Mena-Exklusiv

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Unterstützung von Israelhass mit öffentlichen Geldern?

Von Dimitri Kravvaris Im Rahmen der 40-Jahrfeiern StreetArt in Düsseldorf wird am 10. Juni im Atelier Farbfieber die Ausstellung „Kunst kontra Krise“ des griechischen Karikaturisten Michael Kountouris eröffnet. Diese wird vom Verein Farbfieber sowie der Gesellschaft griechischer AutorInnen organisiert und vom Kulturamt Düsseldorf unterstützt. Michael Kountouris arbeitet für die linke und regierungsfreundliche Efimerida ton Syntakton (Zeitung der Redakteure). Am 10.…

Kein Gandhi, aber ein palästinensischer Muqtada al Sadr?

Von Thomas von der Osten-Sacken Leider gibt es – bedingt auch durch den Hollywood Film, der in Anfang der 1980er Jahre in Deutschland zum Kassenschlager wurde – hierzulande ein sehr mystifiziertes Bild von Mahatma Gandhi. Der Inder war kein Heiliger, viele seiner Äußerungen waren stockreaktionär und sein Frauenbild erinnert sehr ungut an heutige Stellungnahmen von Islamisten. Nicht nur liegt es…

Eine Überschrift, die es kaum in deutschsprachige Medien schaffen wird

Von Thomas von der Osten-Sacken Dies ist eine Überschrift, die es wohl kaum in deutschsprachige Medien schaffen wird, spiegelt sich in ihr doch die ganze Komplexität der Lage vor Ort wieder und passt so gar nicht ins beliebte, ganz in schwarzen und weißen Farben gepinselte Bild  von den armen Bewohnern des Gazastreifens, die ganz furchtbar unter der israelischen Blockade zu…

Es waren Kämpfe in Deir Yassin und kein Massaker

Von Professor Eliezer Tauber Deir Yassin ist einer der Gründungsmythen des palästinensischen Narrativs, wonach die Israelis im Jahr 1948 in einem friedlichen palästinensischen Dorf 254 Menschen ermordet, vergewaltigt und andere geschlechterspezifische Gräueltaten begangen hätten. In den letzten fünf Jahren habe ich mich eingehend mit der Angelegenheit beschäftigt, das Dorf kennengelernt, herausgefunden, wer dort lebte und wo, sowie die Namen und…

Wer genau ist jetzt eigentlich ein Terrorist?

Von Thomas Eppinger „Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer, alles eine Frage des jeweiligen Standpunkts.“ So oder so ähnlich würden wohl die meisten Menschen auf die Frage antworten, worin denn der Unterschied zwischen beiden bestünde. Auch Wikipedia meint dazu: „Typischerweise werden Personen und Bewegungen, die von einer Seite als gewalttätige, aber legitime Untergrund- oder Widerstandskämpfer angesehen werden, aus einem…

Mit Geld des EU-Steuerzahlers gegen Israel

Von Alex Feuerherdt Das israelische Ministerium für öffentliche Sicherheit führt in einem Bericht 17 europäische und palästinensische NGOs auf, die von der EU finanziell kräftig gefördert werden, obwohl sie an einer Vielzahl von Aktivitäten für einen Boykott und die Delegitimierung Israels beteiligt sind und teilweise sogar terroristische Organisationen unterstützen. Das Dokument sollte der Europäischen Union peinlich sein, doch ob es…

Das „Recht auf Rückkehr“: Nakba-Festspiele bei ARD und ARTE

Von Stefan Frank Den Sinn der jüngsten Ausschreitungen an der Grenze zwischen Gaza und Israel beschrieb Jahia Sinwar, Führer der Hamas in Gaza, so: „Wir werden die Grenze niederreißen und ihre Herzen aus ihren Körpern reißen.“ Gibt es irgendeine Möglichkeit, daraus einen Bericht über „friedlichen Protest“ zu spinnen? ARTE und das ZDF haben es versucht. Ahmed Silmi heißt der Held…

