Autor: Tina Adcock

Ein Terroranschlag und die palästinensischen Reaktionen

Israel wurde am Sonntag einmal mehr von einem Terroranschlag erschüttert, der zwei Menschen das Leben kostete. An der Ariel-Kreuzung im Westjordanland stach ein Palästinenser auf den jungen israelischen Soldaten Gal Keidan ein, entwand seinem Opfer die Waffe und erschoss es damit. Zwei weitere Soldaten versuchten den Terroristen durch Gebrauch ihrer…

Abbas‘ neuer Premierminister huldigte dem Münchner Attentat von 1972

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, ernannte einen neuen Premierminister. Es handelt sich dabei um den bereits über 60 Jahre alten Mohammed Ishtayeh, der einen Doktortitel in Ökonomie von der Universität Sussex in Großbritannien hält und schon seit langer Zeit als einer der Spitzenbeamten der Fatah gilt. Fast überall…

Wie US-Demokraten Antisemitismus in den eigenen Reihen entschuldigen

Ilhan Omar, die demokratische Kongressabgeordnete, die mittlerweile für ihre antisemitischen und antizionistischen Aussagen schon regelrecht bekannt ist, sorgt einmal mehr für Schlagzeilen. Bereits im Januar wurden einige ihrer Twitter-Beiträge, die den jüdischen Staat dämonisieren, öffentlich kritisiert, was sie jedoch nicht davon abhielt, im Februar über die pro-israelische Gruppe AIPAC („Amerikanisch-israelischer…

Landet die Hamas vor Gericht in Den Haag?

Während die den Gazastreifen regierenden Islamisten Woche für Woche gewalttätige Zwischenfälle an der Grenze zu Israel organisieren, versuchen mehrere israelische Gruppen, die Führung der Hamas wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit vor den Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu bringen. Seit faste einem Jahr inszeniert die islamistische Terrororganisation Hamas…

Israelisch-polnischer Streit: „Polen saugen Antisemitismus mit der Muttermilch auf“

Israel ist um gute Beziehungen zu den Ländern im ehemaligen Osteuropa bemüht. Wie ein jüngst erneut aufgebrandeter Streit mit der polnischen Regierung zeigt, bergen die mit dem politischen Rechtsruck in einigen dieser Länder einhergehenden geschichtspolitischen Kurswechsel das Potential, diese Bemühungen zunichte zu machen. Anfang vergangenen Jahres führte Polen eine Strafvorschrift…

Warum Abbas keine Steuergelder von Israel annnehmen möchte

Am 17. Februar 2019 stimmte das israelische Sicherheitskabinett zu, aus den für die palästinensische Autonomiebehörde eingetriebenen Steuern die Summe von 118 Millionen Euro zurückzuhalten. Der Grund dafür ist, dass die PA nicht nur die weltweit lukrierten Hilfsgelder, sondern auch Steuergelder dazu benutzt, Terroristen und ihre Familien bezahlen. Israel sammelt laut den…

Bibi Netanjahus diskreter Flirt mit den Golf-Monarchien

Der Nahe Osten ist als Region für seine politischen und wirtschaftlichen Krisen bekannt. Islamische Staaten und Diktatoren bilden die Majorität neben Israel, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Was jedoch alle Länder tortz interner Konflikte bisher gemeinsam hatten, ist, dass sie den jüdischen Staat verabscheuten und – bis auf zwei…

Palästinenser ermordete „neunzehneinhalb Jahre Licht und Freude“

Am 7. Februar 2019 wurde in Ein Yael, einem beliebten Grünstreifen zwischen dem Biblischen Zoo Jerusalems und dem arabischen Dorf Walaja, eine junge Frau tot aufgefunden. Die Körper der 19jährigen Ori Ansbacher zeigte laut Polizeibericht „Anzeichen von Gewalteinwirkung“. Der später folgende Bericht des israelischen Inlandsgeheimdienstes Shin Beth gibt an, dass…

