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Antisemitismus wird viel offener geäußert

„Eine deutliche Mehrheit der Juden in Deutschland nimmt Antisemitismus als großes Problem wahr und sieht deswegen sehr pessimistisch in die Zukunft. Dies geht aus einer Studie der University of Applied Sciences Frankfurt am Main (UAS) und des Bielefelder Instituts für interdisziplinäre Konflikt-und Gewaltforschung (IKG) hervor, die am Montag veröffentlicht wurde.…

Anti-israelische Reportage: Arte stellt Perspektiven über Fakten

„Mit antiisraelischer Berichterstattung befassen sich in der Regel vornehmlich proisraelische Blogs. Und kurze Reportagen im Nachmittagsprogramm von Arte sind nur selten Gegenstand der Medienkritik. Der kürzlich vom deutsch-französischen Sender ausgestrahlte 15-minütige Film ‚Gaza: Ist das ein Leben?‘ und die Reaktionen des Senders auf die Kritik daran lösten aber sogar bei…

Der Grund für die US-Sanktionen gegen den Iran

Sehr geehrte Frau Däubel, in Ihrem gestrigen Spät-ZIB-Beitrag zur iranischen Drohung mit dem Ende des Atomabkommens führten Sie aus, dass diese Ankündigung Rohanis eine Reaktion auf die US-Sanktionen sei, und fuhren fort: „Tatsächlich wurden seit dem Amtsantritt von Donald Trump immer wieder neue Sanktionen gegen den Iran verhängt […] Und…

Der „sanfte Perser“ droht wegen neuer Sanktionen

Von Florian Markl „Der sanfte Perser kann auch anders“, ist heute in einem Kommentar in der Kronen Zeitung zu lesen. Gemeint ist damit Irans Präsident Hassan Rohani, der ein „betont ruhiger Mensch mit einer sehr sanften Stimme“ sei, ein „Mann des Ausgleiches und der internationalen Zusammenarbeit“. Doch jetzt sei „dem…

„Auschwitz am Strand“ – Die Documenta über den Einsatz von Zyklon B

Von Thomas von der Osten-Sacken „Auschwitz on the beach“ – so heißt eine Performance, die ab dem 24. August auf der Documenta in Kassel gezeigt wird. Der brasilianische Künstler Dim Sampaio verwendet dafür ein Gedicht des Philosophen Franco Berardi, einem Vordenker der globalisierungskritischen Linken. Beradi verabschiedete sich erst kürzlich medienwirksam…

Wie eine „Pauschaltouristin“ das iranische Regime verharmlost

Sehr geehrte Kurier-Redaktion, in Ihrer gestrigen Reise-Beilage rührte Sandra Baierl die Werbetrommel für Reisen ins iranische Persepolis. In einem eigenen Artikel mit dem Titel „Iran: Die Welt hinter dem Schleier“ versuchte sie, ihre „Reiseerfahrung“ über „die Menschen und das Leben im Iran“ zu schildern – „und wie man es als…

„Die Steuerung des Islam aus dem Ausland ist fatal“

„Manche von [den islamistischen Gewalttätern] waren Drogendealer oder Räuber, manche haben Alkohol getrunken. Das aber heißt nicht, dass sie nicht religiös wären. Für sie ist entscheidend, dass sie durch beispielsweise salafistische Überzeugungen überlegene Menschen geworden sind. Sich selbst definieren sie nicht durch ihre kriminellen Taten, sondern durch die Abwertung anderer…

Sind iranische Flüchtlinge am wenigsten antisemitisch?

Sehr geehrter Herr Rauscher, in Ihrer Kolumne über den jüngst veröffentlichten Forschungsbericht „Muslimische Gruppen in Österreich“ schreiben Sie, es sei „auch keine Überraschung, dass unter manchen muslimischen Gruppen, vor allem jenen aus israelfeindlichen Regimen, der Antisemitismus sehr hoch ist.“ 62 Prozent der Syrer und 61 Prozent der befragten Türken seien…

Eine Schimäre namens „kritischer Dialog“

Von Alex Feuerherdt An der Angelobung des iranischen Präsidenten Hassan Rouhani in Teheran nahmen hochrangige Politiker aus Europa teil – neben diversen Diktatoren und Terrorfürsten. Menschenrechte und die Sicherheit Israels? Nebensächlich. Das iranische Regime muss nicht fürchten, dass es deshalb Schwierigkeiten bekommt. Wer noch Tage nach der Iranreise der EU-Außenbeauftragten…

„Gewalt gegen geflüchtete Frauen war lange ein Tabuthema“

„MiMi, so heißt das Projekt. Gewaltprävention mit Migrantinnen für Migrantinnen. Es wird von der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung, Aydan Özoguz (SPD), gefördert. Träger ist das Ethnomedizinische Zentrum in Hannover. Eine Einrichtung, die Anfang der Neunzigerjahre die Arbeit eigentlich mit dem Ziel aufnahm, die Gesundheit von Flüchtlingen zu fördern. ‚Gesundheit ist der…

Über die Mentalität einer taz-Ressortleiterin

„Marlene Halser, Ressortleiterin Gesellschaft und Medien bei der taz, wittert die jüdische Lobby am Werk. ‚Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate hat der Zentralrat der Juden in Deutschland Kritik an Programmentscheidungen des TV-Senders Arte geübt‘, schreibt sie in deutlich missbilligendem Ton, nachdem Zentralratspräsident Josef Schuster vergangene Woche die recht…

Die Islam-Kritikerin und der Applaus von falscher Seite

„[I] in einem offenen Brief an Familienministerin Katarina Barley habe ich die geplante Förderung eines Workshops kritisiert, der von islamistischen Organisationen veranstaltet wurde. Das Ministerium forderte kurze Zeit später die Absage des Workshops und erklärte, dass die Veranstaltung nicht mehr finanziell unterstützt wird. Ich freue mich sehr über diese Entscheidung…

ARTE Intifada

Von Stefan Frank Wie jeden Monat, stand der deutsch-französische Sender ARTE auch im Juli wieder wegen bösartiger Demagogie gegen Israel in der Kritik. Und wie schon im Fall der von ihnen mit allen Mitteln bekämpften Antisemitismus-Dokumentation von Joachim Schroeder und Sophie Hafner reagierten die ARTE-Verantwortlichen, indem sie das taten, was…

Wieso wird die Gesellschaft wieder in Religionsgemeinschaften augefteilt?

„Ich glaube, das ganze Dilemma begann, als es irgendwann üblich wurde, alle Menschen, die aus islamischen Ländern kamen, als Muslime zu bezeichnen, ob sie wollten oder nicht. Eines Tages waren sie nicht mehr Iraner, Türken, Syrer, Iraker, sondern Muslime. Damit folgte unser Sprachgebrauch genau dem islamischen Gesetz, nachdem jeder, der…

Eine Reportage muss sich nicht an Fakten halten?

„Den Unterschied zwischen professionellem Journalismus und öffentlich-rechtlichem Fernsehen erklärt die Pressestelle von Arte so: ‚Im Gegensatz zu Dokumentationen, etwa im Dienstag Themenabend, geben Reportagen per definitionem Ausdruck der persönlichen Erfahrungen und Begegnungen eines vor Ort befindlichen Journalisten.‘ Gerade darin bestehe der journalistische Wert dieses Genres, da es persönliche Sichtweisen authentisch…