Europa | Europäische Union

Wochenbericht, 19.11. bis 25.11.2012

Die Nahostberichterstattung österreichischer Medien wurde in der vergangenen Woche klar von zwei Themen dominiert: Einerseits ging der achttägige Krieg zwischen der palästinensischen Hamas im Gazastreifen und Israel am Mittwoch mit der Vereinbarung einer Waffenruhe zu Ende. Andererseits unternahm Ägyptens Präsident, der Moslembruder Mohammed Mursi, einen weiteren Versuch, die Beschränkungen abzuschaffen,…

Ein mehr als zweifelhafter „Experte“: Michael Lüders

Von Florian Markl Die Zeit im Bild 2 brachte am 19. November einen Beitrag, in dem die Rolle der palästinensischen Hamas „im gegenwärtigen Konflikt“ genauer beleuchtet werden sollte. Was darauf folgte, war ein in wahrstem Sinne des Wortes herausragendes Stück Journalismus – wenn auch leider in ausschließlich negativem Sinn. Um…

Wochenbericht, 12.11. bis 18.11.2012

Der Krieg im Gazastreifen war in der letzten Woche das dominierende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Medien. Wieder einmal wurde der vorhergehende palästinensische Raketenterror weitgehend ignoriert, nur um sich sodann umso mehr ins Zeug zu werfen, sobald Israel den Entschluss fasst, der permanenten Bedrohung seiner Bürger nicht weiter tatenlos zusehen zu…

"SÄULE DER VERTEIDIGUNG"

Die Eskalation palästinensischer Raketenangriffe aus dem Gazastreifen und Israels Reaktion, die Operation „Säule der Verteidigung“, sind heute das dominierende außenpolitische Thema österreichischer Medien. Ein erster Überblick. Kronen Zeitung: „Raketen-Duell“ In der heutigen Kronen Zeitung fragt Kurt Seinitz: „Wer ist schuld an dem neuen Blutvergießen?“ und bietet gleiche mehrere Antworten zur Auswahl an:…

Wochenbericht, 5.11. bis 11.11.2012

Nachdem die Präsidentschaftswahlen in den USA geschlagen waren, widmeten sich viele Medien der Frage, welche Themen im Mittelpunkt der zweiten Amtszeit Barack Obamas stehen werden. So unterschiedlich diese Einschätzungen auch ausfallen, eines scheint klar zu sein: Selbst wenn es dem wiedergewählten Präsidenten nicht gefallen sollte, schon alleine der Konflikt um…

VERANSTALTUNGSHINWEIS

Am 29. November veranstalten die „Scholars for Peace in the Middle East“ in Wien eine Podiumsdiskussion über die Auswirkungen der Umwälzungen in der arabischen Welt auf Israel. Unter den Diskutanten wird neben dem renommierten israelischen Journalisten Ehud Ya’ari und dem Außenpolitik-Ressortleiter derPresse Christian Ultsch auch MENA-Mitarbeiter Florian Markl sein. Die Veranstaltungsankündigung…

Mal wieder: Wirkung ruft Ursache hervor

Dem ORF zufolge griffen „palästinensische Extremisten“ einen Jeep der israelischen Armee an, „der sich auf Patrouille im Grenzgebiet [zum Gazastreifen] befand. Dabei wurden vier Soldaten verletzt.“ Die vom Iran unterstützte palästinensische Terrororganisation Islamischer Dschihad erklärte, sie „habe seit gestern den Süden Israels mit 70 Raketen und Granaten beschossen.“ Und wie…

ÜBERRASCHENDE WENDE? LEIDER NEIN.

„Die Stärke der Islamisten“, so war im profil zu lesen, nachdem die islamistische Ennahda-Partei die ersten tunesischen Wahlen nach dem Sturz von Diktator Ben Ali gewonnen hatte, „muss nicht Anlass zur Sorge geben“, sondern zeige vielmehr, „dass die tunesische Demokratisierung voranschreitet.“ Alles in allem seien die tunesischen Islamisten „beeindruckend demokratisch“. (profil43/2011) Die…

Wochenbericht, 29.10. bis 4.11.2012

Die Entwicklungen im Bürgerkriegsland Syrien standen einmal mehr im Zentrum der Nahostberichterstattung österreichischer Zeitungen. Daneben waren aber auch die Vereinigten Staaten von Amerika prominent vertreten. Vor den morgigen Präsidentschaftswahlen zogen einige Medien Bilanz über die Präsidentschaft Barack Obamas, die in vielerlei Hinsicht auch von Entwicklungen im Nahen Osten geprägt war.…

Wochenbericht, 22.10. bis 28.10.2012

Die Nahostberichterstattung österreichischer Medien war in der vergangenen Woche in mehrerlei Hinsicht ungewöhnlich. Manche Länder, denen sonst nicht viel Beachtung geschenkt wird, standen wegen aktueller Geschehnisse plötzlich im Mittelpunkt des Interesses, während auf der anderen Seite über manche Geschichten hinweggegangen wurde, die durchaus Nachrichtenwert gehabt hätten. Besonders schlimm war es…

Wochenbericht, 15.10. bis 21.10.2012

Erneut war der andauernde Bürgerkrieg in Syrien das wichtigste Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Zeitungen. Weitreichende Folgen könnte vor allem die Explosion einer Autobombe in Beirut zur Folge haben, bei der ein prominenter Gegner des syrischen Regimes getötet wurde. Interessant war auch diese Woche, worüber hierzulande nicht berichtet wurde: Im ägyptischen…

Wochenbericht, 8.10. bis 14.10.2012

Die Eskalation des Konflikts zwischen der Türkei und Syrien war in dieser Woche erneut das dominierende Thema der Nahostberichterstattung österreichischer Zeitungen. Relativ wenig Beachtung fanden dagegen die aktuellen Vorgänge in Ägypten. So berichtete kein einziges Medium in Österreich über den Aufruf zum Dschihad gegen Israel aus dem Munde des höchsten…

Wochenbericht, 1.10. bis 7.10.2012

Die Eskalation des syrischen Bürgerkrieges war das dominierende Thema der Nahostberichterstattung der letzten Woche. Nachdem mehrere aus Syrien abgeschossene Granaten im grenznahen Dorf Akcakale einschlugen und eine Frau sowie vier Kinder töteten, schlug die türkische Armee mit Artilleriefeuer zurück. Premier Erdogan holte sich im Parlament in Ankara einen de facto…

Knapp vorbei …

Auf wenige Regionen der Welt trifft die Einsicht des mittlerweile verstorbenen ehemaligen Kanzlers Fred Sinowatz so zu, wie auf den Nahen Osten: Gerade dort ist eben alles sehr kompliziert. Da kann es schon einmal passieren, dass man, wie die heutige Kronen Zeitung, einiges durcheinanderbringt.Christian Hauenstein widmet sich darin dem „Säbelrasseln“…

EINE "GROSSE ENTTÄUSCHUNG"? – UPDATE

Georg Hoffmann-Ostenhof hat auf die von MENA gestern gestellte Frage geantwortet, ob die profil-Überschrift „Israel ist eine Enttäuschung“ (profil 38/2012) wirklich eine „Fälschung“ sei, wie der interviewte Ari Rath behauptet. In einem Mail schreibt Ostenhof, es tue ihm leid, „Ari Rath widersprechen zu müssen. Aber er hat im Interview genau das gesagt.…