Mena-Exklusiv

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Ein genialer Dirigent auf politischen Abwegen (Teil 1)

Von Thomas Eppinger Daniel Barenboim schäme sich, ein Israeli zu sein, schrieb der weltberühmte Pianist und Dirigent in einem Artikel für die Haaretz, der am selben Tag erschien wie die Nachricht, dass Israel über 400 Syrer gerettet hat. Israel habe ein Gesetz verabschiedet, heißt es in seinem Text, welches das Prinzip der Gleichheit und universellen Werte durch Nationalismus und Rassismus…

Menschenhandel mit Jesiden in der Türkei

Von Uzay Bulut Der 3. August war der vierte Jahrestag der ISIS-Invasion in Sinjar, Irak, und der Beginn des Genozids der Jessiden. Seit diesem Datum im Jahr 2014 wurden laut der Organisation Yazda etwa 3.100 Jessiden hingerichtet oder starben an Dehydrierung und Hunger. Mindestens 6.800 Frauen und Kinder wurden von ISIS-Terroristen entführt und sexuell und physisch missbraucht, Gefangene wurden zum…

Palästinenser: Hunderttausende Dollar für Massenmord an Israelis

Von Florian Markl Die palästinensische Führung zahlt nach wie vor große Geldbeträge an von Israel gefangene Terroristen oder deren Hinterbliebene. Auf nicht weniger als 330 Millionen Dollar sollen sich im laufenden Jahr die Terrorrenten belaufen, denen eine einfache Logik zugrunde liegt: Je schrecklicher die begangene Bluttat, umso höher die Summen, über die sich Attentäter und deren Familien freuen dürfen. An…

Proteste im Iran: Keine Reformen, sondern das Ende der Islamischen Republik

Von Thomas von der Osten-Sacken Langsam spricht sich auch in Europa herum, dass die jüngsten Massenproteste im Iran keine kleinen lokalen Ereignisse mehr sind, sondern durchaus an die Protestbewegung von 2009 heranreichen. Nur spricht diesmal auf den Straßen des Iran niemand mehr von Reform. Die Forderungen sind klar und deutlich: Es geht um ein Ende der Islamischen Republik, also im…

Der Iran-Deal begann mit einer Lüge

Von Florian Markl Sechs Stunden und neunundzwanzig Minuten: Soviel Zeit hatten die Mossad-Agenten laut einem Bericht der New York Times, um Anfang dieses Jahres in ein Warenhaus in Teheran einzubrechen und rund eine halbe Tonne hochbrisanten Materials zu entwenden: das geheime Nuklear-Archiv des iranischen Regimes, in dem „Jahre der Arbeit an Atomwaffen, Sprengkopf-Designs und Produktionsplänen“ dokumentiert sind, alles in Allem…

Proteste gegen billiges Erdgas – weil es aus Israel kommt

Von Stefan Frank Ein jordanischer Baustoffhändler hat sich geweigert, den jordanischen Behörden Sand zu verkaufen, nachdem die Unternehmensleitung erfahren hatte, dass dieser für den Bau der israelisch-jordanischen Erdgaspipeline bestimmt war. Das berichtet die britische Tageszeitung Independent. In einem Facebookvideo ist zu sehen, wie bereits an der geplanten Baustelle abgeladener Sand wieder auf LKW geladen wird. Der Chef des Unternehmens, Fuad…

Heiko Maas fällt iranischen Regimegegnern in den Rücken

Von Thomas von der Osten-Sacken [caption id="attachment_32253" align="alignleft" width="350"] © Superbass / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)[/caption] Da ist es wieder, das beliebte Mantra vom „kleineren Übel“, das jeder Despot und Autokrat im Nahen Osten so gut kennt und für sich zu nutzen weiß. Kaum steht zu befürchten, dass eine dieser miesen Diktaturen oder Regimes wackeln könnte, eilen in…