Unerwartet spannend: der Wahlkampf in Israel

Ende Dezember hat das israelische Parlament einstimmig seine Selbstauflösung beschlossen und Neuwahlen am 9. April 2019 angesetzt. Wie in Israel üblich, handelt es sich auch dieses Mal um vorgezogene Wahlen, regulär hätten sie erst im kommenden November abgehalten werden sollen. Zu den Gründen für die Neuwahl zählten die Spannungen innerhalb…

Eine neue Sperranlage zu Gaza soll Israel vor Terroristen schützen

Schon immer gab es Angriffe, Krieg und Terror von Seiten der Hamas, die den Gazastreifen kontrolliert. Allein im letzten Jahr sahen sich vor allem die im Süden lebenden Einwohner Israels einer ständigen Gefahr ausgesetzt, durch den monatelang zelebrierten „Great March of Return“, im Zuge dessen Palästinenser auf israelische Soldaten schossen,…

Die arabische Rezeption der Shoah

Bereist man die arabische Welt, so kann man mühelos Geschäfte finden, in denen Bücher wie „Mein Kampf“ oder die „Protokolle der Weisen von Zion“ verkauft werden. Auch stößt man auf Läden, die den Namen „Hitler“ tragen – selbst wenn darin lediglich Alltagskleidung verkauft wird und im Grunde also eigentlich kein…

Nach syrischen Drohungen: Israel erweiterte Iron-Dome-Abwehrsystem um Tel Aviv

Am sonst so entspannten Donnerstagabend ging ein Raunen durch Tel Aviv. Aufgeregt wurde darüber geredet, ob ein syrischer Angriff auf den Ben-Gurion-Flughafen bevorstehe und deshalb der sogenannte Iron Dome im Großraum Tel Aviv aufgestellt werde. Wie sich herausstellte, war zumindest Letzteres nicht nur ein Gerücht: Tatsächlich wurden mehrere israelische Raketenabwehrbatterien…

Gazastreifen: Die Politik „Geld für Ruhe“ ist gescheitert

[caption id="attachment_34697" align="alignright" width="300"] Geld aus Katar für die Hamas führte nicht zu einem Ende der Angriffe auf Israel.[/caption] Nach den monatelangen Ausschreitungen an der Grenze zwischen dem Gazastreifen und Israel, bei denen die Terrororganisation Hamas immer wieder zu gewaltsamen Angriffen auf Israel und dessen Bürger aufgerufen hatte, wurde im…

Felsendom in Jerusalem: Betreten mit Kippa verboten

Am Montag kam es einmal mehr zu einem Zwischenfall auf dem Tempelberg in Jerusalem. Wachen am Eingang des Felsendoms verweigerten einem israelischen Polizisten den Zutritt für einen Routinecheck, weil er eine Kippa trug. Firas Dibs, Sprecher der islamischen Waqf-Behörde, die das Gelände beaufsichtigt, sagte, dass daraufhin Dutzende Gläubige mit der…

Abbas droht – mal wieder – mit der Aufkündigung der Osloer Verträge

Der Präsident der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, warnte, dass das Einfrieren der Friedensverhandlungen und die „anhaltende Siedlungspolitik“ in der Westbank das Ende der Kooperation mit Israel bezüglich der Sicherheits- und Wirtschaftsverträge sein werde. Dieselbe Autonomiebehörde also, die zum Märtyrertum ermuntert, beschwert sich nun über Sicherheitsabkommen. Dieselbe Behörde, deren 6.000 Polizeibeamte…

Eine US-Demokratin, auf deren Karte Israel nicht existiert

Es vergeht kaum eine Woche in der die frisch vereidigte US-Kongressabgeordnete Rashida Tlaib nicht für Schlagzeilen sorgt. Ließ sie sich erst kürzlich in einer als „traditionell“ daregstellten palästinensischen Tracht angeloben, erschien kurz darauf das Bild einer Karte in ihrem Büro auf der ein Post-It mit einem Pfeil zu erkennen war…