Mena-Exklusiv

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PKK-Chef Öcalan ruft zu Neutralität bei Istanbul-Wahlen auf

Von Thomas von der Osten-Sacken Bislang sieht es nicht gut aus für den Kandidaten der AKP in Istanbul. Für Sonntag sind Neuwahlen angesetzt, nachdem auf Druck von Tayyip Recep Erdogan die Oberbürgermeisterwahlen in der Bosposrus Metropole angefochten wurden. Wenige Tage vor dem Urnengang führt laut Umfragen der Kandidat der CHP Ekrem Imamoglu mit deutlichem Vorsprung und wenig spricht bislang dafür,…

Was dem Chefkorrespondenten des Deutschlandradios schlagartig klar zu werden schien

Von Stefan Frank Man stelle sich vor, Deutschlandradio würde über homosexuellenfeindliche Äußerungen oder über rassistische Diskriminierung von Schwarzen berichten – und würde denjenigen, die Homophobie und Rassismus kritisieren, vorwerfen, „die Diskursräume wirklich eng“ zu machen, also die Meinungsfreiheit einzuschränken. Etwas Vergleichbares tut der Chefkorrespondent des Deutschlandradios im Hauptstadtstudio Berlin und frühere Chefredakteur des Deutschlandfunks, Stephan Detjen. Am 14. Juni schrieb…

Tanker-Angriffe: Wie sieht denn Europas Plan aus?

Von Florian Markl Nach den Angriffen auf zwei Öltanker und der iranischen Ankündigung, das Wiener Atomabkommen zu brechen, sollten die Europäer nicht wirksame Maßnahmen gegen den amerikanischen Druck auf den Iran ergreifen, sind sich Politik und Medien in ihren Analysen erstaunlich einig: Erstens würden die amerikanischen Schuldzuweisungen an das Teheraner Terrorregime bezüglich der Angriffe auf die Tanker von den Europäern…

Antisemitismus: US-Senat schafft, woran Abgeordnetenhaus scheiterte

Von Stefan Frank Als Reaktion auf antisemitische Äußerungen der demokratischen Abgeordneten Ilhan Omar hat der amerikanische Senat Donnerstag letzter Woche einstimmig für eine Resolution gestimmt, in der er Antisemitismus verurteilt. Omar hatte im Februar suggeriert, der amerikanische Kongress sei deshalb israelfreundlich, weil die Pro-Israel-Organisation AIPAC die Abgeordneten dafür bezahlen würde (dies war nicht ihre erste antisemitische Rede und auch nicht…

Ein Regenbogen über ganz Tel Aviv

In Tel Aviv, der LGBTQ-freundlichsten Stadt der Welt, fand vergangenen Freitag die Gay-Pride Parade statt. Diese gehört zu den weltweit größten Regenbogenparaden der Welt und ist die meistbesuchte im Nahen und Mittleren Osten. Während in den umliegenden Ländern Menschen aufgrund ihrer sexuellen Einstellung verfolgt und vertrieben werden, feiern etwa 250.000 Personen in Tel Aviv ein Fest der freien Liebe und…

Haben die USA den Irak aufgerüstet?

Sehr geehrte Kurier-Redaktion, [caption id="attachment_40021" align="alignright" width="300"] Treffen von Donald Rumsfeld und Saddam Hussein 1983. Vor Beginn des Iran-Irak-Krieges gab es nicht einmal diplomatische Beziehungen zwischen dem Irak und den USA.[/caption] in der heutigen Kurier-Ausgabe ist über die US-iranischen Beziehungen zu lesen: „Als aber 1979 der Schah gestürzt wird und Ayatollah Khomeini einen islamischen Gottesstaat errichtet, beginnen die USA, den…

