Nach Angaben der israelischen Streitkräfte hat die Hamas nach dem Waffenstillstand Ende letzten Jahres die Übergriffe auf Zivilisten in Gaza weiter eskaliert.
Die Hamas hat seit dem Waffenstillstand im Oktober 2025 ihre Verhöre und die damit einhergehende Folterung von Zivilisten im Gazastreifen weiter verschärft. Dieses Vorgehen stelle einen verzweifelten Versuch der Terrororganisation dar, ihre Position zu stärken, erklärte die arabischsprachige Sprecherin der Israelischen Verteidigungsstreitkräfte (IDF) am Mittwoch.
Eine gemeinsame Analyse der IDF und des israelischen Sicherheitsdienstes Shin Bet habe einen Anstieg willkürlicher Verhaftungen und schwerer Gewalt gegen alle Bevölkerungsgruppen festgestellt. Dies schließe auch Frauen und Minderjährige ein, hieß es in einem X-Beitrag der als »Captain Ella« bekannten Ella Waweya.
Die Hamas nutze zivile Infrastruktur – darunter Krankenhäuser, Schulen, Moscheen und Regierungsgebäude –, um sowohl normale Einwohner als auch politische Gegner systematisch zu misshandeln, führte Waweya aus. Zu den dabei angewandten Methoden gehören extreme körperliche Gewalt, Erpressung, langanhaltende Isolation und psychische Drohungen. »Die Terrororganisation, die den Gazastreifen in Zerstörung und Verwüstung gestürzt hat, sät weiterhin Zerstörung und fügt euch, den Einwohnern, Leid zu«, sagte Waweya in ihrem Appell an die Bewohner des Gazastreifens.
