Redaktion

Redaktionelle Beiträge, Übersetzungen von fremdprachigen Artikeln, Hinweise auf Artikel in anderen Medien, Nachrichten.

Assad als Partner – wen interessieren da noch chemische Waffen?

Der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier ließ seinen Gedanken darüber freien Lauf, was in Syrien weiter zu geschehen habe: „Jetzt geht es darum, im nächsten Schritt die Opposition in Syrien zu sammeln und zu besprechen, ob sie sich einen begrenzten Waffenstillstand vorstellen können“. Opposition und Regierungskräfte sollten aufhören, sich gegenseitig zu…

Syriens bewaffnete Rebelleneinheiten: Who is who?

Der Westen will auf der einen Seite den Islamischen Staat (IS) bekämpfen, andererseits aber keinesfalls mit eigenen Bodentruppen in den Krieg in Syrien eingreifen. Einen Schulterschluss mit dem syrischen Regime und dessen Unterstützern einzugehen, wäre nicht nur moralisch widerwärtig und strategisch katastrophal, sondern darüber hinaus auch militärisch sinnlos. Von kurdischen…

Warum die wichtigste islamische Hochschule der Welt den IS nicht verurteilt

Unlängst distanzierte sich der Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich in einem Presse-Interview vom islamistischen Terror, indem er erklärte, dieser habe mit dem Islam nicht das Geringste zu tun. Deswegen halte er es eigentlich auch für eine Zumutung, zu Distanzierungen überhaupt gezwungen zu werden. Ähnlich reagierte der Zentralrat der Muslime…

Mit syrischen Truppen gegen den IS? Eine sehr schlechte Idee

Warum nicht auch syrische Regierungstruppen, fragte Frankreichs Außenminister, als er sich öffentlich Gedanken darüber machte, wer im Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) als Bodentruppen zur Verfügung stehen könne. Zustimmung erhielt er von der deutschen Verteidigungsministerin, die sich ebenfalls „Teile der Truppen in Syrien“ als Verbündete vorstellen kann. Dass ein…

Von Israel lernen!

„Sollen wir nach den Pariser Anschlägen von Israel lernen? Nein, sicher nicht“, meint ein Journalist auf einem schweizerischen Newsportal. Ihm widersprechend erklärt Stefan Frank auf Audiatur online, warum schon aus der Fragestellung das anti-israelische Ressentiment spricht und setzt sich mit den Argumenten der Feinde des jüdischen Staates auseinander, die ihm…

Die Islamisten und der Koran

Eines der am öftesten und seit den Anschlägen von Paris wieder vermehrt zu hörende Argumente in der Diskussionen über den Islamischen Staat lautet, der IS habe nichts mit dem Islam zu tun. Mögen die Ideologen des Terrors ihre Taten auch noch so oft mit Verweisen auf den Koran zu legitimieren…

Zunehmende Repression durch das iranische Regime

Im Iran geht gerade die größte Verhaftungswelle seit den Protesten gegen die gefälschten Präsidentenwahlen von 2009 vonstatten, ohne dass dies im Westen auch nur zur Kenntnis genommen würde. Da man das iranische Regime als neuen Garanten für Stabilität in der Region und Partner im Kampf gegen den Terror betrachten will,…

Der Standard weigert sich erneut, Terror gegen Juden beim Namen zu nennen

Die bereits rund zwei Monate andauernde Serie palästinensischer Terrorattacken auf Israelis nimmt kein Ende. Bei einem Attentat im Westjordanland wurde ein israelischer Soldat erstochen und ein weiterer verletzt, als ein palästinensischer Attentäter sie mit einem Messer angriff. In Jerusalem versuchten zwei mit Scheren bewaffnete Palästinenserinnen einen 70 Jahre alten Palästinenser…

Die Juden, die hinter allem stecken

Eine französische Journalistin, die im zuletzt in die Schlagzeilen geratenen Viertel Seine-Saint-Denis lebt, wollte herausfinden, was die örtlichen Jugendlichen über die Terroranschläge von Paris denken. Konnten die Bilder des Blutbades „sie tatsächlich vollkommen kalt lassen und nicht doch zumindest den Anflug von Ekel hervorrufen oder eine Identifizierungen mit den Opfern?“…

Israels Atomwaffen als Mittel, „die Gegner zu vernichten“?

