Michaela Dudley

Michaela Dudley ist afroamerikanische Berlinerin, Publizistin, Kabarettistin und Juristin. Die 2. Auflage ihres Buches »Race Relations« porträtiert u.a. die historische Allianz zwischen Schwarzen und Juden, prangert den Antisemitismus unerbittlich an und wirft der Intifada einen tiefgreifenden Anti-Black-Rassismus vor. Im Auftrage des NS-Dokumentationszentrums München verfasste die LGBTQ-Aktivistin den Essay »Weimar 2.0: Reflexionen zwischen Regenbogen und Rosa Winkel« (In: To Be Seen: Queer Lives 1900–1950). Zum 75. Jubiläum der Frankfurter Buchmesse, wenige Tage nach dem 7. Oktober 2023, wurde sie als eine von 75 Erzählenden auserkoren, um auf dem Paulsplatz aus ihrer Lebensgeschichte zu erzählen. Jurymitglied des 2026 ausgelobten Georg Stefan Troller-Preises, der vom der Verein Jüdischer Journalistinnen und Journalisten (VJJ) zusammen mit der FAZ (Fazit Stiftung) verliehen wird.

Der digitale Dschihad gegen Israel

Die Stimmungsmache gegen Israel in den sozialen Medien hat eine bedrohliche Schärfe erreicht. Postings ersetzen Analyse durch Agitation und Geschichtsrevisionismus.