiben sollten. Erstens präsentieren Sie den Schritt als „einsame Entscheidung von gewaltiger Sprengkraft“. Tatsächlich hat Trump angekündigt, ein vor bereits 22 Jahren beschlossenes Gesetz umzusetzen, in dem die Verlegung der amerikanischen Botschaft von Tel Aviv…

Niemand hat die Absicht, Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen

Von Alexander Gruber Im gestrigen ZIB2-Gespräch über Donald Trumps Anerkennung von Jerusalem als Israels Hauptstadt fragte Moderator Armin Wolf den Brüssel-Korrespondenten Peter Fritz, wie Trumps Rede denn in der EU aufgenommen worden sei, und fuhr fort: „Gibt es irgendein Land, das diesem Beispiel der USA folgen wird?“ Fritz‘ Antwort darauf lautete: „Hier in der EU gibt es sicher so schnell…

Reden wir über Jerusalem. Das Ende einer diplomatischen Scheinheiligkeit

Von Thomas Eppinger Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem. Christ: „Ihr Juden habt Jesus umgebracht!“ Jude: „Nein, das waren die Muslime!“ Moslem: „So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime!“ Christ: „Da hat er recht!“ Jude: „Stimmt, dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!“ Ja, reden wir über Jerusalem. Und überspringen wir…

Linkspartei und Antisemitismus: Wo die „klare Kante“ endet

Von Alex Feuerherdt Der linke Berliner Kultursenator Klaus Lederer hat erreicht, dass die Verleihung eines obskuren Preises an einen Verschwörungstheoretiker und Israelhasser nicht in einem Kino stattfinden kann, das mit öffentlichen Geldern subventioniert wird. Politiker aus seiner eigenen Partei wollen deshalb gegen ihn auf die Straße gehen. Konsequenzen wird das wohl nicht haben – obwohl sich der Parteivorstand mit Lederer…

Die EU verwendet NGOs als Waffe gegen Israel

Von Stefan Frank Emanuele Giaufret, erst seit wenigen Monaten EU-Botschafter in Israel, plant, am Donnerstag an einer Veranstaltung der von der EU finanzierten NGO B’Tselem teilzunehmen. Giaufret, so berichtet es u.a. die Website Times of Israel, wird sich in Tel Aviv-Jaffa eine Ausstellung zum Thema „50 Jahre israelische Besatzung der Westbank“ ansehen, bei der „Porträts von 50 Palästinensern gezeigt werden,…

„Für die Eziden ist dieser Krieg noch lange nicht vorbei“

Ein Gespräch mit Suzn Fahmi vom Jinda Center in Dohuk [caption id="attachment_26147" align="alignleft" width="214"] Suzn Fahmi ©Jinda[/caption] Suzn Fahmi arbeitet als Projetkoordinatorin für das Jina-Center in Dohuk. Jinda betreut seit über zwei Jahren ezidische Mädchen, die vom Islamischen Staat (IS) in die Sexsklaverei entführt wurden. Im Jahr 2014 entführte der IS etwa 3500 Mädchen und Frauen in sein selbsterklärtes Kalifat,…

Die Frau des Jahres, die den Zionismus hasst

Von Thomas Eppinger Linda Sarsour verkörpert die Synthese der totalitären Linken mit dem radikalen Islam. [caption id="attachment_25477" align="alignleft" width="350"] By Festival of Faiths from Louisville, CC BY 2.0[/caption] „Sie bitten geradezu darum, den A*sch versohlt zu bekommen. Ich wünschte, ich könnte ihnen die Vaginas wegnehmen – sie verdienen es nicht, Frauen zu sein.“ „In Saudi-Arabien gibt es 10 Wochen bezahlten…

Jemenkrieg: Iran liefert Houthis Raketen für Angriffe auf Saudi-Arabien

Von Stefan Frank Saudi-Arabien wurde in diesem Jahr mehrfach mit iranischen Raketen angegriffen. Das ist das Ergebnis eines geheimen UN-Berichts, von dem die Nachrichtenagentur Reuters Kenntnis erlangt hat. Es handelt sich um einen Bericht des vom UN-Sicherheitsrat eingesetzten Komitees zur Überwachung der Iran-Sanktionen, den dieses am 24. November dem Sicherheitsrat vorgelegt hat. Demnach wurden die Überreste von vier ballistischen Raketen…

Tiroler Tageszeitung verbreitet anti-israelischen Sondermüll

Sehr geehrte Redaktion der Tiroler Tageszeitung, am Wochenende wurde in einer APA-Meldung unter Berufung auf einen israelfeindlichen Agitator behauptet, der jüdische Staat habe sich darauf spezialisiert, „den Mächtigen“ auf der Welt Waffen für den „Krieg gegen das Volk“ zu liefern, den diese aufgrund der „Krise des Kapitalismus“ führen müssten. Seitdem habe ich mich gefragt, ob es wirklich ein seriöses Medium…