Antisemitismus und Corbyns verzerrte Weltsicht gehen Hand in Hand

Von Claudia Mendoza Laut einer neuen Meinungsumfrage des britischen Markt- und Meinungsforschungsinstituts YouGov sind mehr Mitglieder der Labour-Partei (65 Prozent) der Ansicht, Israel sei eine negative Kraft für die Welt als Iraner (59 Prozent). Dies sollte eine schockierende Statistik für eine Partei sein, die sich doch eigentlich ethischen und fortschrittlichen Prinzipien verschrieben hat. Der Iran versorgt die terroristische Hisbollah-Organisation mit Waffen, unterstützt…

Wenn ein Mörder vom Opfer verlangt, ihm Waffen in die Hand zu geben

Von David Horovitz Vor einigen Jahren zog nebenan ein schrecklicher neuer Nachbar ein. Ein verurteilter, unbelehrbarer Mörder. Das Leben wurde zu einem Albtraum. Er behauptete, wir befänden uns auf seinem Grundstück. Was jedoch nicht stimmte. Es hatte zwar vor seiner Ankunft eine Auseinandersetzung gegeben, aber diese war beigelegt. Abwechselnd versprach er, uns aus der Nachbarschaft zu vertreiben oder uns umzubringen.…

Was ihre Vorwürfe über die Feinde Israels selbst erzählen

Von Stefan Frank Um Felder anzuzünden und die Flora und Fauna im Süden Israels in Brand zu stecken, setzt die Hamas nicht mehr nur Terrordrachen und mit Helium gefüllte Kondome ein, an denen Behälter mit brennenden Flüssigkeiten befestigt sind; Mitte Juli wurde in der Nähe des Gazasteifens sogar ein toter Falke entdeckt, den die Terroristen ebenfalls als Träger ihrer Brandstoffe…

Die hohe Kunst der irreführenden Überschrift

Von Florian Markl Irgendwo muss man Kurse belegen können, in denen gelehrt wird, wie man Überschriften zum Thema Israel so formuliert, dass der tatsächliche Inhalt der Meldung in möglichst irreführender Form verpackt wird. Ziehen etwa Palästinenser aus, um möglichst viele Juden zu töten und werden im Zuge dessen von Sicherheitskräften erschossen, so ist die Überschrift so zu wählen, dass die…

Israel: Kaum Wissen trotz übermäßiger Berichterstattung

Mit Staunen erlebe ich immer wieder, wie wenig Landsleute eigentlich über Israel und die Geschichte des Zionismus wissen. Und das, obwohl Zeitungen und Medien voll sind mit Reportagen über Israel und den so genannten Nahostkonflikt, über die, wie Studien erwiesen haben, in vielen Jahren sogar mehr berichtet wird, als über den ganzen afrikanischen Kontinent. Vor einigen Tagen traf ich einen…

Die Sprechblase des Jahres: „Fluchtursachen bekämpfen“

Von Thomas Eppinger Würde die hohlste Phrase des Jahres gewählt, stünde der Sieger schon heute fest. Kein Statement eines Politikers über Flüchtlinge, kein Leitartikel eines Kolumnisten über Einwanderung, kein Appell der sich notorisch Besserwähnenden an die Mehrheitsgesellschaft kommt ohne das Bekenntnis aus, die Fluchtursachen bekämpfen zu wollen. Vor Ort, versteht sich. Nun lässt sich gegen den Wunsch an sich nichts…

Die Verschwundenen des Assad-Regimes

Systematisches Verschwindenlassen  gehört seit Jahrzehnten zu den besonders brutalen Formen von Repression in arabischen Staaten. Bis heute etwa wissen unzählige Familien im Irak noch immer nicht, was mit ihren Verwandten, Ehepartnern oder Freunden in den 80er Jahren geschehen ist. Viele derjenigen, die damals „verschwanden“, konnten später in einem der unzähligen Massengräber identifiziert werden, aber eben nicht alle. In Irakisch-Kurdistan etwa…