Russisch-israelische Einigung in Syrien: Eine Lose-Lose Situation für Iran

Von Thomas von der Osten-Sacken Eine Eilmeldung der Jerusalem Post, die wenig überraschend ist nach den Entwicklungen in Syrien in den letzten Monaten, und doch viele überraschen dürfte: „Eine Nachrichtensendung auf Channel 2 berichtete Montagabend, Jerusalem und Moskau hätten sich nach monatelangen diplomatischen Anstrengungen darauf verständigt, dass der Iran von der nördlichen Grenze Israels mit Syrien ferngehalten werden solle. Dem…

Kein palästinensischer Gandhi, nirgends

Von Thomas Eppinger In einer ausführlichen Replik widmet sich Thomas von der Osten-Sacken meiner Analyse über den „Großen Marsch der Rückkehr“, in dem ich die Proteste als monatelang geplanten, militärisch organisierten Angriff auf die israelische Grenze charakterisiert und als Propagandaerfolg der Hamas gewertet habe. Sein mit Fragen gespickter Text dreht sich im Kern um zwei Thesen: 1. Die Proteste sollten ursprünglich…

Gaza-Unruhen: „Wir haben alles getan, um nicht schießen zu müssen“

Von Kinley (Moshe) Tur-Paz Ich schreibe dies für meine guten Freunde, meine moralisch einwandfreien und humanen Freunde und für all jene, die sich sorgen und wütend sind über die an der Grenze zum Gazastreifen getöteten und verwundeten Palästinenser. In der biblischen Erzählung vom Auszug aus Ägypten, als die ägyptische Armee im Roten Meer ertrank, kurz bevor sie die Israeliten einholen…

Der Held, der freiwillig nach Auschwitz ging

Zwischen den Regierungen in Jerusalem und Warschau schwelt ein Konflikt über Polens Pläne, die Debatte über die polnische Beteiligung am Holocaust einzugrenzen. Das Thema ist brisant, denn es gab im Zweiten Weltkrieg zehntausende Kollaborateure, die sich an der „Judenjagd“ der deutschen Besatzer und am industriellen Massenmord an den europäischen Juden beteiligt haben. Das Schicksal der polnischen Juden war schon vor…

Das Dilemma von Gaza

Von Thomas von der Osten-Sacken In seinem Artikel  „Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit“ kritisiert Thomas Eppinger auf Mena-Watch völlig zu recht die verrückte und falsche Wahrnehmung so vieler Europäer, dass es sich bei den Ereignissen am Grenzzaun des Gazastreifens um friedliche Proteste gehandelt habe, die böswillig von israelischen Soldaten zusammen geschossen worden seien. „Dieser Tag (war) vor allem eines:…

Die Welt muss die Wahrheit sagen: Es wird keine „Rückkehr“ geben

Von David Horovitz Palästinenser werden mobilisiert wegen eines ‚Rechts‘, das sie nicht haben, und wegen einer ‚Rückkehr‘, die es nie geben wird. Warum besteht die internationale Gemeinschaft darauf, die Hamas weiterhin bei der Täuschung der Massen zu unterstützen? Nach den gewalttätigen Auseinandersetzungen an der Grenze zum Gazastreifen mit zahlreichen palästinensischen Toten schuldet die Welt den Palästinensern einige schmerzhafte, jedoch einfache…

Der Marsch der Rückkehr. Ein Fazit

Man kann sich der Wucht der Bilder schwer entziehen. Junge Araber auf der Flucht vor Tränengas, brennende Reifen, dichte Rauchschwaden, zwei schwarz vermummte Frauen, die neue Reifen ins Feuer tragen, zwei kleine Buben, die Steine in Richtung Grenze werfen, eine junge Soldatin in Kampfmontur, die ihren Blick in eine unsichere Zukunft richtet, ein wütender junger Kämpfer im T-Shirt, der im…