Nichte des Hamas-Führers wird in dem Land behandelt, das ihr Onkel vernichten möchte

Das Sourasky Medical Center des Ichilov Hospital in Tel Aviv
Das Sourasky Medical Center des Ichilov Hospital in Tel Aviv (Quelle: JNS)

Während die Hamas Tausende Raketen auf israelische Bevölkerungszentren abfeuerte, wurde die Nichte von Ismail Haniyeh in einem Krankenhaus in Tel Aviv medizinisch behandelt.

Wie der israelische Sender Channel 12 am Donnerstag berichtet, wird die Nichte des Hamas-Führers Ismail Haniyeh seit mehr als einem Monat im Tel Aviver Sourasky Medical Center im Ichilov Hospital behandelt. Nach ungenannten Quellen in dem Bericht unterzog sie sich dort einer Knochenmarktransplantation. Das Krankenhaus lehnte eine Stellungnahme ab.

Haniyehs Nichte wurde zur selben Zeit behandelt, in der die Terrororganisation Hamas im Zuge des jüngsten 11-tägigen Konflikts Tausende von Raketen aus dem Gazastreifen auf israelische Bevölkerungszentren abfeuerte.

Haniyeh lebt in Katar. Anfang des Monats erklärte er den „Sieg“ seiner Organisation über Israel im jüngsten Konflikt, der von den israelischen Verteidigungskräften „Operation Wächter der Mauern“ genannt wird.

Im Jahr 2014 kam Haniyehs Tochter bei einem Notfall in Tel Aviv in Spitalsbehandung, während seine Schwiegermutter in Jerusalem medizinisch versorgt wurde. Bereits 2013 war auch Haniyehs Enkelin in Israel behandelt worden.

(Der Artikel „Report: Hamas leader’s niece receiving medical treatment in Tel Aviv hospital“ ist zuerst beim Jewish News Syndicate erschienen. Übersetzung von Alexander Gruber.)

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Standard. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf den Button unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Weitere Informationen

Was ein Flyer gegen Antisemitismus auslösen kann

Ein paar Flyer gegen Antisemitismus auf einem Konzert in Köln riefen bei Teilen des Publikums bezeichnende Reaktionen hervor. Am vergangenen Wochenende war ich auf einem kleinen Konzert in Köln. In der Location waren vielleicht sechzig Menschen und drei Bands, die man in Teilen dem israelsolidarischen Spektrum zurechnen könnte. Im Vorraum…

Bleiben Sie informiert!
Mit unserem wöchentlichen Newsletter erhalten. Sie alle aktuellen Analysen und Kommentare unserer Experten und Autoren.

Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.

Zeigen Sie bitte Ihre Wertschätzung.
Spenden Sie jetzt mit Bank oder Kreditkarte
oder direkt über Ihren PayPal Account.