Irans Revolutionsgarden: Terroristen zur See

Von Stefan Frank Im Golf von Oman in der Nähe der iranischen Küste herrscht Krieg. Es ist eben jener Krieg, mit dem das iranische Regime seit vielen Jahren gedroht hat – woran sich viele im Westen offenbar nicht erinnern wollen. Nachdem es bereits im Mai drei Angriffe auf Öltanker gegeben hatte, wurden am Donnerstag erneut zwei Schiffe angegriffen, darunter eines…

Iranerin muss sich entschuldigen – weil Fahrer sie aus seinem Taxi warf

Von Stefan Frank Im Iran warf ein Taxifahrer einen weiblichen Fahrgast mitten auf der Strecke aus seinem Fahrzeug, weil er der Meinung war, dass die Frau ihr Kopftuch nicht auf vorgeschriebene Weise trage. Die Frau machte den Vorfall öffentlich – am Ende war sie diejenige, die sich entschuldigen musste. Das berichtet die britische BBC. Dem Bericht zufolge machte die Frau…

Antisemitische Predigt im Islamischen Zentrum Kaiserslautern

Von Stefan Frank Das Islamische Zentrum Kaiserslautern (IZK) hat zugegeben, dass sein Imam Said Abu Hafs eine Predigt gehalten hat, in der er behauptete, die Juden seien „verliebt in Gold“, „arrogant“, „versklavten andere Menschen“ und seien bestrebt, „Zwietracht unter Muslimen“ zu säen. Über die offenbar in den Räumlichkeiten des IZK auf Arabisch gehaltene Predigt hatte die Organisation MEMRI, die Medien…

Wieder so ein „automatischer“ Vorwurf, der nicht erhoben wurde

Sehr geehrte Presse-Redaktion, [caption id="attachment_8444" align="alignright" width="200"] Antisemitismusforscher Samuel Salzborn[/caption] in seinem Blick in politische Fachzeitschriften geht Burkhard Bischof auf die Europäische Rundschau ein, die sich in ihrer aktuellen Ausgabe mit dem Antisemitismus in Europa beschäftigt. Bischof zufolge vertrete der Antisemitismusforscher Samuel Salzborn darin „grob vereinfacht interpretiert“ die These, „dass jedweder Kritiker Israels gleichsam automatisch ein Antisemit sei“. Sieht man…

Offener Brief an Heiko Maas: Kann ein antisemitisches Regime Dialogpartner sein?

Sehr geehrter Herr Bundesaußenminister Heiko Maas, es mag in ehrenwerter Absicht geschehen sein, dass sie zur Rettung des sogenannten Iran-Deals nach Teheran gereist sind, um einen möglichen Krieg zu verhindern, der zwischen den USA und der Islamischen Republik drohen könnte. Nur scheinen Sie sich im Vorfeld nicht wirklich informiert zu haben, um was für ein System es sich bei dieser…

Hat Anti-BDS-Beschluss des Bundestages außenpolitische Konsequenzen?

Der begrüßenswerte Beschluss des Deutschen Bundestages, die BDS-Bewegung als antisemitisch einzustufen und ihr öffentliche Räume und finanzielle Mittel zu verweigern, hat die Aktivisten, Unterstützer und Kooperationspartner dieser Bewegung auf die Palme gebracht – nicht nur in Deutschland, sondern auch in den palästinensischen Gebieten. Sie fürchten, dass die Resolution gravierende politische und finanzielle Konsequenzen haben wird. Genau das aber wäre zu…

Irlands Song-Contest-Teilnehmerin erhielt Drohungen von BDS-Aktivisten

Die irische Sängerin Sarah McTernan, 25, die ihr Land am 18. Mai beim Finale des Eurovision Song Contest in Tel Aviv vertrat, erhielt anschließend Drohungen von Mitgliedern der Anti-Israel-Boykottbewegung. Diese hörten erst auf, als sie damit an die Öffentlichkeit ging. Knapp zwei Wochen nach ihrer Rückkehr vom Gesangswettbewerb in Israel (wo sie mit ihrem Song „22“ den 18. Platz belegt…