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Was in österreichischen Medien kaum Platz findet...

 

EIN NÜCHTERNER BLICK AUF ÄGYPTEN

Eine interessante Momentaufnahme der Lage in Ägypten durch Mahmoud Salem, bekannt auch unter seinem Twitter-Namen Sandmonkey, finden Sie hier.

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IAEO-Report ÜBER DEN IRAN

Der aktuelle IAEO-Report über das iranische Atomprogramm ist hier zu finden, dazu gibt es eine Analyse dieses Berichtes durch Experten des Institute for Science and International Security (hier). Zum Verständnis der vielen technischen Details ist das sehr hilfreiche Glossar über das iranische Atomprogramm zu empfehlen, das zeitgleich mit dem aktuellen IAEO-Report vom Washington Institute for Near East Policy veröffentlicht wurde (hier).

 

ER HAT ES SICHER NICHT SO GEMEINT...

Seit 400 Jahren habe ein fürchterlicher zionistischer Clan die Weltmächte in der Hand und kontrolliere die Politik, die Medien und das Bankwesen weltweit. Israel sei ein Symbol des auf der ganzen Welt herrschenden Zionismus, das ultimative Ziel müsse die Vernichtung des zionistischen Regimes sein. Diese antisemitische Hetze samt dem Aufruf zur Vernichtung Israels gab unlängst Irans Präsident Achmadinejad zum Besten, nachzulesen in englischer Sprache auf einer Seite der offiziellen iranischen Nachrichtenagentur IRNA (hier). Wie lange es wohl dauert, bis der erste „Experte“ nachweisen wird, dass Achmadinejad eigentlich was ganz anderes gesagt hat?

 

VERNICHTUNG ISRAELS ALS STAATSZIEL

Fixer Bestandteil der so genannten "Israel-Kritik" ist es, die Bedrohungen, denen der jüdische Staat ständig ausgesetzt ist, als übertrieben oder gar nicht existent zu verniedlichen. Dabei lassen es die Feinde Israels an der nötigen Klarheit nicht missen. So z. B. Hassan Firouzabadi, der Generalstabschef der iranischen Armee, der laut einem Bericht der iranischen staatlichen Nachrichtenagentur ganz offen erklärt: "The Iranian nation is standing for its cause that is the full annihilation of Israel." (Hier.)

 

HAMAS ZIEHT BILANZ

Die islamistische Hamas, palästinensischer Zweig der Muslimbruderschaft, feierte unlängst den 24. Jahrestag ihrer Gründung. Im Vorfeld dessen zogen die Qassam-Brigaden, die oftmals als "militärischer Arm" der Terrororganisation bezeichnet werden, Bilanz über die bisherigen "Leistungen" der Hamas. Wie die Jerusalem Post berichtete, präsentierten sie folgende Zahlen: Seit ihrer Gründung habe die Hamas demnach 1.365 Israelis ermordet und 6.411 weitere verletzt, 1.117 "Dschihad-Angriffe" (darunter 87 Selbstmordattentate) unternommen und über 11.000 Raketen auf Israel abgefeuert. Nicht erwähnt wurde die Zahl jener Palästinenser, die von den Schergen der Islamisten wegen angeblicher oder tatsächlicher "Kollaboration" mit dem israelischen Erzfeind ermordet worden sind.

 

DER "VERDAMMTE VERHANDLUNGSTISCH"

US-Verteidigungsminister Leon Panetta fühlte sich unlängst bemüßigt, Israel dazu aufzufordern, die Verhandlungen mit den Palästinensern wieder aufzunehmen. "Just get to the damn table", lautete sein auf reichlich undiplomatische Weise formulierter Vorschlag. Dass er, wie so viele andere auch, damit die falsche Seite angepöbelt hat, dokumentiert das "Committee for Accuracy in Middle East Reporting in America" mit der sehr anschaulichen Gegenüberstellung (hier) israelischer und palästinensischer Wortmeldungen zum Thema Verhandlungen der letzten zweieinhalb Jahre.

 

SICHER WIEDER NUR EIN DUMMER ÜBERSETZUNGS- FEHLER

Seit Irans Präsident Achmadinejad seinen Wunsch verkündete, Israel von der Landkarte zu tilgen, finden sich im Westen immer wieder Menschen, die "Übersetzungsfehler" bemängeln und der Ansicht sind, das sei alles nicht so gemeint gewesen. Jetzt gibt es dafür wieder eine gute Gelegenheit: Auf einer Buchmesse in der iranischen Provinz Chorasan wurde ein Buch ausgezeichnet, in dem sich Religionsstudenten aus Qom Gedanken darüber machen, wie Israel am besten zu zerstören wäre (hier). Mit Sicherheit handelt es sich bei dem Buch nur um einen einzigen Übersetzungsfehler...