In der heutigen Presse widmete sich Burkhard Bischof in seiner Zeitschriftenschau der internationalen Debatte über das iranische Atomprogramm nach dem Abschluss des Wiener Abkommens im vergangenen Juli. Dabei bekrittelte er nicht nur den „gewohnt aggressiv-propagandistisch(en)“ Stil von Israels Ministerpräsident Netanjahu, sondern kritisierte auch, dass in keinem der zahlreichen Aufsätze darauf…

Palästinensischer Terror unkenntlich gemacht

Angesichts der palästinensischen Terrorwelle der vergangenen Wochen haben wir des Öfteren darauf hingewiesen, wie in der Berichterstattung in Medien hierzulande immer der Unterschied zwischen Tätern und Opfern, Angreifern und Angegriffenen eingeebnet und damit der palästinensische Terror unkenntnlich gemacht wird. Dass dies keineswegs ein rein österreichisches Phänomen ist, bewies am Sonntag…

Zweierlei Arten von Terroropfern: Leugnung antisemitischer Gewalt im Standard

„Gibt es zweierlei Arten von Terroropfern?“, fragt Oskar Deutsch, Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), in einer Presseaussendung, nachdem der bislang blutigste Tag der aktuellen palästinensischen Terrorwelle gegen israelische Juden hierzulande mit eisigem Schweigen quittiert wird. Blickt man in österreichische Tageszeitungen, so muss man Deutschs Frage eindeutig bejahen: Fünf Menschen wurden…

Diplomatische Anerkennung der islamistischen Barbarei – Update

Wie angekündigt, kamen gestern in Frankfurt Vertreter der Friedensbewegung zusammen, um eine Frage zu diskutieren, die deutschen Friedensfreunden schwer am Herzen liegt: Wäre es nicht endlich an der Zeit, den Islamischen Staat diplomatisch anzuerkennen? Dass auch die verheerenden Anschläge von Paris am unbedingten Wunsch nichts ändern würden, der islamistischen Barbarei…

Attacken in Israel – kein Terrorismus?

Spiegel Online veröffentlicht eine Fotostrecke mit dem Titel: „Attentate weltweit: Im Visier der Terroristen“ – und dreimal dürfen Sie raten, welches Land unter den 22 Beispielbildern nicht zu finden ist. Da Angriffe auf Israelis – von Messer- und Autoattacken bis hin zu Selbstmordanschlägen – oftmals als vielleicht überzogene, aber irgendwie…

EU-Kennzeichnungsregeln schaden Friedensverhandlungen

Die von der EU kürzlich beschlossenen Kennzeichnungsrichtlinien für israelische Produkte, die im Westjordanland, in Ostjerusalem oder auf den Golanhöhen hergestellt werden, sind nicht nur deshalb ein Skandal, weil unter allen Staaten der Welt allein der jüdische einem solchen Reglement unterworfen wird, sondern auch, weil sie Frieden zwischen Israel und den…

Paris und der übliche Verdächtige Israel – Update

Wie gestern berichtet, stellte eine Israel-Hasserin aus den Reihen des Free Gaza Movement zumindest die Möglichkeit in den Raum, der jüdische Staat könnte hinter den Terrorattacken von Paris stecken. Die offizielle Tageszeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) al-Hayat al-Jadida ging einen Schritt weiter: Sie stellte die beliebteste Frage aller Verschwörungstheoretiker nach…

Paris und der übliche Verdächtige Israel

Der antisemitische Israel-Hasser zeichnet sich dadurch aus, dass nichts Schreckliches auf der Welt geschieht, für das er nicht den jüdischen Staat verantwortlich macht. Mary Hughes-Thompson, Mitbegründerin des Free Gaza Movement und auf Twitter unter dem bezeichnenden Namen „Mariapalestina“ zu finden, ist so ein Fall. Schon nach den Anschlägen auf die…

Diplomatische Anerkennung der islamistischen Barbarei

Die deutsche Friedensbewegung bestätigt den Verdacht, dass ihre Parole „Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ auch die Forderung inkludiert: „Nie wieder Krieg gegen den Faschismus!“ – und lädt zu einer Veranstaltung, deren suggestiver Titel schon klar macht, worum es geht: der islamistischen Barbarei mit internationaler Anerkennung zu begegnen: